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Fr, 20:03 Uhr
07.10.2016
Neues aus Sondershausen

Kein Winterdienst am Unstrut-Werra-Radweg

Im Stadtrat von Sondershausen ging es gestern um mehrere Beschlüsse über Bebauungspläne und Grundstücksübernahme. Dabei war auch der Unstrut-Werra-Radweg ein Thema...

Zuerst ging es um den Beschluss über den Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 13: „Bahnhof Berka Zur Aue“ zur Beteiligung der Öffentlichkeit. Dem Beschluss wurde einstimmig gefasst.
Der Ehemalige Bahnhof Berka hat keinen Bestandsschutz mehr und ein privater Investor will ein kombiniertes Wohn- und Geschäftshaus daraus machen.

Auch der Beschluss über den Entwurf der 1. vereinfachten Änderung des Bebauungsplanes Nr. 24: „Gewerbegebiet ELSO“ zur Beteiligung der Öffentlichkeit ging einstimmig über die Bühne.

Hier sollen von der Firma "Elso" Erweiterungen vorgenommen werden, um den Produktionsstandort auszuweiten.

Auch der Beschluss über den Entwurf der 1. vereinfachten Änderung des Bebauungsplanes Nr. 54: „Freizeitpark Possen“ zur Beteiligung der Öffentlichkeit wurde einstimmig bestätigt.

Die bereits bestehende Reithalle soll in Teilen mit einem Indoorspielplatz umgestaltet werden.

Der letzte Beschluss ging um die über die Übernahme der Grundstücke zum Unstrut-Werra-Radweg (UWR) vom Landkreis und wurde ebenfalls einstimmig gefasst.

Um Zuge einer Verwaltungsvereinbarung mit dem Landratsamt hatte die Stadt Sondershausen zugesagt, die Flächen zu übernehmen. Es handelt sich um 144.249 Quadratmeter in den Gemarkungen Berka, Jecha, Sondershausen und Bebra (ehemalige Bahnstrecke).

Wesentliche Diskussionen zu den einzelnen Beschlussvorlagen gab es nicht.

Nach den Abstimmungen gab es noch eine Anfrage von Stadtrat Jens Koschinek (Die Linke) zum Thema Winterdienst auf dem Unstrut-Werra-Radweg. Fachbereichsleiter Stefan Schard informierte, dass es keinen Winterdienst auf dem Radweg geben wird, wenn starker Schneefall die Benutzung behindert. Das sei aus Kostengründen und wegen der zu wenig erwarteten Radfahrer (in der Winterzeit) nicht gerechtfertigt.

Unabhängig davon sollte der UWR einiger regelmäßigen Reinigung unterzogen werden, meint kn, besonders wenn durch starken Wind in einigen Bereichen heruntergefallene Äste und Zapfen einiger Nadelbäume die Fahrt auf dem Weg behindern. Besonders gefährdet das Waldstück entlang des Weges zwischen Bebra und Oberspier. Hier gab es Herbst und Frühjahr schon Beschwerden von Radfahrern.
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