Mi, 18:33 Uhr
23.10.2013
Mehr Asylbewerber in den Kreis
Deutschland wird in den nächsten Jahre mehr Asylbewerber aufnehmen. Über den sogenannten Königsteiner Schlüssel steht auch der Kyffhäuserkreis vor der Aufgabe, mehr Asylbewerber unterzubringen zu müssen.
Landrätin Antje Hochwind (SPD) informierte heute die Mitglieder des Kreisausschusses auf die steigende Zahl der zukünftigen Erstantragsteller um Asyl, die im Landkreis untergebracht werden müssen.
Mit Schreiben vom 15. Oktober hatte das Thüringer Landesverwaltungsamt die entsprechenden Zahlen mit geteilt.
Im Jahre 2013 müssen noch 50 Erstantragssteller untergebracht werden. Für die nächsten Jahre wurden folgende Zahlen avisiert:
- 2014 sollen 162 Asylbewerber kommen.
- 2015 sollen 243 Asylbewerber kommen und
- 2016 sollen 364 Asylbewerber kommen.
Zwar hatte der Landkreis ursprünglich das Ziel verfolgt die Asylbewerber in weiteren Blocks in Rockensußra unterzubringen, aber Vorgespräche schon im September mit Vertretern der Gemeinde und der Stadt Ebeleben hatten gezeigt, dass dieser Weg nicht gegangen werden kann.
Jetzt plant der Kreis die dezentrale Unterbringung im Landkreis. Erste Gespräche mit den Städten Sondershausen und Bad Frankenhausen haben gezeigt, dass hier Entgegenkommen signalisiert wurde. Hochwind rief die Kreistagsmitglieder auf in ihren Kommunen Einfluss zu nehmen, dass weitere Asylbewerber untergebracht werden können.
Aktuell sind im Landkreis 123 Asylbewerber untergebracht, von denen sich 80 in Rockensußra befinden und der Rest dezentral in Sondershausen untergebracht ist.
Die dezentrale Unterbringung wird für den Landkreis mehr Aufwand bedeuten, aber wir werden uns dieser Aufgabe stellen, so Hochwind.
Hintergrund ist, dass mit Stichtag 30.09.2013 für das Jahr 2013 in Deutschland rund 74.000 Erstantragssteller registriert sind und sich diese Summe in den nächsten Jahren um rund 84 Prozent steigen soll.
Autor: khhLandrätin Antje Hochwind (SPD) informierte heute die Mitglieder des Kreisausschusses auf die steigende Zahl der zukünftigen Erstantragsteller um Asyl, die im Landkreis untergebracht werden müssen.
Mit Schreiben vom 15. Oktober hatte das Thüringer Landesverwaltungsamt die entsprechenden Zahlen mit geteilt.
Im Jahre 2013 müssen noch 50 Erstantragssteller untergebracht werden. Für die nächsten Jahre wurden folgende Zahlen avisiert:
- 2014 sollen 162 Asylbewerber kommen.
- 2015 sollen 243 Asylbewerber kommen und
- 2016 sollen 364 Asylbewerber kommen.
Zwar hatte der Landkreis ursprünglich das Ziel verfolgt die Asylbewerber in weiteren Blocks in Rockensußra unterzubringen, aber Vorgespräche schon im September mit Vertretern der Gemeinde und der Stadt Ebeleben hatten gezeigt, dass dieser Weg nicht gegangen werden kann.
Jetzt plant der Kreis die dezentrale Unterbringung im Landkreis. Erste Gespräche mit den Städten Sondershausen und Bad Frankenhausen haben gezeigt, dass hier Entgegenkommen signalisiert wurde. Hochwind rief die Kreistagsmitglieder auf in ihren Kommunen Einfluss zu nehmen, dass weitere Asylbewerber untergebracht werden können.
Aktuell sind im Landkreis 123 Asylbewerber untergebracht, von denen sich 80 in Rockensußra befinden und der Rest dezentral in Sondershausen untergebracht ist.
Die dezentrale Unterbringung wird für den Landkreis mehr Aufwand bedeuten, aber wir werden uns dieser Aufgabe stellen, so Hochwind.
Hintergrund ist, dass mit Stichtag 30.09.2013 für das Jahr 2013 in Deutschland rund 74.000 Erstantragssteller registriert sind und sich diese Summe in den nächsten Jahren um rund 84 Prozent steigen soll.