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Di, 13:59 Uhr
26.03.2013

Wenig Resonanz

Das hatte sich der der agrar- und umweltpolitische Sprecher der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN , Dr. Frank Augsten, nicht träumen lassen, vor einer sprichwörtlich wörtlich zunehmenden Hand voll Bürgern zu sprechen. Seine Aussage: Biomasse, wenn man sie gut macht, ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende.

Im September 2012 hatte die Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Klimakonferenz unter der Überschrift „Teller, Tank, Trog, Tonne oder Tagfalter? Biomasse zwischen Ernährungssicherheit und Naturschutz“ durchgeführt. In Auswertung dieser Tagung hat die Fraktion beschlossen, die Ergebnisse der Klimakonferenz in insgesamt 12 regionalen Gesprächskreisen mit einem breiten Kreis von Beteiligten zu diskutieren. Jetzt wollte man sich in Sondershausen treffen.

Wenig Resonanz (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Wenig Resonanz (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Dazu eingeladen waren Akteure aus dem Agrarbereich, den Umweltverbänden, der Energiebranche aber auch Vertreter der Kommunen und des Landkreises sowie von Parteien und Verbänden. Von den Parteien war ein Vertreter der SPD erschienen. Zieht man die Presse und den Referenten ab, blieben gar nur noch zwei Gäste übrig.

Einführend hat der agrar- und umweltpolitische Sprecher der Fraktion, Dr. Frank Augsten, die wichtigsten Aspekte der Auseinandersetzung um die Nutzung der Biomasse dargelegt und festgestellt:
Biomasse, wenn man sie gut macht , ist ein wichtiger Bestandteil der Energiewende.

Zusammenfassend seine These, Ohne Energiewende kein Klimaschutz, ohne Biomassenutzung keine Energiewende!

Ein wichtiger Punkt dabei, den er hervorgehoben hat und teils aus den Augen verloren wird:
Energiewende nicht nur aus Gründen des Umweltschutzes, sondern auch, wegen der Endlichkeit fossiler Energieträger schnellstmöglich und mit voller Kraft, auch weil fossile Rohstoffe länger als für die energetische für die stofflich Nutzung benötigt werden.


Oder mit anderen Wort klar und deutlich gesagt, Erdöl und Erdgas sind eigentlich viel zu schade, nur verbrannt zu werden. Man braucht sie eigentlich viel dringlicher für die Herstellung von Kunststoffen.

Auch Augsten warnte aber auch vor zuviel Euphorie: "Biomasse ist keine Energie, die Sonne und Wind stopfen kann, wenn sie mal nicht zu gegen sind. Selbst Landwirt machte Augsten klar, Produktion von Biomasse kann in die Fruchtfolge sinnvoll einbezogen, kann sogar zur Verbesserung der Bodenstruktur und Bodenfruchtbarkeit beitragen und Energie produzieren. Er sprach sich aber auch klar gegen stellenweise übertriebenen Maisanbau aus, der nur zur Gewinnung von Biomasse produziert wird.

Ein vorläufiges Fazit seiner Biomassetour zog Dr. Frank Augsten vor der Kamera von kn:


Fazit Biomassetour

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