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Di, 11:55 Uhr
26.02.2013

Baumaßnahmen in Sondershausen

Traditionell gehört zu jeder Einwohnerversammlung in Sondershausen dazu, dass Bauamtsleiter Manfred Kucksch über Baumaßnahmen der Stadt Sondershausen informiert. Auch gestern war das der Fall.

Eine Baumaßnahme wird am Übergang Lohstraße zum Lohberg (Archivfoto) stattfinden. Für geschätzte 300.000 Euro muss die Befestigungsmauer verstetzt werden. Es gibt gleich zwei wichtige Gründe dafür. Im Bild nicht zu sehen, aber im vorderen Bereich Richtung Lohstraße wird die Stützmauer fast nur noch vom "guten Willen" gehalten. Hier sind aus Sicherungsgründen Sanierungsarbeiten notwendig.

Lohberg (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Lohberg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Schon im Jahre 2008 (Auf halbem Wege stehen geblieben) gab es Forderungen, in diesem Bereich einen Radweg anzulegen, denn erst im unteren Bereich des Lohberges (Kreuz) setzt plötzlich der Radweg ein ohne das eine Auffahrtmöglichkeit von der Straße her besteht.

Schon 2008 kündigte Kucksch an, dass bei der nächsten Baugelegenheit in diesem Bereich der Nordhäuser Kurve auch ein Radweg angelegt werden soll.
In diesem Jahr ist es soweit. Bei der Sanierung der Mauer wird die Böschung gleich noch ein Stück Richtung Park versetzt, um genug Platz für den Fuß- und Radweg zu bekommen.

Begonnen werden sollen in diesem Jahr auch die Bauarbeiten am Café Pille durch die "Wippertal".
Auch im Wippertor soll kräftig gebaut werden. Heute um 18:30 Uhr wird es im Rathaus ein öffentliche Vorstellung der Projekte geben, die im Wohngebiet Wippertor geplant sind.

Im Borntal wird zurzeit die Baufreiheit für weiteren Wohnungsbau durch die "Fortschritt" geschaffen. Die Trümmer der ehemaligen Borntalschule sind nach dem Abriss noch nicht ganz abtransportiert.

Kritik gab es bei der Einwohnerversammlung zum Thema aussehen einiger Gebäude in der August-Bebel-Straße. Besonders in der Kritik die alte Schürzenfabrik und das ehemalige Finanzamt, früher der "Fürstenhof". Wir können als Stadt nur die Rahmenbedingungen schaffen, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU), was auch geschehen ist. Für die Gebäude und Grundstücke gibt es Eigentümer. Hier muss die freie Wirtschaft die Möglichkeiten nutzen, um selbst zu investieren. Wir können nicht als Stadt das Geld in die Hand nehmen, um aus dem "Fürstenhof" wieder ein Hotel zu machen.

Wir können nur dafür sorgen, so Kreyer, zusammen mit den Baubehörden (Kreis), dass für die Allgemeinheit keine Gefahr ausgeht. Leider so Kreyer (oder auch zum Glück) gibt es keinen Maßstab für Schönheit, die festschreibt, wann ein Gebäude auf Kosten des Steuerzahlers abgerissen werden muss. Wir bieten solche Grundstücke bei jeder Gelegenheit Investoren an. Kein Trost, aber leider gibt es gerade in den ländlichen Ortsteilen noch eine ganze Reihe Gebäude im "erbärmlichen" Zustand, so Kucksch.

Interessant was bei den Bauarbeiten am Kreisel Bahnhofsdreieck passieren soll. Bürgermeister Kreyer kündigte an, dass mit Firmen wie Isoplus und Schneider Electric eine besondere Gestaltung im Innenbereich erfolgen soll. Man darf also gespannt sein.
Autor: khh

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