Di, 16:49 Uhr
14.02.2017
Neues aus Bad Frankenhausen
Von reißenden Fluten und Baumriesen
Erinnert sein nochmals an einen Vortrag im Regionalmuseum Bad Frankenhausen handelt von reißenden Fluten und Baumriesen – was uns Barbarossa’s Sandsteine über das Karbon erzählen kann...
Das Ganze können Sie am Mittwoch, den 15. Februar 2017, um 19.30 Uhr von Referent Steffen Trümper, wissenschaftlicher Volontär am Museum für Naturkunde Chemnitz, zu hören bekommen...
Wer kennt sie nicht, die versteinerten Bäume des Kyffhäusers, die in zahlreichen Gärten stehend, in Mauern eingebaut und zu Obelisken aufgetürmt das Bild einer ganzen Region prägen. Obwohl diese Naturschätze seit Beginn der Paläobotanik, der Wissenschaft fossiler Pflanzen, erforscht werden, ist bislang nur wenig über sie bekannt: Was waren das für Bäume? Wie wurden sie zu Stein? Warum stecken sie in den roten Sandsteinen? Auf kriminalistische Weise werden Indizien aus den Gesteinen gesammelt und zu einem Gesamtbild zusammengefügt.
Versteinerter Wurzelstock im Steinbruch an der Mittelburg am Kyffhäuser, Bildrecht bei Steffen Trümper
Der Referent, Steffen Trümper, geboren in Mühlhausen/Thüringen, studierte von 2010 bis 2017 Geologie mit der Vertiefung Paläontologie/Stratigraphie an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.
Seit September 2016 ist er als wissenschaftlicher Volontär am Museum für Naturkunde Chemnitz angestellt, das für den Versteinerten Wald von Chemnitz bekannt ist.
Das Arbeitsgebiet von Steffen Trümper umfasst die Rekonstruktion der Lebens- und Ablagerungsräume des Karbons und Perms, d. h. einer Zeit vor rund 360 bis 250 Millionen Jahren, in die auch die versteinerten Bäume und Sandsteine des Kyffhäusers gehören.
In seinem Vortrag nimmt er die Zuhörer mit auf eine gedankliche Zeitreise in das Karbon, als das Kyffhäusergebiet eine subtropische Flusslandschaft mit Baumriesen war.
Autor: khhDas Ganze können Sie am Mittwoch, den 15. Februar 2017, um 19.30 Uhr von Referent Steffen Trümper, wissenschaftlicher Volontär am Museum für Naturkunde Chemnitz, zu hören bekommen...
Wer kennt sie nicht, die versteinerten Bäume des Kyffhäusers, die in zahlreichen Gärten stehend, in Mauern eingebaut und zu Obelisken aufgetürmt das Bild einer ganzen Region prägen. Obwohl diese Naturschätze seit Beginn der Paläobotanik, der Wissenschaft fossiler Pflanzen, erforscht werden, ist bislang nur wenig über sie bekannt: Was waren das für Bäume? Wie wurden sie zu Stein? Warum stecken sie in den roten Sandsteinen? Auf kriminalistische Weise werden Indizien aus den Gesteinen gesammelt und zu einem Gesamtbild zusammengefügt.
Versteinerter Wurzelstock im Steinbruch an der Mittelburg am Kyffhäuser, Bildrecht bei Steffen Trümper
Der Referent, Steffen Trümper, geboren in Mühlhausen/Thüringen, studierte von 2010 bis 2017 Geologie mit der Vertiefung Paläontologie/Stratigraphie an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg.
Seit September 2016 ist er als wissenschaftlicher Volontär am Museum für Naturkunde Chemnitz angestellt, das für den Versteinerten Wald von Chemnitz bekannt ist.
Das Arbeitsgebiet von Steffen Trümper umfasst die Rekonstruktion der Lebens- und Ablagerungsräume des Karbons und Perms, d. h. einer Zeit vor rund 360 bis 250 Millionen Jahren, in die auch die versteinerten Bäume und Sandsteine des Kyffhäusers gehören.
In seinem Vortrag nimmt er die Zuhörer mit auf eine gedankliche Zeitreise in das Karbon, als das Kyffhäusergebiet eine subtropische Flusslandschaft mit Baumriesen war.

