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Fr, 15:23 Uhr
21.06.2019
Meldung aus dem Landratsamt

Neues aus dem Regionalmanagement Nordthüringen…

Das Regionalmanagement hat sich in bisher zweijähriger Laufzeit erfolgreich in der Region
etabliert (Landkreise KYF, UH und NDH). Heute zog man im Landratsamt eine erste Bilanz…

Es ist das erste Regionalmanagement (RM) das nach der aktuellen Richtlinie in ganz Thüringen sich gebildet hat und damit quasi eine Vorreiterrolle im Land besitzt.

Mit der Bewilligung des Regionalbudgets vor einem halben Jahr sind nun zahlreiche Projekte in die Umsetzung gegangen, das RM nimmt in seiner Arbeit Fahrt auf.

Das Regionalbudget mit 1.125.000 Euro (80% Förderung) über drei Jahre bietet für die drei Landkreise eine gute finanzielle Grundlage für die Umsetzung verschiedener Projekte.

Mit dem Wechsel in der Projektleitung des Regionalmanagements insgesamt 5 Mitarbeiter in 3 Landkreisen mit der Geschäftsstelle in Sondershausen ist man jetzt gut aufgestellt.


Seit Februar gab es einen Wechsel in Sondershausen. Projektleiterin seit 1. Februar 2019 ist Dörte Suberg zweite von rechts neben Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD), daneben nach links Nicolle Links und Praktikantin Lea Weißenborn.


Dörte Suberg Dipl.- Geographin (Studium der Angewandten Humangeographie in Trier) ist gebürtige Dortmunderin und hat ihren Lebensmittel Punkt nach Sondershausen verlegt.
Vorher war sie beim Planungsbüro IPU GmbH in Erfurt zusténdig u.a. als LEADER- Managerin,Sicherung der Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen.

Vorgänger Christoph Hörold wechselte in die Wirtschaftsförderung des Landratsamtes und übernimmt die Stelle, des in den Ruhestand gegangenen Ronald Barth.

Grundlage der Arbeit ist ein Regional wirtschaftliches Entwicklungskonzept (IREK) mit den
Handlungsschwerpunkten
1. Gewerbe und Wirtschaft
2. Arbeitsmarkt und Fachkräfte
3. Infrastruktur

Erstes kleiners Projekt war der Stellenanzeiger für Unternehmen in Nordthüringen. Ziel der
Fachkräftekampagne für Nordthüringen Ansprechstelle für Bürger (besonders junge Familien), die wieder in den Kyffhäuserkreis kommen wollen. Aber auch Bindung der Einwohner und Unternehmen an die Region um die Vermeidung von Abwanderung insbesondere junger Bevölkerungsteile zu verhindern. Ziel: Sicherung und Gewinnung von Fachkräften für die Region.

Dazu wurde ein Auftrag zur Erarbeitung einer,, Regionalmarketingkampagne zur Sicherung und Gewinnung von Fachkräften für Nordthüringen“ an die Index Agentur aus Berlin vergeben.

Mit der Imagekampagne soll die Region positiv, authentisch und mit all ihren Vorzügen präsentiert werden (z.B. geringe Mieten, Freiraum, Kinderbetreuung, gutes Leben).
Dazu gehören Service-Angebote, z.B. Welcome Center. Im Internet soll mit einer Stellenbörse die Vorstellung von Unternehmen und Ausbildungsmöglichkeiten gezeigt werden.

In der Entwicklung sind weiterer Projektbausteine, z.B. Messestand, Teilnahme an Fachkräftemessen (Herbst in Mühlhausen), ein Imagefilm, eine Kampagne in den Sozialen Medien, themenbezogene Werbematerialien und weitere Veranstaltungsformate sollen kommen.

Bereits durchgeführte Projekte: Stellenanzeiger, Gutscheinheft für junge Familien und Rückkehrer, Vortrag,, Generation Z“

Ein weiteres Ziel: Schüler an die Region binden. Dort läuft seit längerem das Proiekt Schule-Wirtschaft im Kyffhäuserkreis sehr erfolgreich, organisiert von Nicolle Links. Aktionen gab es bereits in Ebeleben, Bad Frankenhausen, Oldisleben, Sondershausen und Greußen, kn berichte bereits öfter:
Erfolgreicher Aktionstag “Schule trifft Wirtschaft”


Weiteres größeres Projekt das Gewerbeflächenentwicklungskonzept für Nordthüringen (KYF-UH-NDH)
Zielstellung:
- aktueller Überblick über die Industrie- und Gewerbestandorte der Region
- Ermittlung von Entwicklungserfordernissen in Bezug auf Neuerschließungen, Erweiterungen sowie Ertüchtigungen von Gewerbealtstandorten
Der Auftrag erging an die Wirtschaftsfördergesellschaft Ostthüringen mbH. Auftaktveranstaltung in den drei Landkreisen erfolgte diese Woche am 17.(KYF), 18. (UH) und 19.06. (NDH).
Auftaktveranstaltung „Gewerbeflächenentwicklungskonzept Nordthüringen“

Die Umsetzung erfolgt im Rahmen des Regionalmanagements Nordthüringen und wird über
das Regionalbudget finanziert

Ein weiteres Projekt der Masterplan Kali-Region. Im vorigen Jahr beschlossen die Landräte der drei Kreise, kn berichtete, den Auftrag zur Erarbeitung eines Masterplans an die Thüringer Landgesellschaft
Es geht um die Forderung von Strukturfördermitteln für Nordthüringen an Land und insbesondere den Bund. Hintergrund, bei der Abwicklung der Kaliindustrie durch die damalig Treuhand wurde die Region ungenügend mit Fördermitteln zur Entwicklung der Region bedacht. Das soll nachgeholt werden.

Das RM besteht seit 2017 mit der Laufzeit von zunächst drei Jahren Es gibt aber die Option auf die zweimalige Verlängerung.
Ins Auge gefasst werden mögliche Projekte zum Wohnen.
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Kommentare

21.06.2019, 17.14 Uhr
tannhäuser | Kein Mann im Management und auf dem Foto?
Ok, allein beim Thema "Kaliregion" können diese nicht mitreden. War ja keiner von denen Unter Tage beschäftigt ...

Frau Bressem und ihre schutzheilige Ministerin Giffey werden erfreut sein. Frauenquote übererfüllt!

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21.06.2019, 22.42 Uhr
Knaecke2 | Mal wieder Projekte....
alte Phrasen, welche man schon vor Generationen und reichlich Oberflächlich gehalten hat, werden als "Novum" wieder gegeben.
Wer soll denn bitte seinen gut nach "Westtarif" bezahlten Job aufgeben, um in eine Region des Verfalls zurück zukehren? Ich kann keine Ernsthaftigkeit an dieser Aussage erkennen. Billige Mieten und Kindergärten gibt es in jeder sterbenden Region. Vielmehr halte ich diese Aussagen als billige "PR".... und ebenfalls kann ich mir nicht vorstellen, das man sich Konkruenz ins eigene Haus holt. Frau Hochwind hatte die Möglichkeit als Geschäftsführerin der Feuerkuppe etwas zu Bewirken, leider wurden unter ihrer Führung die Mehrheitlich sozialversicherungspflichtigen Jobs, in prikäre Arbeitsverhältnisse umgewandelt. Solche Leute, "Dürfen" heute leider Politik machen.

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24.06.2019, 09.32 Uhr
Rainer Scheerschmidt | Da gehen sie hin die Millionen - Der Nutzen ist fraglich
Eine stolze Summe, die für das Regionalmanagement ausgegeben werden soll.
Wieder einmal Gutachten für viel Geld? erstellen lassen, um dann als Ergebnis in der Hand zu halten, im Kyffhäuserkreis gibt es in dieser Beziehung viel Nachholebedarf.
Wozu benötigt man Gutachten und ein Management, wenn die Arbeit externe Firmen übernehmen sollen?
Wir brauchen keine Einrichtungen, die gegründet werden um Fördermittel abzugreifen. Der Eigenanteil bleibt immer als Ausgabe übrig.
Welche konkreten Ergebnisse hat das Management bis jetzt erreicht?
Welche spürbaren Verbesserungen oder Erleichterungen wurden für die Bürger des Kyffhäuserkreis erreicht?
Alte Metapher und Parolen, sind abgedroschen und bringen keinene Nutzen !! Auch wenn sie noch so oft wiederholt werden.

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