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Di, 08:28 Uhr
20.03.2012

Kein betreutes Wohnen im Wippertor

In der gestrigen Einwohnerversammlung der Wohngebiete Sondershausen Innenstadt/Hasenholz/Östertal wurde auch mit einem Gerücht aufgeräumt...

Im Rahmen der Informationen zur Stadtentwicklungskonzeption in Sondershausen ging es erwartungsgemäß auch um Wippertor. Wir räumte der Geschäftsführer der Wippertal Wohnungsgesellschaft Eckhard Wehmeier mit Gerüchten oder falsche Auslegungen auf.

Am Planplatz (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Am Planplatz (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

In der Abrissfläche, hier ein Blick aus Sicht Cruciskirche vom gestrigen Mittag, werden keine Plätze mit betreutem Wohnen entstehen. Die Volkssolidarität war an die Wippertal herangetreten, ob hier im Zentrum von Sondershausen ein Seniorenwohnstätte gebaut werden könnte. Nach Prüfung der Sachlage entschied man sich das „Haus am Wippertor“ zu bauen, ein Pflegeheim der 4. Generation, dass bevorzugt, aber nicht nur, für Demenzerkrankte geeignet sein soll. Für das rund 4, 6 Millionen Objekt soll im nächsten Jahr Baustart sein.

Die Wohnungsgesellschaft Glückauf will in unmittelbarer Nähe barrierefreie Wohnungen bauen, in einem Objekt, dass wohl rund 2, 4 Millionen Euro kosten wird. Barrierefreies Wohnen heißt, dass hier auch junge Leute einziehen können. Die Nähe zum Pflegeheim ist aber gewollt, um älteren Bürgern eine gewisse Sicherheit zu geben. Damit kann man zusammenfassen, betreues Wohnen in dem Sinne wird es zumindest vorläufig im Wippertor nicht zusätzlich geben.

Auch im nächsten Jahr soll der Start zum eigentlichen Baubeginns des Cafe Pille erfolgen. Zur Zeit sind schon Bauleute im Objekt unterwegs, die notwendige Voruntersuchungen durchführen.

Auch wenn Bauamtsleiter Manfred Kucksch wieder recht erhebliche Zahlen zum Bevölkerungsrückgang in Sondershausen nannte und auch ankündigte, das Stadtentwicklungskonzept sähe auch wieder einen erheblichen Rückbau von Wohnungen im Hasenholz/Östertal vor. So schnell wird das wohl mit dem Rückbau nicht klappen, sagte Wehmeier, denn ab 2013 wird es keine Förderung für den Abriss von Wohnungen mehr geben.
Autor: khh

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