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Mo, 11:46 Uhr
25.03.2013

Auch Thüringen aufgefordert

Jahreshauptversammlung des VCD-Landesverbandes Elbe-Saale Städtenetzwerk zur Fahrradförderung soll entstehen. Auch Nordthüringer Stadte sollten mitmachen. Hier die Meldung des VCD im Einzelnen.

Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) Landesverband Elbe-Saale forderte am Samstag, den 23. März, auf seiner Jahreshauptversammlung in Halle in einer Resolution (siehe Anlage) die Schaffung eines Städtenetzwerks zur Fahrradförderung.

Die Städte in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen werden darin aufgefordert, sich zu einer „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte Mitteldeutschlands“ (AGfS M) zusammenzuschließen, um den Fahrradverkehr systematisch und auf allen Ebenen zu fördern. Vorbilder für solche Netzwerke gibt es bereits in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

Die Voraussetzungen sind günstig, in Mitteldeutschland das erste länderübergreifende derartige Netzwerk zu schaffen – laut VCD fehle es nur noch am politischen Willen. So haben sich in der Metropolregion Mitteldeutschland bereits elf Städte aus allen drei Bundesländern zusammengeschlossen. Von ihr könnte die Planung der AGfS M vorangetrieben und koordiniert werden.

Um dem Netzwerk beitreten zu können, müssten die Kommunen ein fahrradfreundliches Gesamtkonzept vorlegen und kommunalpolitisch deutliche Prioritäten für den Radverkehr setzen.

Jan Krehl, der von den Mitgliedern des VCD mit großer Mehrheit für zwei weitere Jahre als Vorsitzender des Landesverbandes bestätigt wurde, bekräftigt: „Wir brauchen Mut zur Veränderung – und den politischen Willen, gemeinsam, über drei Bundesländer hinweg, eine neue Fahrradkultur zu etablieren. Für die Städte hat das Radfahren viele Vorteile: Fahrräder machen keinen Lärm, produzieren keine Abgas und brauchen nur wenig Platz im öffentlichen Raum. Kurzum: Radfahren erhöht die Lebensqualität und verbessert das Lebensumfeld beträchtlich.“
Autor: khh

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Kommentare
-----7
25.03.2013, 14:00 Uhr
behindertenfreundlich wäre besser
Fahrradwege gibt es in Nordhausen doch viele. Aber es gibt auch viele Barrieren für Gehbehinderte. Z.B. Straßenbahn - da schafft man sich eine neue Straßenbahn an, aber am August-Bebel-Platz kann man mit einem Rollstuhl kaum "aussteigen" - und das, wo doch dort Jahrmärkte etc. stattfinden.

Aber auch ältere Menschen mit Rollator oder junge Mütter mit Kinderwagen haben dort Probleme. Aber einen schönen Radweg gibt es dort. Doch es gibt noch viele andere Stationen, an denen Rollstuhlfahrer kaum eine Chance haben, "auszusteigen" geschweige denn einzusteigen. Man muss entweder ein paar Stationen weiterfahren, oder ein paar Stationen früher raus aus der Bahn.
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