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Mo, 19:42 Uhr
10.12.2018
Neues aus Sondershausen

Änderung der Baumsatzung der Stadt Sondershausen

Der Stadtrat der Stadt Sondershausen beschloss am Donnerstag die Änderung der Baumsatzung der Stadt Sondershausen...


In der Begründung der gemeinsamen Beschlussvorlage von CDU-Fraktion und Fraktion der Volkssolidarität:

Der Sommer 2018 war einer der wärmsten und trockensten der letzten Jahrzehnte. Unter diesen außergewöhnlichen Witterungsbedingungen haben insbesondere die Nadelbäume gelitten und viele Bäume sind abgestorben bzw. haben Schäden erlitten. Basierend auf dem Klimawandel werden für die kommenden Jahre ebenfalls trockene Sommer prognostiziert.
Zur Unterstützung der Wandlung des Baumbestandes der Stadt Sondershausen sollen Nadelbäume nicht mehr der Baumsatzung unterliegen.

Den Eigentümern von Obst- und Nadelbäumen soll in der eigenen Entscheidung mehr Spielraum überlassen werden.

Nach einer langen und sehr kontroversen Diskussion war man sich dann doch einig, Obstbäume und Nadelbäume in Gärten aus der Bausatzung heraus zu nehmen.

Aber Vorsicht, bitte nicht gleich mit Axt und Säge losziehen!

Erstens ist die Änderung erst gültig, wenn der Beschluss durch die Kommunalaufsicht genehmigt wurde und der Beschluss veröffentlicht wurde!
Ob das noch bis Ende Februar passiert ist ungewiss und ab März dürfen eh keine Bäume mehr gefällt werden, es sei denn es liegen Notfallsituationen vor.

Da die Baumsatzung den Naturschutz nicht aushebeln darf, wird es sicher eine sehr genaue Prüfung geben. Schon in der Diskussion im Stadtrat war das ein wichtiger Diskussionspunkt, der eben besonders kontrovers diskutiert wurde..

Es bleibt also abzuwarten, was in der Veröffentlichung genau stehen wird.
Im Gespräch mit Hauptamtsleiter Stefan Schard kam heute die Zusage, es wird sowohl im Heimatecho als auch an die Presse Erläuterungen gehen, wenn die Änderung der Baumsatzung rechtsgültig wird.

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Kommentare

10.12.2018, 22.14 Uhr
Knaecke2 | Prima !!!
Die Stadt geht gegen den Klimawandel vor. Welch Vorreiter "Rolle" in Sachen Umwelt. In der Vergangenheit gut zu erkennen im Schlosspark oder dem Gottesacker. Jegliches Grünzeug einfach reduzieren, und das Problem ist am Schopfe gepackt. Mh... selbst als Laie hatte ich schon in der Grundschule gelernt, das ein trockener Sommer noch lange nicht jeden Baum absterben lässt. Mal schauen, ob evtl. nicht in nächster Zukunft Baugrundstücke zu vergeben sind.... Ich weiß... ich Denke Böse.... :0)

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10.12.2018, 22.25 Uhr
tannhäuser | Klasse!
Heute wurde im Borntal noch mal Rasen gemäht und morgen werden Bäume beschnitten, die an den wenigen Parkbuchten stehen, welche bis 6 Uhr geräumt werden müssen.

Das sorgt immerhin für Bewegung im Wohngebiet.

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11.12.2018, 07.40 Uhr
muraschke | Haltungsschäden
Klimawandel ist eine zu gemütliche Wortschöpfung. Wir sollten es Klimakrise nennen... Dass Mann und Frau nun gleich die Baumsatzung ändert, lässt tief blicken. Erst kommt der Mensch mit Haltungsschäden und dann der Baum. Oder!?

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