Mi, 20:01 Uhr
28.11.2018
Neues aus Sondershausen
Sondershausen steht zum Frauenhaus
Im Rahmen einer Buchlesung bekundete die Stadt Sondershausen, dass man zum Frauenhaus in Sondershausen stehen wird...
Im Rahmen der Woche gegen häusliche Gewalt fand heute im Bürgersaal der Trinitatiskirche eine Buchlesung statt.
Katharina Töppe, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises und Kathleen Schmied Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sondershausen, hatte die Begrüßung übernommen und verwiesen auf die bereits gelaufenen Aktionen im Landkreis, kn berichtete (Fachtag usw.).
Zahlreiche Vertreter des Netzwerks gegen häusliche Gewalt im Kyffhäuserkreis waren zur Veranstaltung gekommen, allerdings sagte Töppe aber auch, es wäre schön gewesen, wenn auch mehr Bürger gekommen wären.
Schmied verwiesen nochmals auf die Aktion auf dem Markt, bei der zahlreiche Wimpel beschriftet wurden.
Landrätin Antje Hochwind (SPD): Es muss ermutigt werden, häuslich Gewalt nicht einfach hinzunehmen. Liebe erstirbt in einem gewalttätigen Umfeld und so sprach Hochwind die Situation in manchen Familien an. Und die Dunkelziffer ist hoch.
In 112 Fällen musste die Polizei wegen häuslicher Gewalt eingreifen und 147 Opfer waren betroffen, darunter leider auch Kinder. In den verschiedenen Einrichtungen wurden 150 Beratungen durchgeführt.
Im Frauenhaus Sondershausen werden 43 Frauen und 39 Kinder betreut. Weil sich der Verein Arche auflöst, er war bisher Träger des Frauenhauses, musste ein neuer Träger gefunden werden, so Hochwind (Trägerwerk Soziale Dienste mit Sitz in Weimar. Sie sind auch Träger des Kinderheims in Ebeleben.)
Es gibt nur noch 12 Frauenhäuser in Thüringen, so Hochwind. Sie forderte, die Bundesregierung ist in der Pflicht, mehr für die Frauenhäuser zu tun.
Es wäre ein Zeichen für die betroffenen Frauen, sie stehen nicht allein.
Sondershausens Bürgermeister Steffen Grimm (pl) machte klar, das Frauenhaus zu unterstützen ist wichtig für die Stadt Sondershausen.
Zu denken sollte geben, fast jeden dritten Tag gibt es im Kyffhäuserkreis einen Fall von häuslicher Gewalt der bekannt wurde, von der Dunkelziffer ganz zu schweigen.
Gewalt im Haus muss Thema in der Öffentlichkeit sein. Es gibt erfasste 140.000 Fälle häuslicher Gewalt in Deutschland.
Er mahnte, schweigen hilft nur den Tätern. Leicht gesagt, aber es bedarf viel Mut.
Den brachte die Autorin Frau Cornelia Koepsell auf. In ihrer Buchlesung aus ihrem Buch (Lauf weg, wenn du kannst!), greift si auf biografischen Tatsachen zurück.
Nach der Buchlesung fand noch eine Diskussion statt, da war allerdings kn bereits zu einer anderen Veranstaltung.
Autor: khhIm Rahmen der Woche gegen häusliche Gewalt fand heute im Bürgersaal der Trinitatiskirche eine Buchlesung statt.
Katharina Töppe, die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises und Kathleen Schmied Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Sondershausen, hatte die Begrüßung übernommen und verwiesen auf die bereits gelaufenen Aktionen im Landkreis, kn berichtete (Fachtag usw.).
Zahlreiche Vertreter des Netzwerks gegen häusliche Gewalt im Kyffhäuserkreis waren zur Veranstaltung gekommen, allerdings sagte Töppe aber auch, es wäre schön gewesen, wenn auch mehr Bürger gekommen wären.
Schmied verwiesen nochmals auf die Aktion auf dem Markt, bei der zahlreiche Wimpel beschriftet wurden.
Landrätin Antje Hochwind (SPD): Es muss ermutigt werden, häuslich Gewalt nicht einfach hinzunehmen. Liebe erstirbt in einem gewalttätigen Umfeld und so sprach Hochwind die Situation in manchen Familien an. Und die Dunkelziffer ist hoch.
In 112 Fällen musste die Polizei wegen häuslicher Gewalt eingreifen und 147 Opfer waren betroffen, darunter leider auch Kinder. In den verschiedenen Einrichtungen wurden 150 Beratungen durchgeführt.
Im Frauenhaus Sondershausen werden 43 Frauen und 39 Kinder betreut. Weil sich der Verein Arche auflöst, er war bisher Träger des Frauenhauses, musste ein neuer Träger gefunden werden, so Hochwind (Trägerwerk Soziale Dienste mit Sitz in Weimar. Sie sind auch Träger des Kinderheims in Ebeleben.)
Es gibt nur noch 12 Frauenhäuser in Thüringen, so Hochwind. Sie forderte, die Bundesregierung ist in der Pflicht, mehr für die Frauenhäuser zu tun.
Es wäre ein Zeichen für die betroffenen Frauen, sie stehen nicht allein.
Sondershausens Bürgermeister Steffen Grimm (pl) machte klar, das Frauenhaus zu unterstützen ist wichtig für die Stadt Sondershausen.
Zu denken sollte geben, fast jeden dritten Tag gibt es im Kyffhäuserkreis einen Fall von häuslicher Gewalt der bekannt wurde, von der Dunkelziffer ganz zu schweigen.
Gewalt im Haus muss Thema in der Öffentlichkeit sein. Es gibt erfasste 140.000 Fälle häuslicher Gewalt in Deutschland.
Er mahnte, schweigen hilft nur den Tätern. Leicht gesagt, aber es bedarf viel Mut.
Den brachte die Autorin Frau Cornelia Koepsell auf. In ihrer Buchlesung aus ihrem Buch (Lauf weg, wenn du kannst!), greift si auf biografischen Tatsachen zurück.
Nach der Buchlesung fand noch eine Diskussion statt, da war allerdings kn bereits zu einer anderen Veranstaltung.









