Di, 11:22 Uhr
03.01.2012
Sorgen bleiben
Heute gab es in der Agentur für Arbeit in Nordhausen die Bilanz aller Zahlen und Statistiken für das vergangene Jahr 2011. So hatte sich unter anderem die Zahl der Arbeitslosen in den drei Landkreisen (Kyffhäuser, Nordhausen und Eichsfeld) von 2005 zu 2011 mehr als halbiert...
29.800 Frauen und Männer waren im Jahr 2005 durchschnittlich arbeitslos, im vergangenen Jahr war es nach Angaben der Agentur nur noch 14.400. Dennoch: Es bleibt auch in diesem und in den kommenden Jahren viel zu tun für die Mitarbeiter der Dienststellen in Leinefelde, Sondershausen und Nordhausen. Ein Grund: Die Förderung von Menschen in Arbeit wird sich schwieriger gestalten. Es ist weniger Geld da. Die Förderung wurde bereits heruntergeschraubt, wird auch weiter nach unten gehen. Für dieses Jahr ist das bereits angekündigt, noch gebe es keine konkreten Zahlen. Vor allem die Jobcenter sind davon betroffenen, obwohl hier die meisten Arbeitslosen zu finden sind.
Eine äußerst positive Entwicklung zeichnet sich bei der Jugendarbeitslosigkeit ab. Hier zeigt der Trend, dass sich die Arbeitslosigkeit bei den Unter-25-Jährigen in den vergangenen Jahren nahezu halbiert hat. Waren im Jahr 2008 noch 2.113 junge Menschen ohne Arbeit, so sind es in diesem Jahr noch 1.192 Jugendliche, die nicht älter als 24 Jahre sind. Zu den Landkreisen: Im Durchschnitt gab es im Landkreis Nordhausen ein Arbeitslosequote von 10,7 Prozent (9,1), im Kyffhäuserkreis von 13,2 (8,4) Prozent. In Klammern die Quote für die Jugendarbeitslosigkeit.
Ebenfalls positiv entwickelt hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Stellen. So wurden im Dezember 2010 ein Zugang von 5.792 offenen Stellen gemeldet, im Dezember 2011 waren es 6.490. Vor allem die Branchen Verkehr und Logistik, Metall und Elektro sowie in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen werden auch weiterhin einen enorm großen Arbeitskräftehunger entwickeln hier gibt es auch in den kommenden Jahren gute Berufschancen.
Wesentlich gestiegen sind die Arbeitschancen für ältere Menschen. Aktuell ist die Hälfte aller über 50jährigen in einem Job. Das allerdings wird sich die Situation in den kommenden Jahren deutlich verschärften, weil jetzt schon der Mangel an Arbeitskräften in den kommenden Jahren erfasst ist. Die Unternehmen sind also gefragt, in erster Linie. Hier muss ein Umdenken einsetzen, in den Betrieben aber auch bei den Arbeitnehmern, konstatiert Karsten Froböse, der Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur. Dieser Forderung hat sich auch der Verwaltungsausschuss der Agentur in einer Resolution angeschlossen.
Autor: nnz29.800 Frauen und Männer waren im Jahr 2005 durchschnittlich arbeitslos, im vergangenen Jahr war es nach Angaben der Agentur nur noch 14.400. Dennoch: Es bleibt auch in diesem und in den kommenden Jahren viel zu tun für die Mitarbeiter der Dienststellen in Leinefelde, Sondershausen und Nordhausen. Ein Grund: Die Förderung von Menschen in Arbeit wird sich schwieriger gestalten. Es ist weniger Geld da. Die Förderung wurde bereits heruntergeschraubt, wird auch weiter nach unten gehen. Für dieses Jahr ist das bereits angekündigt, noch gebe es keine konkreten Zahlen. Vor allem die Jobcenter sind davon betroffenen, obwohl hier die meisten Arbeitslosen zu finden sind.
Eine äußerst positive Entwicklung zeichnet sich bei der Jugendarbeitslosigkeit ab. Hier zeigt der Trend, dass sich die Arbeitslosigkeit bei den Unter-25-Jährigen in den vergangenen Jahren nahezu halbiert hat. Waren im Jahr 2008 noch 2.113 junge Menschen ohne Arbeit, so sind es in diesem Jahr noch 1.192 Jugendliche, die nicht älter als 24 Jahre sind. Zu den Landkreisen: Im Durchschnitt gab es im Landkreis Nordhausen ein Arbeitslosequote von 10,7 Prozent (9,1), im Kyffhäuserkreis von 13,2 (8,4) Prozent. In Klammern die Quote für die Jugendarbeitslosigkeit.
Ebenfalls positiv entwickelt hat sich die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Stellen. So wurden im Dezember 2010 ein Zugang von 5.792 offenen Stellen gemeldet, im Dezember 2011 waren es 6.490. Vor allem die Branchen Verkehr und Logistik, Metall und Elektro sowie in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen werden auch weiterhin einen enorm großen Arbeitskräftehunger entwickeln hier gibt es auch in den kommenden Jahren gute Berufschancen.
Wesentlich gestiegen sind die Arbeitschancen für ältere Menschen. Aktuell ist die Hälfte aller über 50jährigen in einem Job. Das allerdings wird sich die Situation in den kommenden Jahren deutlich verschärften, weil jetzt schon der Mangel an Arbeitskräften in den kommenden Jahren erfasst ist. Die Unternehmen sind also gefragt, in erster Linie. Hier muss ein Umdenken einsetzen, in den Betrieben aber auch bei den Arbeitnehmern, konstatiert Karsten Froböse, der Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur. Dieser Forderung hat sich auch der Verwaltungsausschuss der Agentur in einer Resolution angeschlossen.