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Do, 13:27 Uhr
08.06.2017
Waldwildnis Possen

Demonstration vor der Thüringer Staatskanzlei

Forst- und Holzwirtschaft kämpft für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Dazu erreichte kn vom Verein „Statt Urwald – Kulturwald am Possen und Hainleite e.V.“ diese Meldung...

Während der Koalitionsausschuss gestern in der Thüringer Staatskanzlei tagte, demonstrierten ab 16:00 Uhr zahlreiche Bürger, um für den Erhalt Ihrer Arbeitsplätze zu kämpfen. Die grünen Jacken der Forstleute waren schon von weitem zu sehen.

Demonstration vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: Peter Morich) Demonstration vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: Peter Morich)

„Forstwirtschaft ist Klimaschutz“, „Wildnisgebiete sind Steuerverschwendung“ und „Possen Wildnis – Kein Bedarf Frau Siegesmund“ stand auf ihren Schildern. Damit zeigten die Menschen ihren Unmut über die Pläne des Thüringer Umweltministerium, in der Region Sondershausen 2500 Hektar Waldfläche in ein Wildnisgebiet zu verwandeln. Diese Pläne verfolgt das grüne Umweltministerium bereits seit Monaten, ohne dass eine Einigung mit dem für Forst zuständigen Landwirtschaftsministerium in Sicht wäre.

Zu der Kundgebung hatte der Verein „Statt Urwald – Kulturwald am Possen und Hainleite“ aufgerufen, der sich für den Erhalt der nachhaltigen Forstwirtschaft in der Region einsetzt. „Ein weiteres Wildnisgebiet von 2500 Hektar am Possen ist für uns nicht hinnehmbar. Damit wäre das ohnehin wirtschaftlich schwache Sondershausen von Waldsperrgebieten geradezu umzingelt und weitere 180 Arbeitsplätze würden verloren gehen“, erklärt der Vereinsvorsitzende Dr. Heinz Scherzberg.

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Dabei ging fast völlig unter, dass gleichzeitig direkt daneben auch eine kleine Gruppe der Wildnis-Befürworter demonstrierte. Die Thüringer Umweltministerin Anja Siegesmund und ihre Staatssekretäre trauten sich trotzdem nicht, den Demonstranten gegenüber zu treten, um ihre umstrittenen Pläne zu rechtfertigen.

Demonstration vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: Peter Morich) Demonstration vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: Peter Morich)

Das Gespräch mit den Demonstranten beider Gruppen suchte hingegen Birgit Keller (li.), die Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft. „Wir werden 5% der Thüringer Wälder stilllegen, wie es im Koalitionsvertrag steht. Weitere Einschränkungen der forstwirtschaftlichen Nutzung unserer Wälder, die über das 5%-Ziel der Landesregierung hinausgehen, lehne ich kategorisch ab und gehe mit dieser Position in die Verhandlung,“ stellte die Ministerin klar. Mit dieser Sichtweise konnten sich auch viele der Demonstranten anfreunden.

Dr.rer.nat. H.Scherzberg
Vorsitzender
Demonstration vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: Peter Morich)
Demonstration vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: Peter Morich)
Demonstration vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: Peter Morich)
Demonstration vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: Peter Morich)
Demonstration vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: Peter Morich)
Demonstration vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: Peter Morich)
Demonstration vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: Peter Morich)
Demonstration vor der Thüringer Staatskanzlei (Foto: Peter Morich)
Autor: khh

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