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Di, 09:05 Uhr
26.03.2013

Abriss am Wippertor

Und noch ein Wohnblock aus DDR-Zeiten muss in Sondershausen im Wohngebiet Wippertor weichen, dass wurde gestern in der Einwohnerversammlung bekannt gegeben.


Der Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaft Glückauf, Wolfgang Menzel, gab das gestern bekannt. Dass der Block mal abgerissen werden sollte ist ja kein Geheimnis, aber es sollte ursprünglich erst dann geschehen, wenn die entstehende Lücken im Sinne der Stadtgestaltung geschlossen werden kann. Die Krux bei der ganzen Sache, soviel neuer Wohnraum wird gar nicht gebraucht.

Trotzdem tut Eile Not. Nur noch dieses Jahr bekommt die Glückauf Fördermittel vom Land, um den Abriss nicht aus eigener Tasche bezahlen zu müssen. Schweren Herzens haben wir als Stadt Sondershausen ja gesagt, so Vizebürgermeisterin Cornelia Kraffzick (SPD) während der Veranstaltung.

Abriss am Wippertor (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Abriss am Wippertor (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Noch in diesem Jahr wird also der parallel zur Cruciskirche stehende Wohnblock Crucisstraße 5 - 8 abgerissen. Vor werden die Stadtwerke noch eine Verlegung der Fernwärmeleitung durchführen. Dabei wird bei der Verlegung der neuen Trasse so gearbeitet, dass die Trasse später bis zum Schloss Sondershausen verlängert werden kann. Kraffzick bestätigte, dass die Verhandlungen mit den Stadtwerken weit gekommen ist, die Räume des Schlosses (Museum) an das Fernwärmenetz anzuschließen.

An anderer Stelle gibt es am Planplatz auch kein zurück mehr. Seit gestern ist die Ausschreibung für die 21 Wohneinheiten am Wippertor im Staatsanzeiger veröffentlicht. Über das Bauvorhaben hatte kn bereits mehrfach ausführlich geschrieben.
Baubeginn soll der 15/16. Juni 2013 sein, wenn es am Planplatz lebhafter wird und die barrierefreien Wohnungen gebaut werden.

Der Geschäftsführer der Wippertal Immobilien, Eckhard Wehmeier bekräftigte, dass auch für das Pflegeheim der Baubeginn kurz nach die Thüringentag erfolgen wird. Auch hier hatte kn bereits umfangreich berichtet. Zur Information kann auch der Infopoint in der Johann-Karl-Wezel-Straße genutzt werden. Einweihung soll dann am 1. Dezember 2014 sein.

Nach Ostern, so Wehmeier wird es spannend, denn dann werden die Ausschreibungen geöffnet. Sind Angebote dabei die unter der geplanten Summe von rund 4,1 Millionen liegen kann man ruhig schlafen, liegen sie drüber müssen wir noch kräftig mit den Hufen scharren, um die Kosten zu optimieren.
Nach dem Thüringentag, das bekräftigte Wehmeier wird auch der Umbau des Café "Pille" beginnen.

Die Anfrage eines Bürgers, was aus der alten Wippermühle wird, konnte nicht beantwortet werden. Die befindet sich in Privathand und da besteht seitens der Stadt kein Handlungsbedarf. Analog sieht es beim alten Gefängnis in der Innenstadt aus, so Kraffzick.
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