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Mi, 00:19 Uhr
25.01.2017
Feuerwehr aktuell

Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern

Am gestrigen Abend traf sich Landrätin Antje Hochwind (SPD) mit Wehrleitern der Freiwilligen Feuerwehren des Kyffhäuserkreises die im KatSchutz eingebunden sind und erläuterte, was sich in den nächsten zwei Jahren bei der Ausrüstung verändern soll…

Wehrleiter aus Artern, Bad Frankenhausen, Ebeleben, Greußen, Roßleben und Sondershausen trafen sich mit Vertretern des Landratsamtes und Landrätin Hochwind, um den Entwurf des nächsten Doppelhaushalts zu erläutern.

Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Hochwind legte klar, dass es im Sinne unserer Kinder den Investitionsstau bei den Schulinvestitionen abzubauen galt. Einer der Schwerpunkte dabei war auch die Verbesserung des Brandschutzes in den Schulen (Schwerpunkt ab 2013). Wir hatten das als Kreis auch mit den Freiwilligen Feuerwehren so abgestimmt.

Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Über die die Investitionsschwerpunkte für den neuen Doppelhaushalt mit den Schwerpunkten Schulen (Artern und Berufsschulzentrum Sondershausen), den Breitbandausbau, dem Tourismus (Radweg in die Steinzeit und Kyffhäuserdenkmal) und den Ersatzinvestitionen im KatSchutz.

Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Hier wurde jetzt detailliert informiert, welche Feuerwehr im Rahmen des KatSchutzes welche Ersatzinvestitionen erhalten könnte. Könnte deshalb, so Hochwind, weil im März erst der Kreistag dem Doppelhaushalt zustimmen muss. Nur mit dieser Zustimmung ist gesichert, dass der Eigenanteil des Kreises dargestellt werden kann, denn dann sind erst die Fördermittel des Landes beantragbar.

Ob und wann die Fördermittel fließen, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht zugesagt werden so Hochwind. Aber wer seinen Eigenanteil vorweisen kann, hat gute Chancen die Fördermittel zu bekommen, weil nicht alle Landkreise die Eigenmittel für Investitionen aufbringen können.

Wichtige Einzelmaßnahmen sollen besonders in Artern und Ebeleben von statten gehen.
Schwerpunkt dabei die Atemschutzstrecke in Artern. Hier soll zusammen mit der Stadt Artern ein geeignetes neues Objekt gefunden werden. Man rechnet mit ca. 900.000 bis zu einer Million Euro Kosten.
Eine Maßnahme aber auch die Umsetzung ines Rüstwagens von Ebeleben nach Sondershausen. Kreisbrandmeister Peter Ortlepp: Das Land Thüringen fordert, dieser Wagen darf nicht am Rande des Kreises stehen. Dafür soll Ebeleben ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug erhalten.

In der Diskussion begrüßten die Wehrleiter die geplanten Ersatzinvestitionen, stellten aber auch klare Forderungen an die neuen Fahrzeuge, wie Allrad und 2.000-Liter-Pumpen.

Danach informierte Kreisbrandinspektor Ortlepp, dass es 2017 mit dem Digitalfunk in Thüringen losgehen soll, nach dem es bei der Ausschreibung in Thüringen zwischen den Bietern und dem Land zu einem Rechtsstreit kam. Der sei nun beigelegt.
Der Kreis hat im Haushalt für die Einführung des Digitalfunks 50.000 Euro bereitgestellt, die später vom Freistaat zurückerstattet werden, um den Einbau in die Fahrzeuge zu gewährleisten. Wann allerdings der Kyffhäuserkreis mit der Umrüstung dran ist, steht noch nicht fest.

Ebenfalls in der Diskussion das Thema Funkbenachrichtigung in Roßleben. Hier wurden mehrere Varianten geprüft, aber noch konnte keine endgültigen Entscheidung über des „Funkloch“ in Roßleben getroffen werden. Eine Variante sei die Aufstellung eines Funkmastes im Schwimmbad Roßleben und der Zwischenschaltung einer Relaisstation in Artern, um auch Verbindung nach Sondershausen zu bekommen.

Von der FFW Bad Frankenhausen kam die Anregung an das Landratsamt, eine Vereinheitlichung bei den Schaummitteln anzuregen (Austausch zwischen den Wehren) und eventuell das Anlegen einer Kreisreserve.

Danach übergaben Hochwind und Ortlepp einige Ausrüstungsgegenstände an die einzelnen Wehren, so Stablampen (Bad Frankenhausen und Ebeleben), eine Motorkettensäge an Roßleben und ein Gasspürgerät für Artern.

Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Höhepunkt und viel Beifall der Wehrleiter erhielt das Projekt „Schnelle Versorgungseinheit“ des DRK Kreisverbandes Sondershausen. Hier geht es dabei um die Versorgung der Kameraden der Feuerwehren und auch des THW, wenn es zu längeren Einsätzen kommt.
Das erste Mal wurde diese Versorgungseinheit beim Großbrand am Kyffhäuser (Ochsenburg) erfolgreich eingesetzt. Wehrleiter Sven Fischer aus Bad Frankenhausen dankte für diese damalige tolle Unterstützung der Einsatzkräfte.

In einem gesonderten Artikel wird kn „Schnelle Versorgungseinheit“ vorstellen ( Mobile Schnell-Versorgungseinheit vorgestellt ).
In der Runde war man sich einig, dass es mindesten ein bis zwei Mal im Jahr zu so einer Runde kommen sollte und auch der THW mit eingeladen werden sollte.
Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Landrätin traf sich mit KatSchutz-Vertretern (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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