eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 12:53 Uhr
02.10.2015
Landespolitik

CDU gegen lebensfremde Großkreise

Das Leitbild der Landesregierung sei das Papier nicht wert auf dem es steht und fernab jeglicher Realität. Die Leistungsfähigkeit eines Landkreises bemesse sich nicht nach Einwohner- und Quadratkilometerzahlen, sondern nach seiner administrativen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit...


Das sagte der Innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Wolfgang Fiedler, heute im Plenum als Reaktion auf die Regierungserklärung der Landesregierung zum kommunalen Leitbild „Zukunftsfähiges Thüringen“. Fiedler forderte für die Union eine Verwaltungs- und Funktionalreform, die Fortsetzung der freiwilligen Gemeindeneugliederungen und den Erhalt der Verwaltungsgemeinschaften.

Anzeige symplr (1)
Mit Blick auf die in dem Leitbild genannten Einwohnergrößen von 130 000 bis 230 000 für künftige Kreise sagte Fiedler: „Diese Größen sind lebensfremd und gehen zu Lasten des ländlichen Raums, da die überwiegende Zahl der Behörden und der sozialen Infrastruktur in den städtischen Ballungsräumen zentralisiert werden.“

Dies gelte erst recht für die von der LINKEN angestrebten Regionalkreise mit 300 000 und Gemeinden mit 10 000 Einwohnern. Für Fiedler analysieren die Autoren des Leitbildes die topographischen, kulturellen und wirtschaftlichen Gegebenheiten fehlerhaft und gelangen daher auch zu abwegigen Ableitungen.

Statt einer Gebietsreform fordert die CDU-Fraktion von der Landesregierung eine zügige Verwaltungs- und Funktionalreform und Unterstützung für freiwillige Gemeindeneugliederungen. „Allein in der letzten Legislatur waren knapp 300 Gemeinden an freiwilligen Neugliederungen beteiligt, die sich als äußerst wirksam erwiesen haben“, so der CDU-Innenexperte. Möglichkeiten zu freiwilligen Zusammenschlüssen müsse es auch für Landkreise geben.

Fiedler besteht schließlich darauf, dass die Rechtsform der Verwaltungsgemeinschaft erhalten bleibt. „Eine große Zahl der Gemeinden ist in Verwaltungsgemeinschaften organisiert. In aller Regel funktionieren sie hervorragend und berücksichtigen zugleich örtliche Interessen“, umriss der Innenpolitiker ihren Vorzug.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Eckenblitz
02.10.2015, 13:55 Uhr
Ruinieren
hier habe ich eher das gefühl, die rot-rot-grüne regierung tut alles dafür, thüringen total zu ruinieren. was schwarz gelb nicht geschafft hat vollendet die neue regierung mit riesigen schritten. aber schauen sie doch nur hin, wer in der regierung das sagen hat. beispiele muss man wohl nicht nennen,oder?
Micha123
02.10.2015, 19:19 Uhr
Verbot unserer Nationalhymne "Lied der Deutschen"
Am Rande der Debatte kam es zu Unruhe.
Der CDU-Abgeordnete Wolfgang Fiedler forderte die Abgeordneten im Landtag auf die Nationalhymne "Lied der Deutschen" zu singen.

Zwar hatte der Landtagspräsident Carius (SPD) zu Beginn der Debatte auf den morgigen Tag der Einheit hingewiesen aber das Singen des Liedes der Deutschen erlaubte er nicht.
Am Ende drehte Herr Carius den Herrn Fiedler da Mikro ab und entfernte ihn vom Rednerpult.

Tja?? Zwar wird morgen an vielen Stellen gesungen aber wäre nicht gerade der Landtag am Vorabend auch ein angebrachter Ort gewesen?? Ich gehe einfach davon aus, dass Linke, SPD und Grüne ihre Trillerpfeifen nicht mit dabei hatten - und somit kein "Gegenkonzert" geben konnten.
I.H.
03.10.2015, 00:44 Uhr
Diese Inkompetenz ala
@Micha123 tut richtig weh! Muss man diesen Menschen, der Carius der SPD zuordnet beim Lied der Deutschen singen ernst nehmen?! Der Typ hat doch überhaupt keine Ahnung!
Joerg Esser
03.10.2015, 09:17 Uhr
Selektive Rechtsauffassung
Der Herr 123 hat einfach nur eine sehr selektive Auffassung, was gesetzliche Regelungen und Satzungsfragen angeht. Das der Landtag eine Geschäftsordnung hat, die besagt, dass der Rechner zum Thema sprechen soll, ist ihm wohl nur bei bestimmten Rednern wichtig. Gut, dass Herr Fiedler und her Carius der gleichen Partei angehören.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)