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Mi, 14:30 Uhr
27.05.2015

Totenbrücke eingehängt

Es kamen am Vormittag etliche Bürgerinnen und Bürger von Ebeleben, um zu sehen, wie der Brückenschlag über die Helbe in Ebeleben abläuft. Auch kn hatte sich unter die Zuschauer gemischt....

Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Totenbrücke von Ebeleben verbindet über die Helbe die Uferstraße und die Straße am Waidrasen. Totenbrücke deshalb, weil man über die bisherige Brücke als Fußgänger von der Innenstadt in Ebeleben zum Friedhof kam, ohne lange Umwege gehen zu müssen.

Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Vor einiger Zeit war die alte Brücke bereits abgetragen worden. Der Austausch der Brücken kostet mit allem drum und dran rund 105.000 Euro.

Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Es ging recht flott über die Bühne als am Vormittag der Kran sich in der Straße Am Waidrasen "in Stellung" brachte. Und bald rollte auch der Tieflader an, der aus Toba kam. Und schnell war die Brücke am Kran angeschlagen.

Der Kran kam von der Heß Autokran GmbH Leinatal und der Kranführer erinnerte sich, dass vor gut 10 Jahren er schon mit dabei war, als die Glocke in die Trinitatiskirche befördert wurde.

Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Es brachte schon etwas "Fingerspitzengefühl" um die rund 17 Tonnen schwere Brücke zu den Widerlagern zu dirigieren und auch die Helfer am Boden musste schon akrobatisches Können zeigen.

Die Brücke selbst wurde von der Fa. LTM Nitschke & Sohn GmbH - Metall- und Stahlbau aus Toba (Helbedündorf) gefertigt und der Geschäftsführer Jörg Nitschke packte kräftig mit zu.

Die selbst ist jetzt zwar über die Helbe geschlagen, aber ehe die Fußgänger rüber laufen dürfen, werden bestimmt noch zwei bis drei Wochen vergehen. Schließlich muss nicht nur das Brückenteil fest mit dem Widerlager verankert werden, auch der Zugang muss noch gepflastert werden.

Auch wenn das ganze heute schnell über die Bühne ging, in der Bildergalerie sieht man, wie eng es teilweise zu ging. Aber weder Bäume noch Haus kamen zu schaden.

Zusätzlich gab es von Andreas Adloff ein Video bei YouTube, dass das Ganze als Zeitraffer zeigt:
Brückenschlag
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Totenbrücke eingehängt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Kommentare

28.05.2015, 08.19 Uhr
geb. uhde | Heimatgefühle
Schön zu sehen wie Ebeleben sich in den letzten Jahren gemausert hat. Ich bin schon lange weg von meiner Heimatstadt. Manchmal schmerzt es ein wenig, doch hin und wieder komme ich zurück und besuche nicht nur Freunde, sondern mache stets einen Rundgang durch meinen Geburtsort. Vieles hat sich positiv verändert. Der Marktplatz, der Schloßpark und nun die Totenbrücke! Als Kind haben wir immer an der Helbe gespielt, da hatte sie noch mehr Wasser. Sogar Richtung Wiedermut hinaus haben wir gebadet. Die Brücke spielte eine große Rolle in unser aller Leben. Sie war eine schnelle Verbindung zu Freunden, zum Bahnhof und zum Friedhof. Ab u. zu diente sie uns Kindern auch zum klettern und ballancieren - das durften nur die Erwachsenen nicht sehen!! ich freue mich über die neue Attraktion und bin begeistert über die präziese Arbeit der Tobaer - ALLE ACHTUNG - gut gemach!!
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