Do, 00:16 Uhr
29.08.2019
Meldung aus der Wirtschaftswelt
Heldrunger Versuchsfläche erhält Besuch
Thüringens Forstministerin Birgit Keller (Die Linke) besichtigt am Vormittag die Heldrunger Versuchsfläche des Forstlichen Forschungs- und Kompetenzzentrums (FFK) zur Klimaanpassungsforschung...
Schon 2012 wurde im Thüringer Forstamt Sondershausen eine 2,5 ha große Versuchsfläche eingerichtet, um dort Bäume aus Klimaregionen zu pflanzen, die in den Klimaszenarien für Thüringens Wälder ab 2040 bzw. 2070 vorausgesagt werden. Hierzu gehören Baumarten wie z. B. die Libanon-Zeder, die Türkische Tanne oder die Orient-Buche. Erste Erfahrungen mit dem Anbau liegen vor, sollen von Forstexperten vorgestellt und mit Forstministerin Keller im Kontext des jüngst erstellten Aktionsplan Wald 2030 erläutert werden.
Birgit Keller, Forstministerin (TMIL) und Jörn Ripken, ThüringenForst-Vorstand hatten erst jüngst, am Montag. vor einer Holzmuster-Tafel erläutert, dass zur Zeit bei der Pflanzung noch heimische Arten wie Stieleiche und Traubeneiche noch Favorit sind. Auch die Elsbeere hat im Kyffhäuser trotz Trockenheit gute Wuchseigenschaften gezeigt, wie kn erfahren hatte. Trotzdem sei es wichtig mit anderen Baumarten Erfahrungen zu sammeln, hieß es vorab
Durch die Anlage führten Corinna Geißler, Leiterin Forstl. Forschungs- u. Kompetenzzentrum Gotha und Uli Klüßendorf, Leiter Forstamt Sondershausen.
Das die anhaltende Trockenheit neue Wege bei der Pflanzung bedarf, hatte Uli Klüßendorf bereits am Montag erläutert.
Pflanztechniken wie bisher, Loch Setzling rein und Erde antreten und fertig, ist nicht mehr. Da würde bei der Trockenheit in unseren Revieren nichts mehr Anwachsen so Klüßendorf. So musste bei jüngsten Pflanzungen der Setzling mit Wasser angegossen werden.
Auch das setzt die Forstleute vor neuen logistischen Herausforderungen. Mitten im Wald ist keine Wasserleitung oder ein Hydrant, der mal Wasser spendet. Wenn bald noch nachgegossen werden muss, wird man wohl über andere Pflanzabstände nachdenken müssen, so Klüßendorf weiter. Selbst das Aufforsten im Wald wird unter den veränderten Witterungsbedingungen bald zur echten Herausforderung.
Autor: khhSchon 2012 wurde im Thüringer Forstamt Sondershausen eine 2,5 ha große Versuchsfläche eingerichtet, um dort Bäume aus Klimaregionen zu pflanzen, die in den Klimaszenarien für Thüringens Wälder ab 2040 bzw. 2070 vorausgesagt werden. Hierzu gehören Baumarten wie z. B. die Libanon-Zeder, die Türkische Tanne oder die Orient-Buche. Erste Erfahrungen mit dem Anbau liegen vor, sollen von Forstexperten vorgestellt und mit Forstministerin Keller im Kontext des jüngst erstellten Aktionsplan Wald 2030 erläutert werden.
Birgit Keller, Forstministerin (TMIL) und Jörn Ripken, ThüringenForst-Vorstand hatten erst jüngst, am Montag. vor einer Holzmuster-Tafel erläutert, dass zur Zeit bei der Pflanzung noch heimische Arten wie Stieleiche und Traubeneiche noch Favorit sind. Auch die Elsbeere hat im Kyffhäuser trotz Trockenheit gute Wuchseigenschaften gezeigt, wie kn erfahren hatte. Trotzdem sei es wichtig mit anderen Baumarten Erfahrungen zu sammeln, hieß es vorab
Durch die Anlage führten Corinna Geißler, Leiterin Forstl. Forschungs- u. Kompetenzzentrum Gotha und Uli Klüßendorf, Leiter Forstamt Sondershausen.
Das die anhaltende Trockenheit neue Wege bei der Pflanzung bedarf, hatte Uli Klüßendorf bereits am Montag erläutert.
Pflanztechniken wie bisher, Loch Setzling rein und Erde antreten und fertig, ist nicht mehr. Da würde bei der Trockenheit in unseren Revieren nichts mehr Anwachsen so Klüßendorf. So musste bei jüngsten Pflanzungen der Setzling mit Wasser angegossen werden.
Auch das setzt die Forstleute vor neuen logistischen Herausforderungen. Mitten im Wald ist keine Wasserleitung oder ein Hydrant, der mal Wasser spendet. Wenn bald noch nachgegossen werden muss, wird man wohl über andere Pflanzabstände nachdenken müssen, so Klüßendorf weiter. Selbst das Aufforsten im Wald wird unter den veränderten Witterungsbedingungen bald zur echten Herausforderung.

