Di, 19:04 Uhr
26.03.2013
Neues aus Berlin (45)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagsmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Johannes Selle (CDU) zum Thema Rohstoff- und Energiesicherheit: Außenpolitische Aspekte der deutschen Rohstoff- und Energiesicherheit
Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hatte zu einem internationalen Kongress "Außenpolitische Aspekte der deutschen Rohstoff- und Energiesicherheit" eingeladen. Alle Plätze im Fraktionssaal waren besetzt.
Mit 0,25 % der bewohnbaren Fläche des Planeten und einem Prozent der Weltbevölkerung erwirtschaftet Deutschland 5 % des Weltsozialproduktes. Deutschlands Wirtschaft ist stark, muss aber alle Rohstoffe importieren. Und steht mitten in der Energiewende.
"Die deutsche Energiewende ist geeignet, das Importrisiko von fossilen Brennstoffen wesentlich zu verringern", so der BDI-Hauptgeschäftsführer Dr. Markus Kerber.
Die Bemerkung allerdings steht unter der Annahme, dass die Energiepreise weiter steigen. In den Vereinigten Staaten von Amerika sinken die Preise allerdings. Die Preise für Erdgas z. B. sind im Vergleich von vor fünf Jahren auf 30% gesunken. Bis zum Jahr 2030 will die USA zum Exporteur von Gas und Erdöl werden, größer als Saudi Arabien. Zehn Jahre früher soll das Ziel der Unabhängigkeit von Energieimporten erreicht sein. Dies wird durch die Nutzung von Schiefergas durch das sogenannte Fracking angestrebt. Daraus ergibt sich ebenfalls die berechtigte Annahme, dass noch auf absehbare Zeit die Energiepreise relativ stabil bleiben könnten. Die Energiepreise in Deutschland allerdings werden steigen, wenn die Strompreisbremse nicht gelingt. Die anwesenden Professoren zitierten aus einer Umfrage, nach der weit mehr als die Hälfte der befragten Industrienationen dem Beispiel unserer Energiewende nicht folgen würden und sie nicht für erfolgreich halten.
Wir kämpfen dafür, dass wir die Energiewende schaffen und dadurch einen Wettbewerbsvorteil erlangen, damit wir weiterhin stärker zum Weltsozialprodukt beitragen als es unserer Größe entspricht und unser Wohlstand erhalten bleibt.
Wahlkreisbüro: Johannes Selle
Autor: khhDie CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag hatte zu einem internationalen Kongress "Außenpolitische Aspekte der deutschen Rohstoff- und Energiesicherheit" eingeladen. Alle Plätze im Fraktionssaal waren besetzt.
Mit 0,25 % der bewohnbaren Fläche des Planeten und einem Prozent der Weltbevölkerung erwirtschaftet Deutschland 5 % des Weltsozialproduktes. Deutschlands Wirtschaft ist stark, muss aber alle Rohstoffe importieren. Und steht mitten in der Energiewende.
"Die deutsche Energiewende ist geeignet, das Importrisiko von fossilen Brennstoffen wesentlich zu verringern", so der BDI-Hauptgeschäftsführer Dr. Markus Kerber.
Die Bemerkung allerdings steht unter der Annahme, dass die Energiepreise weiter steigen. In den Vereinigten Staaten von Amerika sinken die Preise allerdings. Die Preise für Erdgas z. B. sind im Vergleich von vor fünf Jahren auf 30% gesunken. Bis zum Jahr 2030 will die USA zum Exporteur von Gas und Erdöl werden, größer als Saudi Arabien. Zehn Jahre früher soll das Ziel der Unabhängigkeit von Energieimporten erreicht sein. Dies wird durch die Nutzung von Schiefergas durch das sogenannte Fracking angestrebt. Daraus ergibt sich ebenfalls die berechtigte Annahme, dass noch auf absehbare Zeit die Energiepreise relativ stabil bleiben könnten. Die Energiepreise in Deutschland allerdings werden steigen, wenn die Strompreisbremse nicht gelingt. Die anwesenden Professoren zitierten aus einer Umfrage, nach der weit mehr als die Hälfte der befragten Industrienationen dem Beispiel unserer Energiewende nicht folgen würden und sie nicht für erfolgreich halten.
Wir kämpfen dafür, dass wir die Energiewende schaffen und dadurch einen Wettbewerbsvorteil erlangen, damit wir weiterhin stärker zum Weltsozialprodukt beitragen als es unserer Größe entspricht und unser Wohlstand erhalten bleibt.
Wahlkreisbüro: Johannes Selle