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Mo, 12:47 Uhr
19.08.2019
Meldungen aus dem Landratsamt

Offizielle Übergabe des Kyffhäuser-Gymnasiums

Das Ganze wird mit einem Bürgerfest am kommenden Freitag in Bad Frankenhausen stattfinden. Dazu diese Meldung aus dem Landratsamt...


Der Neubau des Kyffhäuser-Gymnasiums in Bad Frankenhausen wird offiziell am Freitag, den 23. August 2019 um 10:00 Uhr durch Frau Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD) eröffnet. Am Abend findet für Lehrer, Schülerinnen und Schüler, Eltern als auch interessierte Bürgerinnen und Bürger um 18:00 Uhr ein Schul- und Bürgerfest statt, zu dem das fertige Schulgebäude angeschaut, erkundet und entdeckt werden kann.


Die Investitionskosten belaufen sich auf insgesamt ca. 12 Millionen €, wovon 4 Millionen € auf Förderung vom Bund und Städtebau entfallen.

Ab dieser Woche werden 500 Schüler in den Klassenstufen 5 bis 12, in insgesamt 22 Klassen, in 25 allgemeinen Unterrichtsräumen als auch ergänzenden Differenzierungsräumen, 12 Fach- und Vorbereitungsräumen unterrichtet. Auf 4.400 m² Nutzfläche der Schule ist Platz für bis zu maximal 600 Schüler.

Ab April 2015 erfolgte die Vermessung und Lageplanerstellung mit der Erarbeitung eines Raumprogrammes in enger Zusammenarbeit mit dem Lehrerkollegium in Anlehnung an die Thüringer Schulbauempfehlung zum Neubau des Gymnasiums.

Die Schulanlage mit den Haupteingängen ist barrierefrei und schwellenlos gestaltet. Ein weiteres Detail der Barrierefreiheit ist, dass die unterschiedlichen Belagsfarben Personen mit Sehbehinderung die Orientierung erleichtern sollen.

Die Aufenthalts- und Gemeinschaftsbereiche werden sowohl im Schulgebäude als auch in der separaten Mensa angeboten und ermöglichen künftig ein ausgewogenes Ganztagsangebot für die Schülerinnen und Schüler.

Im Mai 2014 wurde mit der Erarbeitung der Bauleistungsbeschreibung und im Juli 2017 mit den Bauarbeiten begonnen. Die feierliche Grundsteinlegung erfolgte kurz danach am 28.08.2017. Nach 24 Monaten Bauzeit erfolgt nun am 23.08.2019 die Fertigstellung und die Übergabe des Gebäudes. Das Schulgebäude erfüllt auch das Thema Nachhaltigkeit, denn gemäß der Energiesparverordnung ist es komplett gedämmt und die Mensa ist ausgestattet mit einer Volllüftung mit Wärmerückgewinnung. Die Beheizung der Gebäude erfolgt über Brennwertkessel mit Erdgas unter Einbeziehung der Zweifelder-Halle. Ein regenerativer Anteil des Energiebedarfs wird über die auf dem Schuldach befindliche Photovoltaikanlage abgedeckt und Strom ist für die technischen Anlagen des Gebäudes bzw. zur Einspeisung in das öffentliche Stromnetz vorgesehen.
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Kommentare

19.08.2019, 14.07 Uhr
Örzi | DDR-Charme
Von Innen kann ich es nicht beurteilen. Rein Äußerlich Plattenbau wie in alten Zeiten. Schlicht, einfach und geschmacklos. Haben die Erbauer schon mal einen Blick auf das alte Gymnasium in Sondershausen geworfen? Da kann man noch von Architektur sprechen. Natürlich ist so ein Gebäude heute finanziell nicht mehr zu bewerkstelligen, aber etwas mehr als bei diesem Bau wäre schon möglich gewesen.

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