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Mo, 13:29 Uhr
07.10.2019
Thüringer Landesamt für Statistik

Zahl der Leistungsempfänger gestiegen

Einen leichter Anstieg der Anzahl der Empfänger von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung war im Jahre 2018 in Thüringen zu verzeichnen. dass berichtet das Statistische Landesamt.



Im Dezember 2018 bezogen in Thüringen 16 499 Personen Sozialhilfe in Form von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII). Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 529 Leistungsberechtigte bzw. 3,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Etwa ein Drittel (5 275 Personen bzw. 32,0 Prozent) der Empfänger von Grundsicherung hatte die Altersgrenze erreicht oder überschritten und erhielt somit Grundsicherung im Alter. Rund zwei Drittel (11 224 Personen bzw. 68,0 Prozent) der Empfänger von Grundsicherung waren im Alter von 18 Jahren bis unter die Altersgrenze. Sie erhielten diese Leistungen aufgrund einer dauerhaft vollen Erwerbsminderung. Das bedeutet, sie konnten aufgrund einer Krankheit oder Behinderung für einen nicht absehbaren Zeitraum täglich keine drei Stunden unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes erwerbstätig sein.

Mit knapp zwei Dritteln war der Hauptanteil der Leistungsbezieher von Grundsicherung bei Erwerbsminderung männlich (7 074 Personen bzw. 63,0 Prozent). Leistungen der Grundsicherung im Alter erhielten dagegen mit 52,9 Prozent (2 792 Personen) mehr Frauen als Männer.
Der durchschnittliche monatliche Bruttobedarf lag im Dezember 2018 bei 704 Euro. Ein Jahr zuvor betrug er 706 Euro. Nach Abzug des angerechneten Einkommens in Höhe von 267 Euro (2017: 279 Euro) ergab sich je Empfänger im Dezember 2018 ein Nettobedarf von 436 Euro. Ein Jahr zuvor betrug dieser 428 Euro.
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Kommentare

07.10.2019, 14.19 Uhr
Echter__Nordhäuser | Grundsicherung im Alter
Für angemessene Renten ist kein Geld da, klar wenn es an anderer Stelle verpulvert wird.

4   |  1     Login für Vote
08.10.2019, 11.16 Uhr
Frank1966 | Echter_Nordhäuser
Das Geld wird doch nicht verpulvert! Das wird zukunftsorientiert angelegt. Ein Beispiel bitte:

Die Westdeutsche Zeitung berichtet darüber, das in der Flüchtlingsunterkunft in Krefeld, EIN aggressiver Bewohner untergebracht wurde. Dies führte dazu, das der Steuerzahler für den Objektschutz bisher 269000 Euro zahlen musste.

Ist das Deutschland? Nein, das ist Absurdistan!

32% der Empfänger haben die Altersgrenze erreicht und nicht genug zum Leben. Die Politik sollte sich schämen.

3   |  1     Login für Vote
08.10.2019, 11.19 Uhr
Frank1966 | Echter_Nordhäuser
Das Geld wird doch nicht verpulvert! Das wird zukunftsorientiert angelegt. Ein Beispiel bitte:

Die Westdeutsche Zeitung berichtet darüber, das in der Flüchtlingsunterkunft in Krefeld, EIN aggressiver Bewohner untergebracht wurde. Dies führte dazu, das der Steuerzahler für den Objektschutz bisher 269000 Euro zahlen musste.

Ist das Deutschland? Nein, das ist Absurdistan!

32% der Empfänger haben die Altersgrenze erreicht und nicht genug zum Leben. Die Politik sollte sich schämen.

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