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Do, 12:15 Uhr
17.09.2015
nnz-Rundumschlag

Die Flüchtlingskrise (Teil 3)

Im ersten Teil des „Rundumschlags“ zur Flüchtlingskrise beschäftigten wir uns mit den Maßnahmen, die Menschen von Europa fern halten sollen, zweiten Teil wurde die Situation im Nahen Osten in den Blick genommen. Im dritten Teil soll darüber nachgedacht werden was das für Deutschland und Europa bedeutet...

Noch ist der Nahe Osten kein Flächenbrand. Oder besser gesagt: er ist noch nicht so groß wie er sein könnte und vielleicht noch werden wird. Wohin wendet man sich als Syrer oder Iraker, wenn man Sicherheit sucht? Meistens sind es die Nachbarländer. Mit 1,59 Millionen Flüchtlingen war die Türkei das Land, in dem Ende 2014 nach Angaben der UNO Flüchtlingshilfe die meisten Menschen Zuflucht fanden, gefolgt von Pakistan, dem Libanon und dem Iran.

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Nun wurde im zweiten Teil dieser Betrachtung bereits dargelegt dass die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Lösung des Konfliktes eher gering und angesichts der vielfachen Interessen der regionalen und überregionalen Mächte eher mit weiterer Eskalation zu rechnen ist. Den Menschen vor Ort wird diese Entwicklung nicht entgangen sein. Wohin also dann? Im Süden finden sich nur noch mehr Radikale, mehr Krieg und schließlich der Ozean. Lieber nach Nordafrika im Westen, das gerade selber von den Nachwehen des Arabischen Frühlings gebeutelt wird? Weiter nach Osten in die völlig überbevölkerten Länder Zentralasiens? Oder nach Norden, nach Europa? Einem Kontinent der seit Jahrzehnten in Frieden lebt, der sich in den Augen der Welt Demokratie, Freiheit und Menschenrechte nicht nur auf die Fahnen geschrieben sondern erkämpft, ja diese Ideen überhaupt erst hervorgebracht hat und nicht müde wird, das zu betonen.


Natürlich fällt die Wahl auf Europa. Und natürlich fällt die Wahl auf die Mitte und den Westen, auf Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Schweden. Die Länder, welche die Finanz- und Eurokrise nicht an den Rand des Ruins gebracht hat, die Länder, die Rang und Namen in der Welt haben. Von denen man weiß oder doch zumindest annehmen muss, das sie Menschen in Not aufnehmen werden.

Das ist die momentane Lage. Die Flüchtlinge werden nicht weniger werden, es werden mehr Menschen nach Europa und nach Deutschland kommen. Akzeptieren man diese Einschätzung, stellt sich die Frage wie gehen wir damit um?

Abschottung

Wir folgen der Argumentation des im ersten Teil erwähnten Bekannten und machen es wie die Spanier in Nordafrika oder die Ungarn an ihren Grenzen: mehr Zäune, mehr Wachpersonal, mehr Patrouillen und Kontrollen. Dafür wird man eine Menge Geld in die Hand nehmen müssen und wahrscheinlich würden derlei Maßnahmen im ersten Moment auch helfen, den Strom einzudämmen. Das Problem ist damit aber nicht verschwunden, man hat es nur in Richtung Süden verschoben. Erst nach Österreich, die dem deutschen Beispiel wohl folgen würden, siehe Grenzkontrollen, dann nach Ungarn und auf den Balkan und schließlich bis zurück nach Griechenland oder Italien.

Was im Süden Europas nach den Krisen der vergangenen Jahre (oder im Fall von Griechenland der letzten Monate) los war, dürfte den meisten noch frisch im Gedächtnis sein. Bankenkrise, Staatsbankrott, soziale Katastrophe, all das ist noch nicht so lange her oder sogar noch aktuell, auch wenn im Blätterwald dazu gerade Ruhe herrscht.

Schiebt man in dieser Situation diesen Ländern noch ein paar hunderttausend Flüchtlinge zu, schafft man sehenden Auges die nächste Krise. Was geschehen würde, darüber kann nur spekuliert werden. Im schlimmsten Falle humanitäre Katastrophen, soziale Unruhen, vielleicht Bürgerkriege, kurzum: ein Feuer mehr auf der Welt und mit dem Feuer neue Flüchtlinge, diesmal allerdings nicht allein aus dem Nahen Osten, sondern aus Europa selbst. Und wohin würden sich die neuen und alten Flüchtlinge dann wenden? Wie lange würden die Zäune halten?

Nun kann man sagen, es sei einem egal was mit den Griechen, Italienern oder mit der EU als ganzes geschieht. Das ist einfach, ungemein beruhigend und unheimlich kurzsichtig. Als würde man mit ansehen, wie das Haus des Nachbarn Feuer fängt und, anstatt sich einen Eimer zu nehmen lieber zurücklehnt, beruhigt in dem Wissen, das es ja nicht das eigene Haus ist, das da abfackelt. Bis der Wind dreht und die Flammen an den eigenen vier Wänden lecken.

Aufnahme, Ablehnung, Akzeptanz

An anderer Stelle wurde argumentiert, dass in der „großen Politik“ nichts ohne Kalkül geschieht oder das dass zumindest zu hoffen ist. Das oben beschriebene Szenario könnte als Erklärung für die aktuelle Politik der Bundesregierung in Frage kommen. Schotten wir uns ab, riskieren wir die Stabilität auf dem eigenen Kontinent mit möglicherweise fatalen Folgen für Deutschland selbst. Unser Wohlstand fußt darauf, das Menschen und Unternehmen in anderen Ländern das kaufen, was wir herstellen.

Und, leider, auch darauf das wir einen Teil unserer Waren „günstig“ in anderen Ländern produzieren. Anstatt also die Last weiter der Peripherie aufzubürden und den endgültigen Kollaps oder eine ganze Kaskade weiterer Krisen zu riskieren, macht man es lieber selbst, in der Hoffnung stark genug zu sein dem Druck standzuhalten. Man nimmt den Eimer in die Hand anstatt die Haustür abzuschließen und sich zurückzulehnen.

Gleichzeitig wird versucht, den Druck vom System zu nehmen, Stärke und Geschwindigkeit des Stroms beherrschbarer zu machen. Mit bisher mäßigem Erfolg: siehe uneffektive Grenzkontrollen und Minimalkompromisse der EU-Innenminister. Rund ein Drittel aller Asylanträge werden derzeit von Menschen gestellt, die aus den Ländern des westlichen Balkans kommen. Das ist ein ganz eigenes Problem, doch dazu später mehr. Albanien, Serbien und der Kosovo haben sich in zwanzig Jahren nicht richtig vom letzten Krieg auf europäischem Boden erholen können. In diesem Licht betrachtet erscheint eine Politik, die eine weitere Destabilisierung des Südens vermeidet, aus deutscher Sicht durchaus sinnvoll.

Dass sich Deutschland gänzlich abschottet ist demnach eher unwahrscheinlich. Zumindest steht zu hoffen, dass man in Berlin in der Lage ist, mit soviel Weitsicht zu agieren.

Wenn keine Abschottung, dann Szenario zwei: die Herausforderung der Flüchtlingskrise wird angenommen, man schafft es aber nicht die Aufgabe zu schultern, die Belastung wird zu groß, man versagt bei der Integration der Neuankömmlinge, verspielt was an Akzeptanz in der Bevölkerung vorhanden war und erlebt einen Rechtsruck, wie er anderswo schon geschehen ist oder zu befürchten steht. Im schlimmsten anzunehmenden Fall erfolgt dieser Wandel dann nicht über Wahlen, sondern mit anderen Mitteln. Der Wechsel zu einer Regierung, über welchen Weg auch immer, würde wohl bedeuten Kräfte an die Macht zu bringen, die konservativer agieren, als das CDU und SPD zur Zeit tun. Womit möglicherweise ein stärkerer Fokus auf eine rein nationale Perspektive und damit der Abschottung einhergehen würde und wir wieder bei Szenario eins wären.

Oder wir nehmen die Herausforderung an und schaffen es sie zu bewältigen. Die Frage ist, ob wir das können? Eigentlich sollte der „Rundumschlag“ mit dem dritten Teil beendet sein. Es gibt einige Aspekte, denen hier noch nicht ausreichend Rechnung getragen wurde. Deswegen wird es einen vierten und letzten Teil des Rundumschlags geben, der nach Antworten auf diese Frage suchen soll.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
Herr Taft
17.09.2015, 14:25 Uhr
nüchtern und logisch
Danke Herr Glashagel. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
Real Human
17.09.2015, 14:55 Uhr
Ich wage mal eine Prognose:
Spätestens nach dem ersten schweren islamistischen Anschlag in Deutschland wird „Merkel“ Bodentruppen nach Syrien oder den Irak schicken. Wahrscheinlich wird die zur Zeit ausgesetzte allgemeine Wehrpflicht (https://de.wikipedia.org/wiki/Wehrpflicht_in_Deutschland) vorübergehend wieder eingeführt – auch um die Bundeswehr zur Stabilisierung der inneren Lage einsetzen zu können.

Ich nehme an, dass es auf europäischer Ebene dazu bald Sondierungen gibt – mit dem Tenor: „Wir (Großbritannien, Frankreich, Polen usw.) verpflichten uns zu größeren Aufnahmekontingenten, dafür beteiligt sich (nicht nur) Deutschland an einer europäischen militärischen Koalition gegen den IS! (Aber Kollisionsgefahr mit russischen Interessen, es sei denn Russland beteiligt sich ebenfalls.)

Es wird danach ein steuerfinanziertes Wiederaufbauprogramm für Syrien und den Irak geben, damit die Flüchtlinge schnell zurückkehren können und sich so die Lage in Europa wieder stabilisiert. Europa hätte damit bewiesen dass es auch ohne die USA handlungsfähig ist.

Danach kommt dann irgendwann die nächste Krise, weil man an den globalen Problemen kaum grundlegend etwas ändern kann oder ernsthaft will.

Ob das ein Wunschtraum ist oder nicht, werden wir sehen!
I.H.
17.09.2015, 15:28 Uhr
Interessante Prognose
Ich halte dagegen @Joerg.B. Nach einem schweren islamistischen Anschlag in Deutschland wird man von Merkel fordern, dass sie Bodentruppen einsetzt. Sie wird es nicht tun, denn sie hat diese Truppen nicht. Sie hat noch nicht einmal ein Transportflugzeug für solche Truppen. ;)

Zum Artikel: Daumen hoch. So schaut es aus!
Demokrit
17.09.2015, 15:44 Uhr
Prognose überflüssig
Frau Merkel hat sich entschieden die Tore ganz weit zu öffnen! Merkel will Deutschland mit "Völkerwanderern" fluten
Grenzkontrollen nur Makulatur - Bundesregierung hintergeht deutsches Volk
Am Sonntag verkündete Bundesinnenminister de Maizière vollmundig, die Wiedereinführung von Grenzkontrollen wegen des nicht abreißenden Asylbewerber-Ansturms. Nun berichtet BILD, dass der Innenminister zeitgleich eine geheime Ministeranordnung erließ, den Paragraph 18, Absatz 2, Nr. 1 des Asylgesetztes außer Kraft zu setzen. Das bedeutet, dass Ausländer auch ohne Visum nicht abgewiesen, sondern weiterhin nach Deutschland eingelassen und in hiesigen Asylunterkünften untergebracht werden sollen.

Dazu erklärt die Bundes- und sächs. Fraktionsvorsitzende der Alternative für Deutschland, Frauke Petry: „Der Innenminister betrügt schamlos die deutsche Öffentlichkeit, indem er großspurig vorgaukelt, mit den wieder eingeführten Grenzkontrollen dem Ansturm auf deutsche Grenzen Einhalt gebieten zu wollen. Der Innenminister hat mit dem Geheim-Erlass an die Bundespolizei, nicht nur die Länderhoheit über die Polizei ausgehebelt, sondern auch klargestellt, dass die ‚Jeder-Darf-Rein-Politik‘ von Kanzlerin Merkel weiterbetrieben wird. Die meisten europäischen Länder sind zu Recht wütend auf Deutschland oder machen sich, wie Großbritannien, lustig über dieses nicht nachvollziehbare Vorgehen. Die Bundesregierung hat bei der Asylproblematik nicht nur versagt, sondern hintergeht heimtückisch das eigene Volk.“
http://news.feed-reader.net/ots/3124465/
Ickarus
17.09.2015, 16:02 Uhr
Aufklärung
Vielen Dank an jene Kommentatoren, welche die Wahrheit ans Licht bringen und somit den Steuerzahlern eine ehrliche Berichterstattung ermöglichen!

Leider stellen die Damen und Herren aus der Politik dies dem Volk schon lange nicht mehr zur Verfügung! Die deutschen Bürger sind nur noch zum zahlen da und sollen ihren Mund halten. Es ist traurig, wenn man mit offenen Augen betrachtet wie unsere Gesellschafft durch diese Politik den Bach runter geht.

Danke @demokrit und den Worten von Herrn Nebelung in einem weiteren Artikel!
Peppone
17.09.2015, 16:13 Uhr
AFD - Partei der Armut
Ist die AFD auch materiell so arm, dass sie die Sprüche ihrer großen Vorsitzenden schon über Kommentarfunktionen veröffentlichen muss?

Prima Artikel Herr Glashagel.
othello
17.09.2015, 17:06 Uhr
Zivile Bodentruppen
Daumen hoch zum Artikel !
Brathuhn-Therapeut : Im Falle eines Islamistischen Anschlags werden keine deutschen Bodentruppen notwendig sein, denn die zivilen Bodentruppen im braunen Umhang stehen schon bereit und können sich auch auf Teile der deutschen Bevölkerung stützen. Dann steht die Frage, Bodentruppen gegen wen ?
Demokrit
17.09.2015, 17:49 Uhr
AFD - Partei der Armut
@Peppone
Meinten sie mich mit ihrem Kommentar? Ich bin weder Parteimitglied oder sonst wem verpflichtet. Ich halte es eher wie Bismarck "Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben."
Und was ist das für eine Logik?
1. Über eine Mitteilung/Kommentar über die dreiste Verarsche des deutschen Volkes durch die Regierung einen Schluss über den materiellen Zustand einer Partei zu ziehen nur weil die Mitteilung von der AfD kam.
2. Von wem, außer der AfD könnte denn sonst der gemeine Bürger noch informiert werden. Ich sehe leider nur noch eine Front der Einheitsparteien die sich kaum unterscheiden.
3.Ich würde auch Sahra Wagenknecht zitieren, wenn es um das Thema Euro ginge, die ist da recht taff. Wäre ich dann ein Linker und die Partei hätte materielle Probleme?
trabijuergen
17.09.2015, 19:27 Uhr
J.Gnettner / Frage
1) Kann bitte mal jemand der Frau Merkel sagen, daß Deutschland nicht Ihr gehört, also NICHT, wie sie behauptet, "ihr Land" ist, sondern das Volk Deutschland ausmacht.
2) Wenn alle, die sich gegen die Flüchtlingspolitik äußern, Nazis sind, dann haben wir in Deutschland mehr Nazis, als der Verfassungsschutz zu glauben weiß, nämlich einen nicht unbedeutenden Teil der Bevölkerung, denen es "Dank" der Politik unserer Politiker ziemlich dreckig geht.
3) Wenn kein Geld für eine sozial verträgliche Erhöhung des Hartz4 ist, oder kein Geld für genügend Kindergartenplätze, oder kein Geld für andere wichtige Dinge da ist, woher nimmt die Regierung dann bitte die Milliarden, um den "Flüchtlingen" Wohnung, Kleider und Essen kostenlos zur Verfügung zu stellen und zusätzlich Geld auszuzahlen?

Wenn ich es richtig gehört habe, (wenn das falsch ist, bitte ich um Richtigstellung) haben sich die Tage Flüchtlinge geweigert, in die Turnhalle der FH einzuziehen. Sollten sie nicht eigentlich froh sein, überhaupt irgendwo unter zu kommen, nachdem sie dem Krieg entronnen sind? Aber da werden noch Ansprüche gestellt, weil es ihnen nicht gut genug geht.

Und unsere Regierung wundert sich über die Stimmung im Lande, falls sie überhaupt merkt, was hier im Lande abgeht.
Ich habe nichts dagegen, Flüchtlinge aufzunehmen, aber deshalb müssen sie hier nicht, wie Gott in Frankreich leben. Eine alleinerziehende Mutti mit vier Kindern muß zusehen, wie sie über die Runden kommt und den Flüchtlingen geht es besser denn je, seit sie hier sind.

Wie wäre es denn mit einem Zeltlager auf der Wiese vor dem Bundestag, da können sich die Herren und Damen Politiker mal anschauen, was sie dem Land zumuten. Mal sehen, wieviel dann noch dafür sind, daß alle Flüchtlinge nach Deutschland kommen.
H.Buntfuß
17.09.2015, 19:49 Uhr
Politik Versagt
Wenn man die Kommentare der Letzten Tage bzw. Wochen verfolgt, dann spürt man sehr deutlich, dass der Unmut der Bürger immer größer wird. Nur ein Narr streitet das ab, oder jemand der in einer Scheinwelt lebt, wie unsere P………
HUKL
17.09.2015, 22:06 Uhr
Eine gefährliche und aufgewühlte Gegenwart
Die bisher hochinteressanten drei Teile zu dieser unsäglichen Flüchtlingsproblematik, von der wir eigentlich alle erfasst sind und uns noch auf unbestimmte Zeit, mehr als uns lieb ist, beschäftigen werden müssen, wird unser Land und sogar den gesamten europäischen Kontinent vermutlich sehr stark verändern!

Während die Ursache des wie nach lang anhaltenden Regengüssen über die Ufer getretenen Flüsse auch bei diesem sich praktisch überall hin ausbreitenden Flüchtlingsstromes aus den bekannten Ländern unverändert noch weiter ansteigen wird, werden sich die dramatischen Auswirkungen und Reaktionen wie bei einer „Wundertüte“ erst in ein paar Monaten so richtig darstellen, weil nämlich das weitere Bearbeiten der unterschiedlich denkenden „führenden Politiker“ “mit deren Inhalt, trotz der verschiedenen Meinungen etlicher Besserwisser, einfach nicht zu planen ist, sondern sich den ständigen Veränderungen der Situationen anpassen wird! Jeder Einzelne macht sich Gedanken, hat Sorgen, wo und wie diese auch für uns Deutsche schon überraschende Veränderung im schon nicht immer ganz leichten täglichen Lebensablauf enden wird. Die von der „Überflutung“ betroffenen Länder versuchen sich deshalb auf verschiedene Art und Weise abzusichern, die im eigenen Land und darüber hinaus schon längst zu ersten unangenehmen Zerreißproben geführt haben!

Nach meiner Meinung bildeten sich schlagartig international generell drei verschiedene Hauptgruppierungen, die sich ständig untereinander zahlenmäßig verändern werden: Gruppe 1: Sie schützt sich selbst vor dieser Flut eiskalt mit allen Mitteln ohne jeglichen Hilfsaktionen, die sie möglichst sogar blockieren, 2. Gruppe: möchte, dass den um Hilfe ringenden Menschen unterschiedlichen Alters, die in Europa ein neue Heimat suchen, bei eigener ehrenamtlicher Mitwirkung, bzw. Unterstützung mit Sach- und Geldspenden ein neuer Start beginnt, während die Gruppe 3 regelrecht Angst und Bange hat, ihren bisher erreichten Lebensstandard aufrecht erhalten zu können sowie von ungebetenen „Gästen“ aufgesucht werden, die wir eher meiden, doch schon heute praktisch mit dem aus der Not erschossenen und bereits schon verurteilten Islamisten in Berlin leider am heutigen Donnerstag erstmals erleben mussten!

Besonders für Innenminister, Thomas de Maizie`re, aber auch für jeden Einzelnen von uns, wird die kommende Zeit eine einzigartige Bewährungsprobe sein.......
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