Fr, 03:41 Uhr
29.03.2019
Neues aus Sondershausen
Transkript übergeben
Zur Geschichte der Cruciskirche wurde gestern ein wichtiger Baustein hinzugefügt...
Im Bürgersaal des Bürgerzentrums Cruciskirche von Sondershausen erfolgte gestern die feierliche Übergabe des Transkripts der Leserunde "Blick zurück" im Förderverein Cruciskirche Sondershausen e.V.
Das Transkript, ein über 500 seitige Werk, wurde gebunden in einem Buch zusammengefasst, dass nur in vier Exemplaren existiert. Je ein Exemplar erhielten
- der Förderverein Cruciskirche vertreten durch den Vorsitzenden Wolfgang Wytrieckus
- das Bauverwaltungsamt des Landratsamtes vertreten durch Sören Hauskeller
- und die Stadtverwaltung Sondershausen, vertreten durch den Hauptamtsleiter Stefan Schard in Vertretung des Bürgermeisters Steffen Grimm, der nicht anwesend sein konnte.
Ein viertes Exemplar geht zu Manfred Kucksch in das Lesesafe des Bürgerzentrums, wo es für jedermann später einsehbar ist.
Zuvor hatte Edith Baars erläutert, was sich hinter dem Transkript verbarg. Die Leserunde "Blick zurück" hatte sich die Ausgabe auf die Fahnen geschrieben, die über 500 Seiten umfassande Bauakte des Magistrats der Stadt Sondershausen, angelegt von 1880 bis 1916 (in dem Jahr wurden die Glocken aus der Cruciskirche entfernt) aus der Kurrentschrift und unsere jetzt übliche Lateinschrift zu übertragen.
Kurrentschrift, dass ist die alte deutsche Schreibschrift und kann fast nur noch von älteren Menschen gelesen werden. Trotzdem bereitete es große Schwierigkeiten, die Texte in unsere lesbare Schrift zu übertragen. Jedes Blatt musste zweimal gelesen werden, erst einmal um den Inhalt zu erfassen und dann zur wörtlichen Übertragung. Und trotzdem musste man sich noch Hilfe holen um einiges zu entziffern. Hier gingen bei der Übertragung viele Stunden drauf.
Am Ende stand dann doch das komplette Werk zu dem ein Personenverzeichnis aus der früheren Zeit gehört.
Edith Baars gratulierte dem Team der Leserunde (erstes Bild) für diese hervorragende Arbeit. Begonnen hatte man diese umfangreiche Arbeit im Jahre 2016.
Ein besonderes Dank ging an die Bauverwaltung des Landratsamtes. Man stellte nicht nur die dort im Archiv lagernde Bauakte zur Verfügung, sondern unterstützte das Team beim Kopieren der vielen Blätter.
Schard dankte dem Förderverein in zweierlei Hinsicht, für die Wiederlesbarmachung der Dokumente aber auch besonders in der Hinsicht, dass das Bürgerzentrum in dieser Form erst möglich wurde und aus der Stadt Sondershausen nicht mehr wegzudenken ist.
Hinweis kn:
Schön wäre es, wenn man den Inhalt des Buches als pdf in die Webseite der Stadt Sondershausen stellen könnte.
Autor: khhIm Bürgersaal des Bürgerzentrums Cruciskirche von Sondershausen erfolgte gestern die feierliche Übergabe des Transkripts der Leserunde "Blick zurück" im Förderverein Cruciskirche Sondershausen e.V.
Das Transkript, ein über 500 seitige Werk, wurde gebunden in einem Buch zusammengefasst, dass nur in vier Exemplaren existiert. Je ein Exemplar erhielten
- der Förderverein Cruciskirche vertreten durch den Vorsitzenden Wolfgang Wytrieckus
- das Bauverwaltungsamt des Landratsamtes vertreten durch Sören Hauskeller
- und die Stadtverwaltung Sondershausen, vertreten durch den Hauptamtsleiter Stefan Schard in Vertretung des Bürgermeisters Steffen Grimm, der nicht anwesend sein konnte.
Ein viertes Exemplar geht zu Manfred Kucksch in das Lesesafe des Bürgerzentrums, wo es für jedermann später einsehbar ist.
Zuvor hatte Edith Baars erläutert, was sich hinter dem Transkript verbarg. Die Leserunde "Blick zurück" hatte sich die Ausgabe auf die Fahnen geschrieben, die über 500 Seiten umfassande Bauakte des Magistrats der Stadt Sondershausen, angelegt von 1880 bis 1916 (in dem Jahr wurden die Glocken aus der Cruciskirche entfernt) aus der Kurrentschrift und unsere jetzt übliche Lateinschrift zu übertragen.
Kurrentschrift, dass ist die alte deutsche Schreibschrift und kann fast nur noch von älteren Menschen gelesen werden. Trotzdem bereitete es große Schwierigkeiten, die Texte in unsere lesbare Schrift zu übertragen. Jedes Blatt musste zweimal gelesen werden, erst einmal um den Inhalt zu erfassen und dann zur wörtlichen Übertragung. Und trotzdem musste man sich noch Hilfe holen um einiges zu entziffern. Hier gingen bei der Übertragung viele Stunden drauf.
Am Ende stand dann doch das komplette Werk zu dem ein Personenverzeichnis aus der früheren Zeit gehört.
Edith Baars gratulierte dem Team der Leserunde (erstes Bild) für diese hervorragende Arbeit. Begonnen hatte man diese umfangreiche Arbeit im Jahre 2016.
Ein besonderes Dank ging an die Bauverwaltung des Landratsamtes. Man stellte nicht nur die dort im Archiv lagernde Bauakte zur Verfügung, sondern unterstützte das Team beim Kopieren der vielen Blätter.
Schard dankte dem Förderverein in zweierlei Hinsicht, für die Wiederlesbarmachung der Dokumente aber auch besonders in der Hinsicht, dass das Bürgerzentrum in dieser Form erst möglich wurde und aus der Stadt Sondershausen nicht mehr wegzudenken ist.
Hinweis kn:
Schön wäre es, wenn man den Inhalt des Buches als pdf in die Webseite der Stadt Sondershausen stellen könnte.














