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So, 11:04 Uhr
28.10.2018
Angemerkt

Für wen gilt das Recht? Für wen nicht?

Unternehmen im Landkreis Nordhausen fördern und verarbeiten Rohstoffe. Unternehmen in Nordhausen produzieren Kurbelwellen. Was passiert aber, wenn genau das einigen sogenannten Aktivisten nicht mehr gefällt...


Mag sein, dass ich einiges in dieser deutschen Welt nicht mehr verstehe oder auch nicht verstehen muss. Eine Entwicklung, der ich jedoch nahezu fassungslos gegenüberstehe, ist mit dem Namen Hambach verbunden.

Bis vor einem halben Jahr habe ich nicht gewusst, dass Hambach ein Ortsteil von Niederzier ist und das dort rund 1.300 Menschen leben. Ein Schloss gibt es da auch. Und den nach dem Ortsteil benannten Hambacher Forst. Dort spielten sich in den vergangenen Monaten und Jahren Szenen ab, die vielleicht nicht nur mich am Funktionieren eines Rechtsstaates zweifeln ließen.

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Ja, ein Teil des Hambacher Forstes, soll der Braunkohle weichen. Genehmigt von einer einstigen rot-grünen NRW-Regierung. Weil - und vielleicht bin ich ein energetisches Auslaufmodell - Braunkohle immer noch in diesem Land zu Strom "gemacht" wird. Und gemacht werden muss, da mit der Energiewende auch der Ausstieg aus den deutschen Atomkraftwerken verbunden ist. Vielleicht kann irgendwann prinzipiell auf fossile Energieträger verzichtet werden, vielleicht auch nicht.

Doch noch gelten in diesem Land Gesetze, Verordnungen sowie Rechtsprechungen von Gerichten. Und der Hambacher Forst ist kein autonomes Gebiet, in dem selbsternannte Aktivisten und Weltretter die Gesetze des Staates außer Kraft setzen. Sie begehen permanenten Hausfriedensbruch, besetzen den Wald, bauen Baumhäuser mit eigener Infrastruktur. Einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit scheinen sie neben dem Hämmern und Sägen nicht nachzugehen. Steuern scheinen sie auch nicht zu zahlen.

Und dieser Staat, der jeden Parkplatzsünder gnadenlos verfolgt, der sieht zu, wie mit dem Eigentum anderer umgegangen wird. Der hebt mal den staatlichen Finger und muss Millionen Euro einsetzen, um die sogenannten Aktivisten, die seit Monaten Recht und Gesetze brechen, aus diesem Wald zu holen. Und zum Schluss verliert und sich zurückzieht.

Mag sein, dass man als Betrachter den Kopf schüttelt. Mag sein, dass man sich an solche "Begebenheiten" gewöhnt hat, doch, was sich gestern und vermutlich auch noch heute rund um Hambach abgespielt hat und abspielt, das haut dem Fass den schon faulenden Boden aus. Da wird in Tagebaue gestürmt, Bagger werden besetzt, eine Autobahn muss gesperrt werden, eine Eisenbahnstrecke wird blockiert.

Tausende, die meisten mit weißen Overalls, mit Masken und Hauben gekleidet, machen was sie wollen, zeigen diesem staatlichen Gebilde die lange Nase und der Staat? Der hebt wieder sanft den Finger und akzeptiert die Tatsache, dass keine Züge fahren.

Ob das alles nun Ordnungswidrigkeiten oder schon Straftaten sind, das ist mir egal. Egal kann aber nicht sein, dass diese Aktionen strategisch geplant und finanziert sind. Wer bezahlt die Busse, die sogenannten Aktivisten zu einem anderen Tagebau fahren? Wer bezahlt den Sonderzug von Prag bis nach Düren? Wer bezahlt die komplette Logistik? Verfassungsschützer in NRW vermuten seit langem schon eine Einflussnahme und Steuerung der Aktionen durch linksautonome Gruppe, wie der Focus berichtet.

Was aber ist die Konsequenz aus den Szenen in und um Hambach? Wenn die sogenannten Aktivisten dort in NRW erfolgreich bleiben, Autobahnen und Bahnstrecken, Tagebaue und Kraftwerke lahm legen und ein Teil der Medien das Geschehen auch noch mehr oder weniger wohlwollend begleitet? Möglich wäre doch, dass sich die nächste konzertierte und organisierte Aktion gegen die bösen deutschen Autobauer richtet. Warum nicht in Stuttgart, Eisenach oder Wolfsburg ein Werk besetzen, das Just-in-Time-Management blockieren, damit keine Autos mit schlimmen Verbrennungsmotoren gebaut werden können?

Warum nicht das Casea-Werk in Ellrich besetzen? Die beiden Streifenwagenbesatzungen, die die Polizei unter der Woche für den Landkreis Nordhausen bereit hält, die werden dann zur Beobachtung nach Ellrich entsandt. Warum nicht die Stromversorgung für Feuer Powertrain einfach mal kappen, damit keine schlimmen Kurbelwellen für noch Schlimmere Aggregate gebaut werden können?

Sie meinen, das wäre Fantasie? Vielleicht? Vielleicht aber auch nicht. Reagiert ein staatliches Gebilde nicht auf einen permanenten Rechtsbruch, dann werden die Grenzen zwischen friedlichem Protest und Anarchie immer weiter verschoben. Das bisherige Fazit aus Hambach lautet deshalb wahrscheinlich: Es müssen nur genug sogenannte Aktivisten zusammenkommen und zum Beispiel das Klima retten wollen, dann ist alles erlaubt, weil sie scheinbar nichts aufhalten kann.

Mag sein, dass die Verstromung von Braunkohle nicht mehr das Nonplusultra der Energieerzeugung ist. Vielleicht wird dieses mitteleuropäische Deutschland Weltmeister in der alternativen Energieerzeugung? Dennoch wird im benachbarten Polen immer weiter Steinkohle in Strom verwandelt und laufen in Frankreich, Belgien oder Tschechien die "Top"Atommeiler im Dauerbetrieb und wird auf dieser runden Kugel jährlich eine Fläche Regenwald abgeholzt, die so groß wie Griechenland ist. Scheinbar gibt es noch nicht genug sogenannter Aktivisten.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
geloescht.20250302
28.10.2018, 11:18 Uhr
Mal wieder...
...den Nagel auf den Kopf getroffen, Herr Greiner! Chapeau!

Und dazu ergänze ich mit einer Frage, die ich schon stellte, als es um die Sprachlosigkeit über die Stimmengewinne der "Grünen ging:

Wo sind und waren die selbsternannten "Aktivisten", wenn Wälder wegen Windrädern und den dazugehörigen Stromleitungen gerodet werden? Oder Anwohner wegen der Nähe dazu über Beschwerden klagen?

Könnte eine Antwort darin liegen, dass so etwas unter Regierungsbeteiligung von Grün/SPD geschieht und man natürlich nicht das Schlaraffenland attackiert, das einen füttert, erfrischt und zu Demos bzw. Haus-, Landfriedensbruch karrt?

Das Recht ist in diesem heutigen Staat, der in absehbarer Zukunft wahrscheinlich nicht mal mehr Deutschland genannt wird, politischer und ideologischer Willkür sowie Lobbyismus gewichen nach Gutsherrinnenen- oder gar Diktatorinnenart gewichen.
Leo 1A5
28.10.2018, 11:32 Uhr
Parksünder
bewerfen unsere Beamten in der Regel auch nicht mit Fäkalien!

Umweltschutz ist wichtig aber sowas muss zivilisiert geklärt werden meiner Meinung nach!

Wenn das Gebiet unbedingt für Braunkohle-abbau benötigt wird dann muss halt im Interesse der Gesellschaft das Gebiet gerodet werden allerdings muss der Betreiber dafür 300% neue Naturflächen schaffen durch Aufforstung und Ansiedlung bedrohter Arten!

Das heißt wenn 10 Hektar gerodet werden, müssen als Ausgleich 30 Hektar neu angepflanzt und der Natur überlassen werden und dafür müsste der Betreiber verantwortlich sein!

Bei Gipsabbau das selbe.

er darf erst mit dem Abbau beginnen wenn er die Ausgleichsflächen renaturiert hat ( min 5Jahre).

Wäre mein Kompromiss .
geloescht.20250302
28.10.2018, 14:55 Uhr
Und wieder einmal...
...beeindrucken Sie mich mit einem Vorschlag, Kollege Leo1A5!

Bedauerlicherweise werden sich wohl beide Seiten nicht darauf einigen können. Vernunft von allen beteiligten Seiten erwarten zu können wäre wohl ebenso realistisch wie die Grünenspitzenpolitikerinnen-Idee des Stromspeicherns zur Überbrückung von Engpässen bei Sonnen- und Windenergieausfällen.

Aber die Hessen werden es wohl den Bayern nachmachen und den Fans vom Fetten Sahnefischtofu und energiepolitischen Grundschülern viele Stimmen geben.
Kritiker86
28.10.2018, 15:37 Uhr
Schreiben kann....
man viel wenn der Tag lang ist. Ich unterstütze die Aktivisten im Hambacher Forst und finde es sehr gut was sie bisher trotz aussichtsloser Situation erreicht haben. Betriebe scheren sich nicht um die Umwelt und es ist ihnen egal was mit der Natur passiert. Hier steht nur der Gewinn an erster Stelle. Man kann ja viel meckern und alles schlecht reden. Aber die Aktivisten in Hambach haben angepackt und unmögliches erreicht, für uns und für die Natur. Und die Grünen sind ne gute Alternative zu SPD und CDU. Und in Bayern haben sie sehr gute Arbeit geleistet und deshalb zu Recht Stimmen bekommen.
Leser X
28.10.2018, 17:10 Uhr
Meine Sympathie...
... gehört den Aktivisten am Hambacher Forst. Hambach ist so ziemlich überall in diesem zum Wohl des Profits immer verschmutzteren Land.
Bodo Schwarzberg
28.10.2018, 18:45 Uhr
Umweltengagement: Recht darf von niemandem gebrochen werden
Fakt aber ist, dass die Vorgänge rund um Hambach auch Ausdruck einer allgemeinen Unzufriedenheit nicht allzu kleiner Bevölkerungsteile mit der herrschenden Politik sind. Und bezüglich dieser Unzufriedenheit treffen sich Linke, Mitte und Rechte durchaus.

Schließlich war es Frau Merkel persönlich, die noch als Umweltministerin Deutschland zum Klimavorreiter machen wollte und die nun die eigenen Ziele nicht einhalten kann. Die Verquickung von Wirtschaft und Politik, die auch in Hambach zum Ausdruck kommt, wird von immer mehr Personen kritisiert. Die einen sagen bloß Lobbyismus, die anderen Establishment. Aber diese Worte sagen letztlich Dasselbe.

Die Medien sind nicht unabhängig von alledem, schließlich sind die schwerreichen Firmen gute Werbekunden. Unabhängige, unparteiliche Berichterstattung ist da nicht immer einfach. Und sie wird immer seltener.

Fakt ist, dass sich in der Umweltpolitik früher oder später etwas Grundlegendes ändern wird. Und zwar auf Grund der rein naturwissenschaftlichen Gegebenheiten. Wenn sich die Lebensbedingungen für immer mehr Menschen auf diesem Planeten durch die Versäumnisse von Jahrzehnten immer dramatischer auswirken, wenn diese Menschen dadurch auf einmal den Wert unserer Lebensgrundlagen zu ihren eigenen Werten machen, dann sind solche Veränderungen logisch. Dafür brauchen wir keine Demonstranten. Messwerte und Katastrophen werden den Menschen zu Verändereungen zwingen, wenn er überleben will. Fraglich erscheint mir dabei, ob dies mit unseren gegenwärtigen Strukturen möglich ist.

So gibt es bereits Klagen gegen die Bundesregierung seitens von Landwirten, weil diese zu wenig für den Klimaschutz tut und die immer wieder extremwettergebeutelten Kläger Angst um ihre Existenz haben. Wie gesagt: In Zeiten politischer Unfähigkeit werden Menschen allein schon durch Fakten mobilisiert, etwas gegen diese Politik zu tun.

Selbst Donald Trump erkennt plötzlich den Klimawandel als Fakt an. - Quantitative Veränderungen (z.B. immer mehr Extremwetter) werden zum Umdenken und logischerweise zum Handeln führen. So oder so. Wenn im Hambach Recht gebrochen wird, so ist dies mit Nachdruck zu ahnden. Hier brauchen wir einen starken Staat. Demonstrationen ind o.k.. Unterschriftensammlungen auch. Gewalt gegen Menschen und Sachen verbieten sich immer. An der Wirkung der Fakten im ökologischen Bereich wird aber auch ein starker Staat nicht vorbeikommen. So stark kann er gar nicht sein.
Mueller13
29.10.2018, 00:26 Uhr
@ Kritiker86 @ LeserX - ignorante Ökoextremisten
Sorry, Sie sind ignorante Ökoextremisten, die ein zweifelhaftes Verhältnis zum Rechtsstaat haben.

1. Strom kommt nicht aus der Steckdose
2. Wir brauchen die Braunkohlekraftwerke für die Netzstabilität
3. Es liegen Genehmigungen für den Abbau vor

Leuten wie Ihnen sollte man komplett auf Öko umstellen. Wenn der Wind nicht weht, gibt es dann eben keinen Strom, wenn er zu stark weht auch nicht. Ihr Arbeitgeber sollte Sie gehaltslos heimschicken, wenn Ökostrom gerade nicht verfügbar ist.

Dann hätten wir Sie ganz schnell geheilt von Ihrer Wohlstandsignoranz.
Leo 1A5
29.10.2018, 07:50 Uhr
@ LeserX und Kritiker86
Wir können in absehbarer mit allen Anstrengungen max.60% unserer benötigten Energie aus Wind,Sonne,Wasserkraft gewinnen.

Die restlichen 40% werden durch Gas,ÖL,Kohle gedeckt werden müssen oder wir bleiben bei der Atomkraft was keiner möchte!

Öl,Gas und Kohle sind der Turbolader für den Ökomotor weil nur Ökostrom zu wenig und zu unreglmäßig Leistung bringt

Man könnte natürlich auch wie die Chinesen einen riesigen Stausee(Drei Schluchten) bauen und damit Energie erzeugen in Größenordnung mehrerer Atommeiler was das für Klimafolgen hätte weis keiner.
free Gigi
29.10.2018, 08:04 Uhr
Vorschlag
wer Ökostrom haben möchte, soll diesen auch bekommen aber dann auch nur, wenn dieser zur Verfügung steht - Sonnenschein U/o Wind!

Andernfalls bleibt die Bude kalt...

Umweltschutz JA, aber mit Sinn und Verstand. (Bsp. Fahrverbote: Da werden nun Umwege gefahren, hauptsache an den Messstellen ist die Luft rein)
ScampiTom
29.10.2018, 08:15 Uhr
an typischen Novembertagen
trüb und windstill sollte man diesen Ökoaktivisten denStrom abschalten und allen die die Energiewende mit der Brechstange wollen, Ohne tragfähiges Konzept aus der Kohleverstromung aussteigen, nachdem wir konzeptlos bereits aus der Atomenergie ausgeschieden sind lässt am Verstand zweifeln. Den Raubbau an der Natur fürunseren Kunsum verlagern wir auch nur ins weit entfernte Ausland, Verzichten wollen doch unsere Aktivisten auch auf nichts.
Leo 1A5
29.10.2018, 08:32 Uhr
der Hambacher Forst
ist tot dank den 1000 Aktivisten die dort Baumhäuser und Tunnel gebaut haben und in Wald gesch.... haben und dort über Wochen kampiert haben.

Was das mit Umweltschutz zu tun haben soll muss mir mal einer erklären?

Die Tiere sind alle weg wo die ,,Grünen Aktivsten" da aufgeschlagen sind um den Ökoaufstand zu proben.
Psychoanalytiker
29.10.2018, 08:37 Uhr
Erstens ...
... Super Artikel, ich habe keine andere Auffassung, was die Einhaltung von Gesetzen betrifft.

2. @ tannhäuser: Ihr Blick in die Zukunft des Namens "Deutschland" erinnert mich an den Fußball. Ehemals "Deutsche Nationalmannschaft" genannt, heißt es nur noch "Die Mannschaft". Da könnte man dieses, unser Land analog doch "DAS LAND" nennen .......
Paulinchen
29.10.2018, 12:36 Uhr
Ja die Umweltschützer…
…sind schon ein bemerkenswertes Völkchen. Sie glauben offensichtlich, dass alles was sie tun und lassen, Rechtens ist und eben somit auch im Sinne des Normalbürgers. Doch wehe, wenn ihnen jemand auf ihre betrügerischen Schliche und Absichten kommt, dann machen sie alle Türen zu.
Man kann gespannt sein ob bei der Stimmenzählung in Hessen auch der Versuch eines Betruges erkannt wird, wie in Bayern geschehen. Dort war man, wie letzte Woche bekannt wurde, zu faul, oder mangels Bildungsstand nicht in der Lage zu zählen, nein dort wurde einfach mal fix geschätzt. Dabei profitierte rein zufällig nur ein Grüner Kandidat und gewann (vorübergehend) dadurch mal eben die absolute Mehrheit.

Wie die Grünen ihre Umweltbilanz in Deutschland durchpeitschen wollen, zeigt die Antwort auf die Frage eines FDP-Mitgliedes, welches gesicherte Kenntnisse über das falsche Aufstellen von NOX-Messstationen vorlegte und Zweifel an den einheitlichen Messtechniken, dieser Stationen kundtat. So sollen z.B. in Hamburg die Messstationen grundsätzlich an Standorten stehen, die einer Querverbindung zum Hafengebiet haben. (ein Schelm, der Böses dabei denkt) In Aachen steht eine Messstation nur ca. 5 m vom Straßenrand entfernt. (Vorgabe sind 25 m) Nun hat der FDP – Chef die Prüfung aller Standorte und Messsysteme gefordert um Fahrverbote zu vermeiden. Er äußert Zweifel daran, dass die Luft in Deutschland schlechter sei, als in den Nachbarländern. Aus meiner Sicht nichts Ungewöhnliches, bevor man die Enteignung der Bürger/Autobesitzer betreibt und somit den betroffenen Bürgern einen hohen, finanziellen Schaden zufügt. Doch weit gefehlt – wie ich lesen musste. Die Grünen verbieten in allen Bundesländern, in denen sie mitregieren, eine solche Überprüfung! Stimmt hier etwa das Sprichwort: „Sieh dich vor, vor Menschen die dumm (ungebildet) sind.“?
Haben die Grünen Angst davor, dass ihre mögliche, betrügerische Vorgehensweise gemeinsam mit der DUH auffliegen könnte? Dass es bei einer Vielzahl unter ihnen da ganz oben etwas gestört ist, beweist mir das Verhalten derer, die im Hambacher-Forst unterwegs waren und vielleicht noch sind.

Es kann und darf doch wohl nicht sein, dass wir uns unsere Wohnungen in naher Zukunft mit dem Teelicht erhellen sollen. Allerdings hätte das Fahrradwerk in Sangerhausen vielleicht demnächst durch die Grünen eine Renaissance, weil - sie könnten dann in die kleinen E-Autos Tretwerke einbauen. Dann hätte die Bevölkerung vielleicht weniger Rücken. ;-)
Leo 1A5
29.10.2018, 18:09 Uhr
Das richtige
EnergieKonzept zu finden ist schwer.

Man müsste auch Firmen und Wohnsbaugeslschaften mit einbinden.

Zum Bsp. auf Werkhallen und Dächern von Wohnblocks müssten Photovoltaik Anlagen errichtet werden die Strom erzeugen welcher vor Ort für ElektroGabelstapler und Maschinen genutzt werden kann und bei Wohnungen genutzt wird zum laden von E-Auto und E-Bikes.

Dazu eine Mischung aus Wind,Wasser und Sonnenenergie sowie Kohle,Öl und Gas für den Rest.

Auch bei Fahrzeugen, Bussen etc. muss man neue Wege finden um Energie vernünftig einzusparen

Das funktioniert aber nur wenn alle sich beteiligen Strom zu sparen bzw. zu erzeugen
Kobold2
29.10.2018, 18:43 Uhr
So ist es Leo
Ich denke auch , das man sich von den bisherigen Konzepten lösen muss. Nur will das offenbar von den Energiekonzernen niemand.
Die Gefahr das der Gewinn schwindet und die Konkurrenz wächst ist nicht in deren Sinn.
Übertreibungen mit Teelichtern oder Brechstangen sind an der Sache vorbei gedacht. DIe Notwendigkeit zum Umdenken wird schon ein paar Jahrzehnte gefordert und diskutiert. Nur ist leider nichts passiert, ausser das übliche "Weiter so" gepaart mit Verunsicherung, damit man irgendwie noch glaubwürdig erscheint.
Aber durch internationale Verpflichtungen und Abkommen , läuft unseren Energieversorgern so langsam die Zeit davon.
So ist es halt wenn man zu spät kommt.
Es fehlt hier nur noch jemand , der den Abriss des Kraftweks vom Schacht bedauert.
An diese Zeit will sich offenbar keiner mehr erinnern.
Das sind dann aber die besten Wähler.
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