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Mi, 09:33 Uhr
25.09.2019
nnz-Forum

Populisten sind alles andere als bürgerlich

Die „Nationale Front“ war ein pseudo-demokratisches Feigenblatt für die SED-Diktatur in der DDR. Im Wahlkampf vor der Landtagswahl am 27. Oktober in Thüringen werde sie als Kampfparole von der AfD gegen die anderen Parteien eingesetzt. Gleichzeitig versuche die rechtspopulistische Alternative sich
als „Vertreter des Bürgertums“ darzustellen. Dazu ein Leserbrief...


„Affekte schüren ist niemals bürgerlich“, meint der Publizist Nils Minkmar, „die Mäßigung der Affekte und Sachlichkeit ist bürgerlich.“ Eine populistische Partei könne nie bürgerlich sein – „Ihre Rhetorik, so die Warnungen vor Überbevölkerung und dem Untergang des Abendlandes“, dienten allein dem Zweck, die Zuhörer aufzuwühlen.

digital
„Weder Macht noch Gold beeinflussen das bürgerliche Urteil, im Gegenteil. Deshalb waren die Faschisten, Nationalsozialisten, Stalinisten und Maoisten nicht bürgerlich. In diesen Bewegungen war Macht alles, die Ideologie oder Weltanschauung nur Mittel zum Zweck des Machterhalts“, hält er fest, „Bürgerlich ist.. . das Miteinander und die Achtung darauf, was die Nachbarn von dir halten.“

Zum Verständnis für Nachgeborene: Die „Nationale Front“ in der DDR besorgte die ideologische und organisatorische Vorbereitung der Scheinwahlen und
stellte die gemeinsamen Listen von SED, LDPD, CDU, NDPD, Bauernpartei, FDGB, FDJ, Frauenbund, Kulturbund und Bauerhilfe auf. Hinzu kamen sechs so genannte Massenorganisationen wie die Volkssolidarität, die Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft und der Schriftstellerverband.

Zu den Zielen der „Nationalen Front“, im Mai 1949 in der Sowjetischen Besatzungszone gegründet, war die „Aufklärung über amerikanische und britische Kriegspropaganda“ und die Unterstützung „aller Kämpfe der Arbeiter um die Sicherung ihrer Lebenshaltung und aller Widerstandsaktionen der werktätigen Bevölkerung gegen Steuerdruck, Preistreibereien und sonstige Ausplünderung“.

Das Manifest sah damals noch vor, alle Parteien und Massenorganisationen „zu einem gemeinsamen sozialistischen Weg zusammenzuschließen“. Bei der Aufstellung von Kandidaten, die in der Regel im Block gewählt wurden, sicherte sich die SED mit Vertretern der Massenorganisationen die absolute Mehrheit. Die „Nationale Front“ sollte die Bevölkerung in der DDR für den „Aufbau des Sozialismus“ mobilisieren. Sie organisierte Wohngebietsfeste und Wertstoff-Sammlungen.

Wenn sich jetzt demokratisch gewählte Parteien aus einer Abwehrhaltung gegenüber der AfD zu Koalitionen zusammenraufen, um regierungsfähige Bündnisse zu bilden, ist das ein diametral gegensätzlicher Vorgang im Vergleich zum Unrechtsstaat DDR. Mit dem Begriff „Nationale Front“ und anderen negativ besetzten Begriffen soll der politische Gegner diffamiert werden. Der Bundesvorsitzende Alexander Gauland mag zwar britische Garderobe mögen, seine Partei aber verstößt gegen die feine englische Art.

Während der sächsische Landesvorsitzende Jörg Urban die AfD eine „extrem bürgerliche Partei“ nennt, spricht Höcke von einer „bürgerlich-patriotischen Oppositionskraft“. Gauland hält „bürgerlich-konservative Koalitionen für möglich“, wenn sich Leute wie der Thüringer CDU-Spitzenkandidat Mike Mohring „endlich von der Bundeskanzlerin lossagen“.
Manfred Neuber






Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare

25.09.2019, 10.08 Uhr
Gylfaginning | Wer hat uns verraten - CDU/CSU,FDP,Grüne,Linke und Sozialdemokraten !
...also die "Nationale Front" ist verantwortlich für den jammervollen Zustand unseres Landes !

Ihre "verschwurbelte" Definition (M. Neuber) - von "bürgerlich" - trifft auf die oben genannten genausoviel oder wenig zu.

Ihr übliches "Zonengeseier" interessiert hier keinen Mensch. !
Wir haben die "Zone" ertragen und am Ende beseitigt - da hatten Sie sich schon lange auf die "Butterseite" geschlagen !

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25.09.2019, 10.13 Uhr
Sonntagsradler 2 | Herr Manfred Neuber
Populisten giebt es in jeder Partei
Googeln sie mal
unter
"Die Gesten der Mächtigen IV - Die Populismus-Show"

Was die Körpersprache von Populisten verrät
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Film von Klaus Kastenholz

12   |  1     Login für Vote
25.09.2019, 10.17 Uhr
Crimderöder | Bürgerliche Populisten
Bereits die Überschrift ist irreführend. Populismus ist, wie uns dieser Artikel zeigt, ein politischer Kampfbegriff geworden, der inflationär gebraucht wird. Populismus sollte ein demokratischer Anspruch sein, denn was das Volk ("populus") von den Politikern erwartet und fordert, gehört in einer demokratischen Gesellschaft natürlich in den politischen Diskurs. Populismus geht nicht konträr zur Bürgerlichkeit.
Nils Minkmar ist übrigens SPD-nah, daher nicht unbedingt neutral; sein Buch "Der Zirkus: Ein Jahr im Innersten der Politik" fand ich aber lesenswert.

Heute werden gemeinhin nur Parteien als Populisten bezeichnet, die der politischen Rechten angehören. Dabei gibt es auch linke Bewegungen, die durchaus populistisch sind. Wenn nun jede rechte und konservative Position rechts der CDU pauschal als populistisch, anti-bürgerlich oder gar extremistisch betitelt wird, bekommen die wahren anti-demokratischen Typen Auftrieb. Diese Neuber'schen Denkblockaden sollten hinterfragt werden.

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25.09.2019, 11.40 Uhr
Tor666 | Polpulismus ist...
...wenn man klar benennt, was in unserem Land los ist. Wir wollen mal alle sehr, sehr hoffen, dass die AFD in einigen Fragen übertrieben hat und es so nicht kommt. Kann sein, dass Schweden als Vorreiter des Kunterbunten Durcheinander nur ein Negativbeispiel ist und bleibt. Glaubt man daran, wenn man Politiker von SPD, SED Linke oder den Grünen sieht und hört? Oder in großen Teilen auch CDU? Kann sich jeder seine Meinung bilden.

Was ist eigentlich leugnen, schönreden und verdrängen von den linksbunten Realverweigerer? Gibt es dafür auch einen Begriff?

Der ganze Unsinn, den Sie immer konstruieren, wird nicht helfen. Alles, was jetzt kommt haben die Etablierten zu verantworten. Eine Antwort wäre, die Probleme zu lösen. Tut man das? Nach vier Jahren fahren immer noch Migrantenfähren und schleppen alles an, was mit etwas schwimmbaren ein paar Meter von der Küste wegkommt. Und wir, trotz horrender Kosten, Ansturm auf unser Sozialsystem, Wohnungsnot und genug eigenen Armen, nehmen großzügig jeden vierten Wirtschaftsmigranten auf. Welch großzügige Geste wird ganz Afrika in Freudentaumel versetzen. Nichts kapiert, nichts gelöst, weiter so. Wir schaffen das. Wenn Ihr nichts gebacken kriegt, müsst Ihr eben das, was ihr Populismus nennt, auch ertragen. Schlimmer sind da für uns Eure Mulitkulti- Köstlichkeiten.

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25.09.2019, 12.05 Uhr
Örzi | Merkwürdige Vergleiche
Was nicht alles an den Haaren herbeigezogen wird, um der AfD ihre demokratische Legitimation zu entziehen. Wer einer Partei die im Schnitt 15 % bis 20% der Wählerstimmen hinter sich vereinigt, ihre Legitimation absprechen will, hat den Sinn der Demokratie nicht verstanden. Wie vieler Bürger bedarf es denn um als bürgerliche Partei eingestuft zu werden? Man schaue auf Linke, Freie Demokraten und bald auch auf die Sozialdemokraten.
Was das Verunsichern der Bevölkerung mit Untergangs-Szenarien betrifft, befindet sich die AfD ja in guter Gesellschaft mit den Umweltschützern in diversen anderen Parteien

13   |  3     Login für Vote
25.09.2019, 12.55 Uhr
Tora | Manfred Neuber,
Sie haben die DDR zwei Jahre nach ihrer Gründung verlassen und wollen uns heute über den Sozialismus aufklären.
Ich frage mich wo Sie ihre Kentnisse über dn Sozialismus herhaben? Aus Kapitalistischen Büchern?

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25.09.2019, 13.00 Uhr
Leser X | Um die Wahrnehmung als Nationale Front zu haben...
... sollte man schon ein paar Jahrzehnte vor der "Wende" in der DDR und danach idealer Weise drei Jahrzehnte in der BRD verbracht haben.

Wem sich dann die Existenz einer erneuten Nationalen Front der Parteiengleichmacherei nicht erschliesst, dem ist freilich nicht zu helfen.

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25.09.2019, 13.13 Uhr
Rene Strube | Da gab's doch noch nen Bürgerlichkeitabsprecher
Neulich erst fühlte sich der erste Mann im Staate, der sein Parteibuch nicht vergessen kann, berufen, uns die Bürgerlichkeit abzusprechen. Ich empfand das in Zeiten des Wahlkampfes als Erklärung an "Aktivisten" das AfD Protagonisten vogelfrei sind.
Nun - mich wundert es nicht - kam raus, dass dieser Fels in der Brandung, Bewahrer der Demokratie und wie er auch immer tituliert wird, nicht ohne Fehl und Tadel ist.
Es wurde eingeräumt, dass der Herr Steinmeier in seiner Zeit als Bundesminister einen über 1000 Euro teuren Präsentkorb von einem Waffenlobiisten aus dem Nahen Osten entgegen genommen hat. Natürlich hat er sich nichts dabei gedacht und selbstverständlich hat ihn das in keiner Weise beeinflusst.
In unserer Partei sind viele aktive oder pensionierte Staatsdiener. Von uns käme sicher keiner auf die Idee persönlich mehr als einen Plastikkugelschreiber oder einen Kaffee als Präsent anzunehmen.
Auch alle anderen Erwachsenen Parteimitglieder, die ich kenne, haben Berufsabschlüsse und sind wichtige Stützen unserer Gesellschaft.
Bei uns wird niemand ohne abgeschlossene Ausbildung Fraktionsvorsitzende im Bundestag.

Fazit : Man kann wohl bei manchen Parteien und/ oder deren Spitzenpersonal die Bürgerlichkeit verneinen, keinesfalls jedoch bei der AfD.

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25.09.2019, 13.14 Uhr
Psychoanalytiker | Sehr geehrter Herr Neuber, ist es mal wieder soweit ...
... dass Sie uns gelernten DDR-Bürgern die Welt erklären wollen und uns Wahlkampf PRO IHRER Weltanschauung aufzwingen wollen?

So wie ich Sie in dieser Zeitung kennengelernt habe, sind Sie doch ein Mensch, der Gesetze vollends achtet.
Wenn Sie nun z.B. schon mit dem Wort "bürgerlich" argumentieren, dann beachten Sie bitte, dass Sie damit Menschen, gewollt oder ungewollt ausgrenzen. Ich habe jetzt nicht im Duden oder bei Wikipedia nachgeschlagen, gehe aber davon aus, dass das Wort "bürgerlich" von "Bürger" abgeleitet ist. Anders hätte dieses Wort ja wenig Sinn. Und nun schauen Sie bitte mal in den Kommunalordnungen dieses Landes (bei Ihnen: Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz) nach, was ein Bürger ist. Dort steht sinngemäß, dass Bürgerinnen und Bürger (einer Kommune) die Einwohnerinnen und Einwohner sind, die zur Wahl der Vertretung dieser Kommune berechtigt sind. Es gibt auch Kommunalordnungen, da steht noch explizit, dass Bürger derjenige "DEUTSCHE" ist, der wahlberechtigt ist.

Nun lassen Sie mal die "Rädchen" in Ihrem Kopf kreisen. Sie kommen bestimmt darauf, wer "nach dem Gesetz" unter den Begriff "Bürger" (bürgerlich) fällt. Gleichzeitig wird damit definiert, wer nicht Bürger ist. Und wenn Sie anderen unterstellen, dass deren Wortwahl "populistisch" ist, sollten auch Sie als journalistisch tätiger Bürger Ihre Wortwahl so gestalten, dass nicht der Eindruck einer aktiven "Lügenpresse" entsteht ...

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25.09.2019, 14.28 Uhr
Psychoanalytiker | Noch eine kleine Ergänzung, Herr Neuber ...
... und alle, die jetzt auf Grund meines vorherigen Kommentars den Daumen nach unten richten (wollen):
Die Definition, was ein Bürger ist, habe nicht ich ersonnen. Dieses Wort wurde in diversen "Kommunalordnungen" so fixiert. Auch wenn im "normalen Sprachgebrauch" das Wort "Bürger" häufig allgemeiner verwendet wird, so ist es dennoch gesetzlich definiert. Und diese Kommunalordnungen wurden federführend zumeist von der CDU (CSU) in Gesetzesform gebracht. Allso bitte Vorsicht, wenn dieses Wort verwendet wird. Es schließt halt nach Gesetzeslage viele Menschen aus ...

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25.09.2019, 14.38 Uhr
Paulinchen | Wer sich den Film...
... "Tannbach - Schicksal eines Dorfes" im Kino oder TV (ZDF 2018) angesehen hat, der hat die Geschichte der DDR, nach der Teilung, in Bild und Ton erleben dürfen. Denn die Generation ab 1990, hat es nicht mehr so mit dem Lesen.

Wer sich für diese Art von Geschichte interessiert, dem sei hiermit gesagt, dass im November 2019, dort in Mödlareuth (heute Gefell und Töpen) aus Anlass des dortigen Mauerfalls eine Gedenkveranstltung sein wird. Es gibt dort auch ein aufschlussreiches Museum. (zwischen Ferna und Duderstadt ist aber auch schon eines)

Herr Neuber - auf Grund von vielen Filmen, Dokumentationen aller Arten, in allen heutigen, zur Verfügung stehenden Medien, kommen Sie stets mit Ihren Beiträgen zu spät. Wissen Sie noch, was Gorbatschow einst zu Honeker im Zusammenhang mit dem Zuspätkommen sagte? Honni hat es dann letztlich begriffen und Sie?

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25.09.2019, 17.27 Uhr
Mueller13 | @ Herr Neuber - ein paar Gedanken von einem Bürger
Wieder etwas aus der Rubrik "Wessi klärt Ossi über Ostdeutschland auf".

Sie sollten, wie in guten (wissenschaftlichen) Arbeiten üblich, eine Begriffsdefinition voranstellen.
So wird man Ihnen nie vernünftig antworten können.

War in Ihren Kreisen "das (Spieß)Bürgertum" alias Bourgeoisie nicht ein verachtenswerter Gesellschaftsbegriff. Und jetzt sprechen Sie Ihrem "Erzfeind" die Mitgliedschaft in dieser verachtenswerten Gesellschaft ab?! Auf welchen merkwürdigen Trend springen Sie da auf?

Der Psychoanalytiker hat angefangen die Begrifflichkeiten zu ordnen, vielleicht sollten Sie das auch machen und uns erst dann mit ein paar Zeilen beglücken.

PS: Nils Minkmar war in einer Juso-Hochschulgruppe im Saarland aktiv, besitzt die deutsche und französische Staatsbürgerschaft und schreibt für das Relotius-Blatt "Spiegel". Ich weiß nicht, ob Sie gerade ihn anführen sollten, wenn Sie die Leute auf dem "platten Lande" im Norden Thüringens beeindrucken wollen.

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25.09.2019, 18.29 Uhr
Teja | DDR Wahlen
Herr Neuber,klar die DDR Wahlen waren ein Fake für Sie und viele andere in Ihrer Denkschablone.Lassen wir das mal so stehen.
Wie aber ist das heute,wenn sich Parteien aller Coleuer zusammentun,nur um den politischen Hauptgegner nicht an die Regierungsmacht heranzulassen?????
Was bekommt ein CDU Alt und Gewohnheitswähler dafür,das er gewählt hat und seine Partei sich dem Koalitionspartner wie Linken oder Grünen beugen muss?
Was ist dann noch von Wert,wenn viele so wie ich beim letzten Mal die Linken gewählt haben und dann feststellen muss,das diese auch nicht das tun,was man von Ihnen erwartet hat?Für mich sind die auch nur noch Portmonnaikommunisten,die sich als Steigbügelhalter des Kapitals erwiesen haben,das hat mich sehr enttäuscht.
Und dann wird uns hier noch die richtige Denkweise untermauert vom,eigenen Nichterleben der DDR durch Herrn Neubert erläutert.Toll!!!!!!

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25.09.2019, 18.55 Uhr
henry12 | Neuber
Die ersten Artikel Ihrer Beitragsreihe haben noch genervt. Das Problem war, das ich das ganze nicht richtig einordnen konnte.
Jetzt kann ich endlich darüber lachen, weil ich sie als Politsatire verstehe.
Sollten Ihre Beiträge wider erwarten wirklich ernst gemeint sein, dann tun Sie mir sehr leid.

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25.09.2019, 20.50 Uhr
sarkaso | Ach, Herr Strube -
- wie kurz doch das Gedächtnis ist...
"(In unserer Partei) käme sicher keiner auf die Idee persönlich mehr als einen Plastikkugelschreiber oder einen Kaffee als Präsent anzunehmen."

Alice Weidel mit ihren dubiosen Wahlkampfspenden ist davon wohl ausdrücklich ausgenommen, oder ist das alles auch schon nicht mehr wahr? Einmal 132.000€ und einmal 150.00€ sind da an Ihre Partei geflossen.
Mannomann, hat die AfD ein selektives Gedächtnis, oder hätte zumindest gern, dass die Wähler es hätten.

Lehnen Sie sich doch nicht so weit aus dem Fenster: die AfD ist um keinen Deut besser als die jetzigen, "etablierten" Parteien, auch wenn sie sich gern diesen Anstrich gibt.

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25.09.2019, 20.56 Uhr
Andreas Dittmar | Wahlen und die Restaurantkarte
DDR Wahlen

Sie können ein 0,3 l Wasser wählen, der Kellner bringt es ihnen, sie trinken es aus und bezahlen.

Wahlen in der BRD

Sie haben die Auswahl zwischen 5 verschiedenen Sorten Sekt. Sie lassen sich vom Kellner einen Sekt empfehlen und bestellen diesen Sekt. Der Kellner bringt ein Glas Wasser 0,3 l und den Sekt. Er stellt ihnen das Wasser hin, trinkt den Sekt selbst aus und bedankt sich artig. Sie trinken das Wasser und bezahlen anschließend das Wasser und den Sekt, welchen der Kellner konsumiert hat.

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25.09.2019, 21.21 Uhr
sarkaso | @Andreas Dittmar
...finde ich jetzt einen eher ungeschickten Vergleich. Meinem Verständnis nach kommt der DDR-Bürger in Ihrer Geschichte vom Wasserglas wesentlich besser weg als der BRD-Bürger.

Vielleicht müssten Sie ihrer Geschichte vom BRD-Restaurantgast noch die Pointe hinzufügen: "Und dann kamen AfD-Genossen, einer von ihnen schrie 'Ausländer raus!', die anderen machten 'Pssst! Sonst merkt noch jemand was!' und vermöbelten danach gemeinsam den Kellner", oder sowas in der Art...

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25.09.2019, 21.35 Uhr
Paul | Tor666 und Crimderöder
Ich möchte allen beiden Kommentaren von Ihnen meine volle Zustimmung aussprechen. Noch besser und deutlicher kann man eigentlich kaum noch die absolute Selbstzerstörung Deutschlands und seiner Bürger durch unsere völlig unfähige "Regierung" betiteln. Und wie Recht die Leute haben die dieses Szenario laut anprangern auch haben zeigt die Reaktion der betroffenen Schuldigen. Jeder der heute die Wahrheit sagt wird als Nazi und Rechter beschimpft. Zeigt doch eigentlich die absolute Unfähigkeit und Ignoranz der "deutschen" Regierung.

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25.09.2019, 22.13 Uhr
Tor666 | sarkaso,
Spende und persönliches Geschenk, bemerken Sie den Unterschied? Und "psst, sonst kommt die von SED-Linke, SPD und Grünen hoffierte Antifa, zündet unsere Autos an und/oder schlägt uns kaputt" trifft es wohl besser.

Wobei "Ausländer raus" trifft ja auf die AFD nicht zu, Sie begreifen es aber nicht. Wenns mit der Wahrnehmung gar nicht mehr hinhaut, kann die AFD nichts dafür. Nicht immer so populistisch, wenn Sie keine sinnvollen Argumente haben.

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25.09.2019, 22.40 Uhr
sarkaso | Hui, Herr Tor,
da wollen Sie verteidigen und machen alles noch schlimmer...

Okay, also, wenn für Sie 1000€ als Spende/potentielle Bestechung schlimmer sind (wobei ich diese Geschichte gar nicht kenne, da muss ich jetzt auf Treu und Glauben vertrauen, was ich bei der AfD eigentlich weder kann noch will) als 282.000€, dann stimmt, glaube ich, entweder mit Ihrer Einstellung zu Geld was nicht oder mit meiner. Hm.

Und " 'Ausländer raus' hat mit AfD nichts zu tun" - da versagt gerade meine Argumentationswille, es ist halt auch schon spät, aber immerhin haben Sie mir zu einem breiten Grinsen verholfen. Danke!

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26.09.2019, 07.07 Uhr
tannhäuser | Henry12...
Sie meinen, Herr Neuber ist eigentlich Mitglied in Welkes gebührenfinanzierter Anti-Ostbürger-Krawallcombo, spielt die historisch-belehrende Rolle und schiebt hier Aussendienst im Feindesland?

Das würde vieles erklären.

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26.09.2019, 08.05 Uhr
Psychoanalytiker | @ sarkaso ...
... da in dieser Zeitung manchmal so einiges "durcheinander" kommt, erinnere ich zunächst daran, dass ich mich als (ehemalig) linken SPD-Wähler einordnen würde, kein "Freund" der AfD bin, aber mit offenen Augen durch die Welt gehe ...

Nun, sarkaso, auch ich bin nicht immer "aktuell", kann mich auch irren, keine Frage. In Bezug auf die "Spendenaffaire" der AfD ist mein "letzter Wissenstand" (aus einer österreichischen Zeitung entnommen), dass das Geld an die AfD aus der Schweiz überwiesen wurde. Das ist wohl zunächst nicht erlaubt. Wenn es aber ein "Deutscher" ist, der eine "Spende" überweist, dann ist es wohl doch wieder erlaubt (??!!) Und hier soll wohl das Geld von einem "Deutschen" stammen. Wie gesagt: Ob es so war, weiß ich nicht, wenn es so war, wäre es legitim. Wie die Gesetzeslage ist, wenn eine "ausländische" Firma, die von einem "Deutschen" geführt wird, weiß ich auch nicht, würde es selbst aber so sehen, als wenn es eine Privatperson wäre, warum sollte es da Unterschiede geben? ...

Auch kenne ich die "Affaire" um unseren Bundespräsidenten nicht. Sollte er aber ein Geschenk angenommen haben, hätte er es nicht tun dürfen. Dazu gibt es Verordnungen, Festlegungen und was weiß ich noch, die soetwas verbieten. Und da "vor dem Gesetz" alle gleich sind, darf auch ein Bundespräsident keine derartigen "Geschenke" annehmen. Aber leider sucht man sich heutzutage immer die "Rosinen" aus den Gesetzen heraus, um die eigene Weltanschauung zu untermauern. Auch das geht nicht, Gesetze sind in Gänze zu betrachten, und nicht so, wie es gerade passt ...

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26.09.2019, 08.10 Uhr
Tor666 | sarkaso,
Ihr Argumentationswille versagt schon länger. Unterstellungen sind keine Argumente. Grete sieht CO2 Moleküle und Sie sehen überall böse Nazis. So was gibt es eben. Dafür kann die AFD auch wieder nichts.

Der Standpunkt, Ordnung in dieses Asylchaos zu bringen, dem stimme ich und viele, viele Menschen zu. Wer kein Recht auf Asyl hat, muss wieder nach Hause. Und wer ein Recht auf Asyl hat, wird so lange, bis er wieder nach Hause kann, eben verpflegt. Was diese Personen hier gelernt haben, können sie dann zum Wohle ihres Landes einsetzen. Alles ein alter Hut. Mir ist klar, dass es nicht immer einfach ist. Aber wozu haben wir so viele Politiker und Beamte? Wenn sie auch nur annähernd so kreativ wären, wie wenn sie Millionen von Migranten unterbringen und finanzieren, ginge da in jedem Fall mehr. Ganz ernsthaft, welches Land mit fähigen Politikern würde es zulassen, dass andere Länder ihre Knäste öffnen, damit wir diese Insassen als Flüchtlinge aufnehmen, wie in Tunesien geschehen? Klingt für mich nicht Schrankenlos, sondern gestört.

Hat mit "Ausländer raus" wie Sie es immer behaupten, nichts zu tun. Es ist ein Mittelweg. Wozu haben wir ein Asylrecht, wenn’s nicht angewandt wird? Jeder darf bleiben, hier und da mal eine Abschiebung. Zur Kosmetik.

Sie wollen ja alles "Schrankenlos". Haben für die ganzen Probleme null Lösungen. Anstatt welche zu liefern, laufen die Grünbunten wie aufgescheuchte Hühner auf die AFD einhackend und gackernd umher. Nennen andere populistisch, haben aber selbst nur hohle Phrasen übrig.

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26.09.2019, 08.51 Uhr
Oberstudienrat | Liebe AFDler...
... Ihr könnt ja nichts dazu. Ihr werdet belogen, von ein paar wenigen, die eben nur selbst an die Fleischtöpfe wollten.

Wenn die AFD so inbrünstig gegen Asylmissbrauch, Umvolkung, Islamisierung, die Bilderberger und die kleinen grünen Marsianer kämpfen wollte, nach dem sie ja nun einige dieser Arbeitsfelder, erst mal selbst als solche benannt hat... Dann verstehe ich nicht, warum ausgerechnet die AFD-Fraktion im Bundestag bei Abstimmungen mit der höchsten Abwesenheitsquote glänzt... Allen voran übrigens Frau Weidel persönlich.

Nochmal, wenn ich als Super-Alternativ-Partei, die alles besser machen will, im Parlament sitze und etwas verändern will... Dann sollte ich in voller Fraktionsstärke an den Abstimmungen teilnehmen.

Seit Okt. 2018 gab es 66 Abstimmungen. Die AfD erreicht laut "Kontraste" eine Fehlquote von 13,6% und damit ein Viertel mehr als die anderen Fraktionen. Spitzenreiter ist Alice weidel mit 15,2%. Danach war sie also bei 10 der 66 Abstimmungen nicht dabei.

So verändert die AFD die Politik... Mit Abwesenheit.

Merkt ihr nicht, wie ihr verarscht werdet?

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26.09.2019, 09.20 Uhr
Psychoanalytiker | Noch eine Ergänzung @ sarkaso
"Ausländer raus" habe ich so (wie Sie) noch nicht von der AfD vernommen. Zumindest bisher unterschied man in meiner Wahrnehmung sehr wohl zwischen asylsuchenden Menschen und "Wirtschaftsflüchtlingen". Und genau dies steht direkt oder indirekt im Grundgesetz und den sich daraus ableitenden Gesetzen, Verordnungen und Regelungen. Auch hier muss man (leider) alles im Zusammenhang sehen, kann sich auch hier nicht die "Rosinen" herauspicken. Da steht z.B., dass die Würde des Menschen unantastbar ist, das ist absolut richtig!!! Da steht aber auch, dass man kein Asylrecht hat, wenn man aus einem sicheren Drittstaat einreist. Und Sie können (zurecht) auf die AfD schimpfen, diese Regeln hat diese Partei aber nicht gemacht. Das waren Parteien, auf die Sie in Ihren Kommentaren nicht schimpfen. Das meine ich mit "ALLES im Zusammenhang sehen". Ich habe auch "meine Probleme" damit, wenn eine Partei (egal welche) bezüglich ihrer Ideen und Forderungen "verteufelt"wird, eine andere aber genau das Gleiche dann in die Praxis umsetzt, und das als o.k. gilt. Ich empfehle Ihnen sehr, Ihre "Scheuklappen" abzulegen, vielleicht erkennen Sie dann, dass es nicht nur die AfD ist, die ...

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26.09.2019, 09.29 Uhr
sarkaso | Lieber Tor,
Sie verbitten sich Verallgemeinerungen und sprühen doch selbst vor ebensolchen.
Ich habe mehrmals, in vielen vergangenen Kommentaren - wie ich dachte, unmissverständlich - klargemacht, dass ich durchaus nicht alle AFD- Wähler für "Nazis" halte - aber damit würde ich eine andere Diskussion aufmachen.

Ebenso will ich nicht "alles schrankenlos", wie Sie mir unterstellen , und auch die "grünbunten aufgescheuchten Hühner" ziehe ich mir nicht an.

Ebenso denke ich, dass das Asylrecht eine, gelinde gesagt, Überprüfung nötig hätte, und stärkere, konsequentere Verfolgung von Straftaten sehe auch ich als nötig an.

So, ich hoffe, das ist jetzt geklärt. Nur, weil ich zur AfD eine von Ihnen abweichende Meinung habe, macht mich das nicht zum linksgrünbuntversifften undsoweiterundsofort.
Sie wollen doch auch nicht als "Nazi" bezeichnet werden, oder? (ein Begriff, den ich übrigens in der ganzen Diskussion noch nicht einmal verwendet habe, den haben Sie ins Spiel gebracht - warum eigentlich...?)

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26.09.2019, 09.48 Uhr
Landarbeiter | "Psychoanalytiker"
Herbert Wehner und Willy Brand würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie Ihre Kommentare lesen müßten. Eine Clauqe, die zum wählen der extremen Ränder animiert ist niemals bürgerlich!

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26.09.2019, 10.16 Uhr
Andreas Dittmar | Milchmädchenrechnung @Spätzlevernichter
Die AfD im Bundestag kann auch mit 13 % weniger Personal bei Fraktionszwang ganz normal abstimmen. Interressant wären hier mal die absoluten Zahlen.

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26.09.2019, 10.35 Uhr
Oberstudienrat | @Andreas Dittmar... Wieder nicht verstanden:
Nun recherchieren Sie doch selber mal. Die Zahlen sind überall veröffentlicht.

Die AFD war mit dem Versprechen angetreten, eine höhere Präsenz im Plenum als die übrigen Fraktionen zu zeigen.

Daran hält sie sich nicht.

Kern meiner Aussage war, dass sich auch hier wieder zeigt, dass die AFD ihre eigenen Versprechen (genauso wie andere Parteien auch) bricht....und damit genauso glaubwürdig oder unglaubwürdig ist, wie die anderen.

Der Unterschied ist nur, dass die AFD ihren politischen Gegnern Unglaubwürdigkeit, "Volksverrat" und was weiß ich noch alles vorwirft... Es aber selbst eher schlechter als besser macht.

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26.09.2019, 10.37 Uhr
Psychoanalytiker | Lieber "Landarbeiter" ...
da ich ein sehr toleranter Mensch bin und auch (im Gegensatz zu Ihnen) die Meinung "Andersdenkender" völlig respektiere, kann ich mit Ihrer Auffassung sehr gut leben.

Allerdings ist meine Betrachtungsweise eine andere. Herbert Wehner, Willy Brandt (Sie kennen ja noch nicht einmal dessen Schreibweise) und Helmut Schmidt waren und sind meine unangefochtenen Vorbilder!!! Diese würden sich tatsächlich im Grab umdrehen, aber nicht wegen mir, sondern wegen der geänderten und aktuellen Politik ihrer einst sozialen SPD, die jetzt vor lauter "Machtgeilheit" kuschelt und eine Koalition mit ihrem politischen Gegner (CDU/CSU) einging. Und wenn Sie, lieber Landarbeiter es so nicht wahrhaben wollen, dann fragen Sie sich doch, warum die Zustimmungswerte für die SPD von einst (Brandt, Schmidt) auf unter 10 Prozent (in Sachsen) sanken. Das liegt ganz bestimmt nicht nicht an meinen Kommentaren.

Und dann darf ich Sie vielleicht noch einmal ganz dezent darauf hinweisen, was ein Bürger (davon abgeleitet: bürgerlich) ist und was dieser Begriff bedeutet. Schauen Sie sich einfach die Definition in Ihrer Kommunalordnung an, und auch diese habe nicht ich verfasst ...

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26.09.2019, 11.12 Uhr
Tor666 | Spätzlevernichter,
ein bisschen Mathe würde reichen, um zu verstehen, weshalb man sich als AFD so manche Abstimmung einfach nur sparen kann. Die anderen Parteien machen es unter sich aus.

sarkaso, ich verbitte mir gar nichts. Wenn sie die Politik so wie sie ist, angeblich nicht wollen, was ist denn die Alternative? Auf wen oder was warten? Wer es nicht hinbekommt, wissen wir.

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26.09.2019, 11.47 Uhr
sarkaso | Ne, ne, ne, ne, lieber Tor,
bleiben Sie bitte beim Thema - Sie haben mir unterstellt, "überall böse Nazis" zu sehen, ich würde "alles schrankenlos" wollen und in diesem Zusammenhang die grünbunten Hühner erwähnt.
Ich habe Ihnen dargelegt, dass es nicht an dem ist, sondern dass man durchaus auch eine von der AfD abweichende Meinung haben kann, ohne dafür von AfD-lern als linksgrünbuntversifft bezeichnet zu werden. Sie wollen, wenn Sie der AfD nahestehen, ja auch nicht als Nazi bezeichnet werden.

Sie machen nun eine Ausflucht, die Politik sei an allem schuld - nee, wir beide unterhalten uns gerade über Verallgemeinerungen: sagen Sie bitte etwas konkretes dazu.

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26.09.2019, 11.50 Uhr
Frank1966 | Doch Spätzlevernichter...
...wir merken wie wir verarscht werden. Ansonsten würde es die AfD überhaupt nicht geben.

Ich hoffe nur, das Sie als lupenreiner Demokrat, sich über die ca. 30-35 % Nichtwähler genauso ärgern, wie Sie sich über 13 % Abwesenheit freuen.

Diätenerhöhung in Berlin von heute 3944 € auf 6250 € im Monat, hat natürlich nichts mit Verarschung zu tun.
Nullzinspolitik, Kinderarmut, Altersarmut, Erzieher-und Lehrermangel, fehlende Pflegekräfte, Niedriglohn, ein Klimapaket von linke Tasche in rechte Tasche, Investitionsstau von Milliarden Euro, 630 Mio. Euro Wirtschaftshilfe nach China, an ein Land welches einen Flughafen in 4 Jahren bauen kann usw. usw.

Ihre Frage, merkt ihr nicht, wie ihr verarscht werdet, ist völlig richtig!

Der Adressat ist aber falsch. Die Frage müssten Sie sich selber stellen.

Im Nachhinein zolle ich der FDP Respekt, als Herr Lindner sagte, es ist besser nicht zu regieren, als schlecht zu regieren. Er begründete dies mit fehlendem Vertrauen.

Und genau das ist es, was vielen kritisch fragenden Bürgern in diesem Land auch fehlt. Vertrauen in eine Politik, welche sich an den Amtseid der Kanzlerin und dem Grundgesetz orientiert.

Und genau das, was auch hier in den Kommentaren stattfindet, ist von der Politik so gewollt. Wir sollen uns darum streiten ob rechts oder links besser ist, wir sollen uns darum streiten ob weiss oder schwarz besser ist, usw.

Und wir fallen darauf rein! Wir sollten klüger sein, als die die uns nur mit Vorschriften und Verboten kommen.

Wenn sich Frau Dr. Angela Merkel aus der Bundespolitik verabschiedet, wird ihr Erbe ein gespaltenes Land sein.

Wenn Sie dann der Meinung sind, die AfD wäre daran Schuld, frage ich Sie wer denn der Geburtshelfer der AfD war?

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26.09.2019, 12.11 Uhr
Oberstudienrat | @Frank1966... Wow!
Interessanter Gedanke. Ich stimme Ihnen in Teilen zu! Die Ur-AFD unter Lucke konnte erst entstehen, weil die Regierenden Dinge taten, die von einem Teil der Bevölkerung nicht mitgetragen wurden.

Das die AFD dann (nachgewiesene Weise, und von Parteimitglieder zugegeben) von radikalen Kräften unterwandert wurde... somit ein Kreuz bei der AFD die Stimme für eine extreme Position darstellt sollte mittlerweile jedem bewusst sein.

Nun sind aber extreme Inhalte selten konsensfähig... Da die Mehrheit eben I. D. R. Nicht extrem ist. Weswegen man mit "radikal Links oder radikal rechts keine wahlen gewinnt".. wie Herr Dittmar so schön zugab.

Der Eindruck von der Politik verarscht zu werden ergibt sich zwangsläufig aus dem Kompromiss, der in einer Demokratie eben aus verschiedenen Positionen gebildet werden muss. Am Ende bekommt niemand genau das was er will - und fühlt sich verarscht. Je extremer die Position jedoch ist, umso weniger findet sie sich im Kompromiss wieder... Daher ist es unsinnig, in einer Demokratie, extreme zu wählen.

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26.09.2019, 12.25 Uhr
Mueller13 | @ Spätzle: Anwesenheitsquoten
Worauf stützen Sie Ihre Aussage? Ausschließlich auf die namentlichen Abstimmungen - korrekt?
Wie häufig kommt es zu namentlichen Abstimmungen? Kann man daran wirklich die Anwesenheit bei den restlichen Sitzungen schließen?
Und wenn Sie eine hohe Anwesenheitsquote vortäuschen wollen, was würden Sie machen? Sicherlich haben wir die selben Gedanken^^.

PS: natürlich halte ich eine hohe Anwesenheitsquote für wünschenswert. Aber wenn eine Partei 13,57%, die nächsten 12,95% und 12,74% haben, halte ich das für ein statistisches Blätterrauschen - der Unterschied ist nicht mal ein Abgeordneter.

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26.09.2019, 12.35 Uhr
Herr Schröder | Wer glaubt,
die AfD ist der Retter der Nation der irrt gewaltig. Das ist genau so ein machtgeiler Haufen wie alle anderen Politiker auch.
@Frank1966
Und sie sind sich sicher die AfD löst die angesprochenen Punkte. Die AfD macht Schluß mit der Verarsche. Glauben sie mir, die fangen damit erst an weil zu viele auf deren Quatsch hereinfallen. Selbst wenn die AfD in Berlin an die Macht käme, die Diätenerhöhung würden sie nicht zurücknehmen!
Lassen sie sich ruhig weiter einfangen mit Parolen wie "Der Osten steht auf" oder" Hol dir dein Land zurück"
Am Ende wird die AfD nur ein Vogelschiss der deutschen Geschichte sein. Das Spiel mit der Angst hat keine Zukunft!

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26.09.2019, 12.49 Uhr
Oberstudienrat | @Müller13...Auch nicht kapiert...
... Die anderen haben ja auch nicht eine höhere Präsenz versprochen.

Nochmal:

Die AFD verspricht Dinge, die sie einfach einhalten könnte, tut es aber nicht!

Die AFD behauptet bürgerlich zu sein, lässt aber radikale Inhalte zu.

Und je mehr die AFD versucht, genau das zu leugnen oder zu relativieren um so unglaubwürdiger macht sie sich.

Wie schon mal erwähnt - Ihre denkwürdigen Aussage, Herr Müller13: ".. Die AFD ist in Teilen rechtsradikal. Ich bin in Teilen rechtsradikal." war ehrlich und wird so akzeptiert. Wenn Herr Gauland, Herr Höcke oder Frau Weidel endlich mal so ehrlich wären, dann wüssten die Wähler genau, was sie wählen. So ehrlich sind sie aber nicht und deswegen verarschen sie (und damit die AFD) ihre Wähler.

Was gibt es daran nicht zu verstehen?

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26.09.2019, 13.14 Uhr
Andreas Dittmar | @Spätzlevernichter jetzt werden sie allerdings lustig
Ihr Zitat : " Die AFD war mit dem Versprechen angetreten, eine höhere Präsenz im Plenum als die übrigen Fraktionen zu zeigen."

Wir arbeiten noch dran und in den Landtagen sieht man ja auch Ergebnisse. Aber mit 12,6 % kann man eben nur 94 Sitze im Bundestag besetzen.

Ihr Zitat : " Wenn Herr Gauland, Herr Höcke oder Frau Weidel endlich mal so ehrlich wären, dann wüssten die Wähler genau, was sie wählen. "

Wenn man jemand unterstellt, zu lügen, sollte man schon seinen Klarnamen drunterschreiben..........

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