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Fr, 10:39 Uhr
03.02.2017
Kulturszene aktuell

„Bildnerisches Gestalten“

Nach den Ferien erfolgt die Eröffnung des Frühjahrssemesters des Kurses „Bildnerisches Gestalten“ in der museumspädagogischen Werkstatt des Panorama Museums...

Am Montag, dem 13. Februar, 18:00 Uhr startet in der museumspädagogischen Werkstatt des Panorama Museums der Malkurs „Bildnerisches Gestalten“ in das Frühjahrssemester: Nach einem Semester intensiven Experimentierens mit Frottage, Monotypie und dreidimensionalen Collagen-Elementen wird nun etwas konventioneller gemalt werden.


Im vergangenen Semester loteten die KursteilnehmerInnen aus, welche weiteren unkonventionellen Möglichkeiten des Farbauftrags zum Erstellen einer Malerei möglich sind. Neben Frottage-Versuchen, bei denen die grundierte Leinwand auf einen strukturierten Untergrund aufgelegt und dann die Farbe mit einem harten Spachtel aufgerieben und dadurch die Struktur des Untergrundes sichtbar wurde, wurden auch eine Art Strukturdruck versucht, bei dem weichere Strukturflächen mit Ölfarbe eingewalzt und dann partiell auf den Bildträger aufgedruckt worden sind oder es wurden einfache Abklatschtechniken versucht, die den Zufall ganz bewusst einkalkulieren. Problem war dann vor allem, darin etwas zu entdecken, das der Weiterarbeit an diesen Zufallsprodukten eine Richtung gab, so dass das Endresultat wirklich ein Bild und kein unkomponiertes Zufallsprodukt ist.

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In einem letzten Versuchsstadium wurden acrylgebundene Erden mit Malspachteln als Collage-Elemente aufgetragen, die den Kursteilnehmern nun noch ein reliefartiges, also partiell dreidimensionales Gestalten gestattete. Angesichts dieser zahlreichen Möglichkeiten waren einige von ihnen stark verunsichert, vergaßen dabei das eigentliche Ziel, nämlich eine Bildkomposition zu erschaffen.

Aus diesem Grund stehen im nun beginnenden Frühjahrssemester vor allem Kompositionsfragen im Mittelpunkt des Interesses. Ziel soll es sein, die Unterschiede zwischen statischer und dynamischer Komposition zu erkunden. Als Motiv sollen dabei Architektur (-elemente) und Stadtansichten gemalt werden. Für erste Kompositionsübungen werden in der ersten Semesterhälfte auch kleinere Stillleben oder Figurenstudien ausgeführt werden.


Im ganzen wird aber etwas konventioneller gemalt werden, auch wenn es den Kursteilnehmern durchaus gestattet ist, Erfahrungen des letzten Semesters in ihre Malerei einzubeziehen. Benötigt werden neben den Materialien für die Ölmalerei, Leinwände (40 x 50 cm), Borstenpinsel, Palettenmesser etc. stets auch Zeichenstifte und ein DinA4-Zeichenblock / -buch für Kompositionsübungen. Hinweise zur preisgünstigen Materialienbeschaffung gibt es in der Auftaktveranstaltung.

Der Kurs findet stets montags, 14tägig zwischen 18:00 und 19:30 Uhr statt (10 Veranstaltungen je Semester) und kostet 50,- . Er wendet sich an Laien und Fortgeschrittene und hilft auch angehenden Kunst- oder Gestaltungsstudenten/innen bei der Vorbereitung ihrer Bewerbungsmappen. Anmeldungen über Fred Böhme (Kontakt: 034671-61923; E-Mail: fred.boehme@panorama-museum.de).

Fotos: „EK“; Rechteinhaber: Fred Böhme / Archiv Panorama Museum
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