Do, 22:46 Uhr
10.10.2013
Protest durch Bürgermeister Sondershausens
Gegen bestimmte Umstrukturierungen bei der Thüringer Forstwirtschaft wird Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) Protest einlegen.
Das kündigte er in der heutigen Sitzung des Stadtrats der Stadt Sondershausen an. Wie er mitteilte, erhielt er erst gestern die Information, dass die beiden Thüringer Forstämter Oldisleben und Sondershausen zusammengelegt werden sollen, mit einem Sitz in Sondershausen.
Was den den Bürgermeister zum Protest veranlasst ist ein anderer Umstand der Umstrukturierung. Die bisher rund 1.200 ha Stadtwald, die bisher völlig in der Obhut des Forstamts Sondershausen lagen, sollen jetzt geteilt werden. Ein Teil verbleibt beim Forstamt in Sondershausen, ein Teil soll plötzlich vom Forstamt Bleicherode betreut werden.
Das hat etliche Konsequenzen für die Stadt Sondershausen. Nach dieser Umstrukturierung muss die Stadt dann zwei Steuererklärungen abgeben. Mehr als kompliziert wird das Ganze, wenn in den zwei Teilen unterschiedlich gewirtschaftet wird. Es bereite erhebliche steuerliche Probleme, wenn in einem Teil Gewinne auftreten, guter Erlös durch Verkauf von Holz, und im anderen Teil Verluste auftreten, weil in dem Bereich zum Beispiel durch Wegebau hohe Kosten anfallen, so Kreyer in der Information gegenüber den Stadträten.
Autor: khhDas kündigte er in der heutigen Sitzung des Stadtrats der Stadt Sondershausen an. Wie er mitteilte, erhielt er erst gestern die Information, dass die beiden Thüringer Forstämter Oldisleben und Sondershausen zusammengelegt werden sollen, mit einem Sitz in Sondershausen.
Was den den Bürgermeister zum Protest veranlasst ist ein anderer Umstand der Umstrukturierung. Die bisher rund 1.200 ha Stadtwald, die bisher völlig in der Obhut des Forstamts Sondershausen lagen, sollen jetzt geteilt werden. Ein Teil verbleibt beim Forstamt in Sondershausen, ein Teil soll plötzlich vom Forstamt Bleicherode betreut werden.
Das hat etliche Konsequenzen für die Stadt Sondershausen. Nach dieser Umstrukturierung muss die Stadt dann zwei Steuererklärungen abgeben. Mehr als kompliziert wird das Ganze, wenn in den zwei Teilen unterschiedlich gewirtschaftet wird. Es bereite erhebliche steuerliche Probleme, wenn in einem Teil Gewinne auftreten, guter Erlös durch Verkauf von Holz, und im anderen Teil Verluste auftreten, weil in dem Bereich zum Beispiel durch Wegebau hohe Kosten anfallen, so Kreyer in der Information gegenüber den Stadträten.
