Di, 20:16 Uhr
30.05.2017
Neues aus Sondershausen
Tausendfaches Ja für Sondershausen
Am Nachmittag fand auf Bitten der Stadtratsfraktionen von Sondershausen noch eine kleine Pressekonferenz statt, bevor die Postkarten nach Erfurt in die Staatskanzlei gingen…
In den letzten Tagen und Wochen waren in Sondershausen Unterschriften für die Postkartenaktion zum Erhalt des Kreisstadtstatus für Sondershausen gesammelt worden.
Rund 3.000 unterschriebene Postkarten konnten die Fraktionsvorsitzenden von CDU (Hartmut Thiele), Die Linke (Sigrid Rößner), SPD/Grüne (Sabine Bräunicke) und Volkssolidarität (Tobias Schneegans) mit nach Erfurt nehmen, um Sie in der Thüringer Staatskanzlei an Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) zu übergeben. Neben Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und seinem Fachbereichsleiter Stefan Schard (Koordinator der Aktion) ließ es sich Landrätin Antje Hochwind (SPD) nicht nehmen, mit nach Erfurt zu fahren.
Vor der Abfahrt traf man sich nochmals im Ratssaal zur Pressekonferenz, an der auch Landtagsmitglied Babett Pfefferlein (Die Grünen) teilnahm.
Zuerst ergriff Kreyer das Wort. Hier geht es um die Entwicklung einer ganzen Region. Es darf keinen ko. für die schwächere Kommune geben. Die Postkartenaktion soll ein Signal sein, kein Bürgerbegehren. Bei einer Bürgerbefragung würde Nordhausen allein wegen der größeren Einwohnerzahl besser abschneiden.
Bürgermeister Kreyer steckt die letzten 24 Karten in einen der Säcke mit den Postkarten.
Sabine Bräunike:
Sie verwies darauf, dass Nordhausen bereits eine ganze Reihe Vorteile genießt, so den regionalen Sitz der IHK, die Landespolizeiinspektion, die Hochschule und das Südharzklinikum mit überregionaler Funktion.
Nordhausen hat bereits deutlich mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte als Sondershausen, da müssen nicht nach weitere Plätze wegen des Kreissitzes nach Nordhausen gehen.
Hartmut Thiele:
Er verwies auf das bereits aktive zusammenarbeiten und erinnerte daran, dass Sondershausen in der Planungsgemeinschaft bewusst eine Stimme für Nordhausen gegeben hatte, als es um die Installation der Fachhochschule ging.
Tobias Schneegans:
Das Beispiel Hessen zeigt, dass Frankfurt als größere Stadt und Wirtschaftszentrum keinen Schaden genommen hat, als das kleinere Wiesbaden Landeshauptstadt wurde.
Sigrid Rößner:
Ich kann mich den Worten meiner Vorredner nur noch anschließen und hofft auf eine positive Entscheidung für Sondershausen.
Antje Hochwind:
Sie appelliert an die Sondershäuser Landtagsmitglieder sich weiter wie bisher für Sondershausen als Kreisstadt einzusetzen. Der Kyffhäuserkreis hatte eine schwierige wirtschaftliche Entwicklung und das wurde schon mit der Wachstumsinitiative unterstützt, um Defizite gegenüber anderen Regionen auszugleichen. Hochwind erinnerte, dass Nordhausen und Sondershausen eine unterschiedliche historische und wirtschaftliche Entwicklung genommen hatten.
Babett Pfefferlein:
Sie brachte ähnlich Argumente wie Hochwind ins Spiel.
Sven Schubert (VS):
Die rund 3.000 Karten sind fast ein Drittel der Haushalte der Stadt die teilgenommen hatten
Autor: khhIn den letzten Tagen und Wochen waren in Sondershausen Unterschriften für die Postkartenaktion zum Erhalt des Kreisstadtstatus für Sondershausen gesammelt worden.
Rund 3.000 unterschriebene Postkarten konnten die Fraktionsvorsitzenden von CDU (Hartmut Thiele), Die Linke (Sigrid Rößner), SPD/Grüne (Sabine Bräunicke) und Volkssolidarität (Tobias Schneegans) mit nach Erfurt nehmen, um Sie in der Thüringer Staatskanzlei an Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) zu übergeben. Neben Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und seinem Fachbereichsleiter Stefan Schard (Koordinator der Aktion) ließ es sich Landrätin Antje Hochwind (SPD) nicht nehmen, mit nach Erfurt zu fahren.
Vor der Abfahrt traf man sich nochmals im Ratssaal zur Pressekonferenz, an der auch Landtagsmitglied Babett Pfefferlein (Die Grünen) teilnahm.
Zuerst ergriff Kreyer das Wort. Hier geht es um die Entwicklung einer ganzen Region. Es darf keinen ko. für die schwächere Kommune geben. Die Postkartenaktion soll ein Signal sein, kein Bürgerbegehren. Bei einer Bürgerbefragung würde Nordhausen allein wegen der größeren Einwohnerzahl besser abschneiden.
Bürgermeister Kreyer steckt die letzten 24 Karten in einen der Säcke mit den Postkarten.
Sabine Bräunike:
Sie verwies darauf, dass Nordhausen bereits eine ganze Reihe Vorteile genießt, so den regionalen Sitz der IHK, die Landespolizeiinspektion, die Hochschule und das Südharzklinikum mit überregionaler Funktion.
Nordhausen hat bereits deutlich mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigte als Sondershausen, da müssen nicht nach weitere Plätze wegen des Kreissitzes nach Nordhausen gehen.
Hartmut Thiele:
Er verwies auf das bereits aktive zusammenarbeiten und erinnerte daran, dass Sondershausen in der Planungsgemeinschaft bewusst eine Stimme für Nordhausen gegeben hatte, als es um die Installation der Fachhochschule ging.
Tobias Schneegans:
Das Beispiel Hessen zeigt, dass Frankfurt als größere Stadt und Wirtschaftszentrum keinen Schaden genommen hat, als das kleinere Wiesbaden Landeshauptstadt wurde.
Sigrid Rößner:
Ich kann mich den Worten meiner Vorredner nur noch anschließen und hofft auf eine positive Entscheidung für Sondershausen.
Antje Hochwind:
Sie appelliert an die Sondershäuser Landtagsmitglieder sich weiter wie bisher für Sondershausen als Kreisstadt einzusetzen. Der Kyffhäuserkreis hatte eine schwierige wirtschaftliche Entwicklung und das wurde schon mit der Wachstumsinitiative unterstützt, um Defizite gegenüber anderen Regionen auszugleichen. Hochwind erinnerte, dass Nordhausen und Sondershausen eine unterschiedliche historische und wirtschaftliche Entwicklung genommen hatten.
Babett Pfefferlein:
Sie brachte ähnlich Argumente wie Hochwind ins Spiel.
Sven Schubert (VS):
Die rund 3.000 Karten sind fast ein Drittel der Haushalte der Stadt die teilgenommen hatten



