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Do, 13:25 Uhr
30.08.2012

Neues aus Berlin (109)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagsmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Steffen-Claudio Lemme (SPD) zum Thema Frieden und Solidarität. Lemme unterstützt DGB-Bekenntnis zu Frieden und Solidarität

Anlässlich des Antikriegstages am 1. September spricht sich der DGB für Frieden und Solidarität der Völker aus und zeigt sich gleichzeitig besorgt über die gewaltsam ausgetragenen Konflikte zwischen Staaten aber auch zwischen widerstreitenden Gruppen innerhalb verschiedener Länder.

"Das Bekenntnis zu Frieden, Freiheit, Solidarität und Toleranz muss immer wieder erneuert werden. Diese Werte sind nicht selbstverständlich, sondern sind tagtäglich zu verteidigen", so Lemme. Verweisen möchte der Parlamentarier an einem solchen Tag auch auf die Aktivitäten Rechtsextremer. "Die Geschehnisse in Rostock-Lichtenhagen vor 20 Jahren müssen uns auch heute noch Mahnung sein. Wer denkt, das sei lange her und damit weit weg, der irrt. Rassistisches Gedankengut ist nach wie vor präsent und muss bekämpft werden. Wer das verdrängt bereitet den Nährboden für diese antidemokratische Ideologie. Der beste Beweis für die Existenz menschenverachtender Ansichten sind die feigen Mordanschläge des Nationalsozialistischen Untergrundes, die von Thüringer Boden ausgingen. Der Staat hat hier eine Vorbildfunktion und muss diese Verbrechen schonungslos und vollständig aufklären", so der SPD-Bundestagsabgeordnete Lemme.

Aber auch jeder Einzelne hat in seinem Umfeld eine Verantwortung solchen Tendenzen entgegenzutreten sowie dem Verdrängen und Vergessen Einhalt zu gebieten.
"Daher unterstütze ich ausdrücklich den Appell des Deutschen Gewerkschaftsbundes an Politik und Gesellschaft weltweit soziale Ungerechtigkeit, kulturelle und religiöse Unterdrückung, Gier und Korruption, die den Nährboden für Gewalt und Krieg bilden, mit aller Konsequenz zu bekämpfen", so Lemme abschließend.

Wahlkreisbüro Steffen-Claudio Lemme
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