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Do, 10:32 Uhr
13.12.2018
Ein Blick in die Statistik

Baugewerbe weiter im Aufschwung

Die Thüringer Betriebe von Unternehmen des Baugewerbes erzielten von Januar bis September 2018 einen baugewerblichen Umsatz in Höhe von 2 309 Millionen Euro. Damit wurde nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik das entsprechende Vorjahresergebnis (bei einem Arbeitstag weniger) um 92 Millionen Euro bzw. 4,1 Prozent überschritten...

Die Betriebe des Bauhauptgewerbes erzielten von Januar bis September 2018 einen baugewerblichen Umsatz von 1 625 Millionen Euro. Das waren 118 Millionen Euro bzw. 7,9 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der baugewerbliche Umsatz des Ausbaugewerbes sank. Im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2017 wurde ein um rund 27 Millionen Euro bzw. 3,8 Prozent niedrigerer baugewerblicher Umsatz erzielt. Das Ergebnis im Ausbaugewerbe betrug von Januar bis September 2018 rund 684 Millionen Euro.

Im Durchschnitt der ersten drei Quartale 2018 waren im Baugewerbe insgesamt 23 779 Personen beschäftigt. Das sind 383 tätige Personen bzw. 1,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In den Thüringer Betrieben des Bauhauptgewerbes waren 14 806 Personen tätig. Das waren 671 Personen bzw. 4,7 Prozent mehr als von Januar bis September 2017. Das Ausbaugwerbe verzeichnete mit 8 973 Beschäftigten einen Rückgang um 287 Personen bzw. 3,1 Prozent.

Die Umsatzproduktivität (baugewerblicher Umsatz je Beschäftigten) erreichte von Januar bis September 2018 im Baugewerbe insgesamt eine Höhe von 97 091 Euro. Das waren 2,5 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum 2017. Im Bauhauptgewerbe mit einer Umsatzproduktivität in Höhe von 109 747 Euro, wurde ein um 3,0 Prozent höherer baugewerblicher Umsatz je Beschäftigten gegen-über den ersten neun Monaten 2017 erwirtschaftet.

Das Ausbaugewerbe verzeichnete von Januar bis September 2018 mit 76 207 Euro einen Rückgang gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum in Höhe von 0,7 Prozent. Die Beschäftigten des Baugewerbes insgesamt leisteten mit 22,0 Millionen Arbeitsstunden, 1,3 Prozent weniger Stunden als von Januar bis September 2017. Im Bauhauptgewerbe betrug der Anstieg 0,2 Prozent und im Ausbaugewerbe kam es im betrachteten Zeitraum zu 3,5 Prozent niedrigeren Einsatzzeiten.
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