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Di, 18:11 Uhr
12.03.2019
Landespolitiker äußern sich

Der Freistaat ist Schlusslicht bei der Digitalisierung

Mario Voigt: „Dank Rot-Rot-Grün ist Thüringen ein digitales Entwicklungsland“. Dazu diese Meldung der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag...


Beim aktuellen Deutschland-Index der Digitalisierung 2019 belegt Thüringen den letzten Platz. Die Studie ist ein Beleg für die Innovationsferne und das Infrastrukturversagen von Rot-Rot-Grün, so der CDU-Wirtschaftsexperte Prof. Dr. Mario Voigt.

Auch auf dem Gebiet Wirtschaft und Forschung lande Thüringen mit nur 29,35 Punkten auf dem letzten Platz, während Spitzenreiter Berlin mit 176,84 Punkten auf knapp den sechsfachen Wert komme, kritisiert der Christdemokrat. „An jeder Milchkanne in den anderen Bundesländern gibt es mehr 5G-Funkstandard und mehr Digitalisierung als bei uns in Thüringen.

Mit der aktuellen Politik von Rot-Rot-Grün verliert Thüringen weiter an Boden bei der digitalen Transformation“, so Voigt. „Der zuständige Minister Tiefensee hat es zu verantworten, dass wir zu einem digitalen Entwicklungsland verkommen sind. Die daraus resultierenden Standortnachteile sind hausgemacht.“ Den Rückstand unseres Freistaats wieder zu verringern werde eine große Herausforderung für die neue Landesregierung.

Im Vergleich zum letzten Deutschland-Index von 2017 hat Thüringen mit 0,6 Punkten das geringste Wachstum aller Bundesländer zu verzeichnen. Das Nachbarland Sachsen hingegen konnte sich um 21,6 Punkte verbessern, was dafür spricht, das die mangelhafte Digitalisierung kein Phänomen der neuen Bundesländer ist. Der Deutschland-Index der Digitalisierung setzt sich zusammen aus dem Index Infrastruktur (25 %), dem Index Digitales Leben (20 %), dem Index Wirtschaft und Forschung (20 %), dem Index Bürgerservices (10 %) und dem Index Digitale Kommune (25 %).

CDU-Fraktion im Thüringer Landtag
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Kommentare

12.03.2019, 18.17 Uhr
Herb | Die Lage........
......ist hoffnungslos aber nicht ernst.

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12.03.2019, 18.27 Uhr
M. Kuester | Das ist wirklich schon extrem peinlich...
Wir haben Funklöcher, die hat man seit Ende der Neunziger nicht beachtet. Bottendorf ist da nur eines was man nennen kann. Bis zum jetzt endlich anlaufenden Breitbandausbau, haben wir mancherorts noch immer nur 6 Mbit und weniger. Und das aber nicht erst seit der letzten Landtagswahl, sondern seit Beginn der Nuller!

Liebe CDU! Die 20 Jahre Rückstand, die habt ihr vollumfänglich selbst zu verantworten. Die ersten Jahre hat man es sogar komplett ignoriert und lebte noch lange weitgehend in den Neunzigern.

Jetzt läuft der Ausbau überall an, die Telekom wirft geradezu mit Outdoor-DSLAM nur so um sich. Man möchte sich ins gemachte Nest setzen und den Ausbau dann als eigenen Erfolg verkaufen. Durchschaubar wie ein Glas Wasser und eine Ohrfeige für den Wähler...

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12.03.2019, 20.05 Uhr
muraschke | Ende der Durchsage - Mario!
Kein Wunder ... haben doch die Schwarzchristen gutes IT-Personal jahrelang gen Westen getrieben. Für diese Vetreibung aus dem Billiglohnland Thüringen bekommen die CDUler die goldene Nebelschlussleuchte!

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12.03.2019, 20.33 Uhr
Kobold2 | Ach Herr Voigt
Sie sind nicht der erste mit dieser Taktik.
Ständiges Wiederholen erhöht nun mal nicht den Wahrheitsgehalt. Die von ihrer Regierung angerichteten und hinterlassenen Defizite den Nachfolger anzulasten, ist unterste Schublade. Thema verfehlt! Setzen, sechs!

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