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Mi, 19:05 Uhr
12.12.2018

DRK Landesverband Thüringen steht zu seiner Krankenhausgesellschaft

De gemeinnützige DRK Krankenhausgesellschaft Thüringen Brandenburg mbH soll durch Restrukturierungs- und Sanierungsmaßnahmen im Zuge eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung wieder wirtschaftlich werden. Dazu diese Meldung des DRK Landesverband Thüringen...

Die erforderliche Genehmigung für dieses Vorgehen wurde heute beim zuständigen Amtsgericht Mühlhausen beantragt. Der DRK Landesverband sieht in dem geplanten Umstrukturierungs- und Sanierungsvorhaben der DRK-Krankenhausgesellschaft einen notwendigen Schritt im Kampf für die Erhaltung möglichst vieler Arbeitsplätze in den Regionen Kyffhäuserkreis und Sömmerda und eine wirkliche Chance für die nachhaltige Neuaufstellung der gesamten Krankenhausgesellschaft.

Der Vorstandsvorsitzende des DRK Landesverbandes Thüringen e.V., Peter Schreiber, dazu: „Wir bedauern sehr, dass die Geschäftsführung sich zu diesem Schritt gezwungen sieht. Leider waren unsere Bemühungen der letzten Monate, die Gruppe zu stabilisieren, nicht erfolgreich. Ich kann die tiefe Verunsicherung verstehen, die dieser Schritt bei jedem Mitarbeiter auslöst.

Dennoch hoffe ich, dass das Planverfahren in Eigenverwaltung hilft, die Unternehmensgruppe zu sanieren. Damit werden auch schmerzhafte Einschnitte verbunden sein. Jedoch bin ich davon überzeugt, dass wir am Ende erreichen, dass wir unseren Mitarbeitern ein sicherer Arbeitgeber, unseren Patienten ein gutes Krankenhaus, unseren Geschäftspartnern ein zuverlässiger Partner und für die Regionen ein verlässlicher Partner für die Gesundheitsversorgung sein werden.“


Deutsches Rotes Kreuz
Landesverband Thüringen e. V.
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Kommentare

12.12.2018, 19.36 Uhr
PIMI | Schließung vor Insolvenzverfahren ?
Was geht hier eigentlich ab ?
Die Herrschaften des Managements werden noch ewig Geld hinterher geworfen bekommen, dafür dass diese den Karren in den Dreck gesetzt haben und man erlebt diese später auf anderem hochbezahlten Posten genauso wieder handeln.
Insolvenzverfahren bedeutet für viele Gläubiger, dass diese Ihre erbrachten Leistungen nicht mehr bezahlt bekommen.
Für die Mitarbeiter irgendwann Freistellung, Kündigung und in 7-10 Jahren dann eine Abfindung mit Steuerklasse 6, wo das Finanzamt kräftig abkassiert. Die Gewinner: Vorstände und Management einer ,,gemeinnützigen" DRK-Gesellschaft, ein Insolvenzverwalter ( ich hoffe mal für die Mitarbeiter nicht wieder Jaffe aus München mit Büro in Erfurt ) und das Finanzamt.
Die traurigen Verlierer: die fleißigen Mitarbeiter.
Deutschland schafft sich ab, sagte ein Ex-Bundesbanker-zu Recht!

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