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Di, 22:00 Uhr
14.08.2012

Standort wird weiter ausgebaut

Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Thomas Kossendey war zu Besuch am Bundeswehrstandort Sondershausen und bekräftigte den weiteren Ausbau des Standortes...

Hohen Besuch konnte heute der Kommandeur des Raketenartilleriebataillon 132, Oberstleutnant Armin Schaus, in der Karl-Günther-Kaserne von Sondershausen begrüßen. Der parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung Thomas Kossendey setzt die Reihe der Besuche an Bundeswehrstandorten fort. Am letzten Samstag hatte Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière den Standort in Bad Frankenhausen besucht. Hintergrund der Besuche ist, dass Verteidigungsminister und Staatssekretär all den Standorten einen Besuch abstatten wollen, bei denen sich in Folge der Bundeswehrreform gravierende Änderungen ergaben.

Zu diesen Standorten gehört auch Sondershausen, den das Raketenartilleriebataillon 132 in der bisherigen Form existiert bald nicht mehr. Über die anstehenden Veränderungen hatte kn bereits ausführlich berichtet, Chancen der Bundeswehrreform nutzen, was am heutigen Nachmittag nochmals bekräftigt wurde.

Die beim Besuch anwesendenden regionalen Politiker bekamen dabei erfreuliches zu hören. Neben den Bundestagsmitgliedern Patrick Kurth (FDP), Steffen-Claudio Lemme (SPD) und Johannes Selle (CDU) nahmen auch Landrätin Antje Hochwind (SPD) und die 1. Beigeordnete des Bürgermeisters, Cornelia Kraffzick (SPD) an einem Teil der Unterredungen teil. Nach dem Treffen zeigte sich Kraffzick sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Besuchs, wurde doch angekündigt, dass in den Bundeswehrstandort Sondershausen in der nächsten Zeit weitere 10 bis 15 Millionen Euro investiert werden sollen.

Für die vorgesehene Ausbildung am Standort Sondershausen müssen neue Lehrkabinette gebaut werden. Was besonders wertvoll für die Region sein wird, die Bauleistungen sollen im Wesentlichen von örtlichen Firmen der Region durchgeführt werden. Neben Standortsicherung bedeutet das auch, weitere Sicherung von Arbeitsplätzen in der Region. Und eine "kleine" Feierlichkeit steht bereits wieder vor der Tür, am 21.9.2012 soll das neue Betreuungsgebäude offiziell eingeweiht werden.

Staatssekretär bei Bundeswehr (Foto: Bundeswehr)
Auch der Tourismus könnte von dieses Entwicklung am Standort Sondershausen profitieren. Mit dem Feldwebelanwärter/-Unteroffiziersanwärter- Bataillon, dass in Sondershausen aufgestellt wird, werden rund ein Drittel der Führungskräfte dieser Kategorie nach Sondershausen kommen. Es ist das Einzige im Ostteil des Landes. Die anderen beiden Bataillone werden in Celle (Niedersachsen) und Altenstadt (Bayern) aufgestellt. Wenn dann die Führungskräfte wieder nach ganz Deutschland "Ausschwärmen" dann hoffentlich mit guten Eindrücken aus der Stadt. Das war aus Richtung Bundeswehr nochmals der berühmte Wink mit dem Zaunpfahl!
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