Fr, 19:56 Uhr
21.02.2020
Meldungen aus dem evangelischen Kirchenkreis
Einführungsgottesdienst Helbe-Notter
Am dritten Sonntag nach Epiphanias, dem 26. Januar, fand in der vollbesetzten St. Bartholomäus-Kirche zu Ebeleben aus zweierlei Gründen ein besonderer Gottesdienst statt. Dazu diese Meldung aus der evangelischen Kirchenkreis...
Einen Anlass bildete die Gründung der Region Helbe-Notter, die mit der Auflösung der bisherigen Regionalpfarrämter Körner-Menteroda-Schlotheim und Ebeleben-Holzthaleben ab 1. Januar 2020 konstituiert wurde. Wie Pfarrer Sebastian Kropp in seiner Ansprache berichtete, wird die Region gebildet aus den Gemeinden der Pfarrbereiche Körner-Menteroda, Schlotheim-Ebeleben sowie Holzthaleben. Das als Zwiegespräch mit dem Vorsitzenden des Gemeindekirchenrats Körner, Markus Wiesenfarth, aufgebaute Intro erstaunte und überraschte die Gemeindemitglieder, was gleich zu Beginn zu einer wunderbaren fröhlich-heiteren Stimmung beitrug, die sich durch den gesamten Gottesdienst ziehen sollte. Alle Gemeinden der Region wurden anschließend aufgerufen und ihre Vertreter versammelten sich mit Schildern, die die Namen der Predigtstätten aufführten, im Altarraum. In den Kanon Lobet und preiset, ihr Völker, den Herrn, der von den anwesenden Gemeindegliedern aus Schlotheim angestimmt wurde, stimmten nach und nach alle anderen Gemeinden in der Reihenfolge, in der die Schilder mit ihren Namen angehoben wurden, mit ein, bis der frohe Schall in der gesamten Kirche ertönte und so zum akustischen Sinnbild des Zusammenwachsens wurde.
Der zweite Anlass für den Festgottesdienst war durch die Amtseinführungen von Pfarrerin Dr. Katharina Freudenberg und Pfarrer Dirk Sterzik markiert, die Superintendent Kristóf Bálint vollzog. Pfarrerin Freudenberg bekleidet nun eine viertel Pfarrstelle in Ebeleben sowie eine halbe Stelle für familienorientierte Arbeit in der Region Helbe-Notter. Pfarrer Sterzik ist einerseits zuständig für die Dörfer Allmenhausen, Rockstedt und Rockensußra, übernimmt Dienste im Pfarramt Schlotheim-Ebeleben und arbeitet andererseits mit einer halben Stelle Religionsunterricht in verschiedenen Schulen des Kirchenkreises.
In ihrer Predigt widmete sich Pfarrerin Freudenberg dem Thema Sehnsucht. Die Sehnsucht danach, dass Menschen Gott im eigenen Leben und in der Gemeinschaft mit anderen lebendig erleben, ist ein Leitmotiv ihrer Arbeit, kann aber auch als Überschrift für das Zusammenwachsen der Gemeinden gesehen werden. Der Aufbruch, der durch die Beschlüsse der Kreissynode ins Werk gesetzt wurde, wird im Rahmen einer nun beginnenden konzeptionellen Phase in unterschiedlichen Zusammenhängen und bei unterschiedlichen Gelegenheiten den Fragen nach der eigenen Sehnsucht und der individuellen Wunschvorstellung nach einer lebendigen Kirche Raum geben. Wie bei einem Puzzle, das sowohl in der Kirche aufgebaut war, als auch die Einladung zum Gottesdienst zierte, müssen nun einzelne Puzzle-Stücke zusammengesetzt werden, damit sich ein Bild ergeben kann. Im Falle der Einladung ist dies ein keimendes Pflänzchen, das von einer Hand mit lebenswichtigen Wassertropfen benetzt wird.
Dieser Neuanfang bedeutete allerdings auch Abschied von Pfarrerin Eilice Neuland, die neben ihrer Tätigkeit im Pfarrbereich Holzthaleben die Vakanzvertretung für Ebeleben übernommen hatte und sich nun wieder verstärkt ihrem eigenen Pfarrbereich und der Arbeit in der Region widmen kann. Der Gemeindekirchenrat Ebeleben verabschiedete Pfarrerin Neuland im Gottesdienst mit den besten Wünschen und großem Dank für Ihren Einsatz.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch den gemeinsamen Auftritt verschiedener Chöre der Kirchengemeinden, die bereits seit längerem auf eine gedeihliche Zusammenarbeit zurückschauen können und damit beispielgebend für das Zusammenwirken unter dem Dach christlicher Gemeinschaft in der Region sein können.
Im Anschluss an den Gottesdienst fanden sich rund 100 Besucher im Gemeindesaal zu Kaffee und Kuchen zusammen, so dass auch dieser Saal bis auf den letzten Platz besetzt war. Hier wurde unter allen Anwesenden Brot und Salz mit den besten Segenswünschen für die neu in ihr Amt eingeführten Pfarrer geteilt. Der Superintendent überreichte Katharina Freudenberg und Dirk Sterzik von der Diakonie getöpferte symbolhafte Geschenke.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die diesen Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet haben sowie den vielen fleißigen Helfern und Kuchenbäckern, die alle Gemeindeglieder aus nah und fern nach dem Gottesdienst mit Kaffee und Kuchen bestens versorgten.
Sophie Voget
Autor: khhEinen Anlass bildete die Gründung der Region Helbe-Notter, die mit der Auflösung der bisherigen Regionalpfarrämter Körner-Menteroda-Schlotheim und Ebeleben-Holzthaleben ab 1. Januar 2020 konstituiert wurde. Wie Pfarrer Sebastian Kropp in seiner Ansprache berichtete, wird die Region gebildet aus den Gemeinden der Pfarrbereiche Körner-Menteroda, Schlotheim-Ebeleben sowie Holzthaleben. Das als Zwiegespräch mit dem Vorsitzenden des Gemeindekirchenrats Körner, Markus Wiesenfarth, aufgebaute Intro erstaunte und überraschte die Gemeindemitglieder, was gleich zu Beginn zu einer wunderbaren fröhlich-heiteren Stimmung beitrug, die sich durch den gesamten Gottesdienst ziehen sollte. Alle Gemeinden der Region wurden anschließend aufgerufen und ihre Vertreter versammelten sich mit Schildern, die die Namen der Predigtstätten aufführten, im Altarraum. In den Kanon Lobet und preiset, ihr Völker, den Herrn, der von den anwesenden Gemeindegliedern aus Schlotheim angestimmt wurde, stimmten nach und nach alle anderen Gemeinden in der Reihenfolge, in der die Schilder mit ihren Namen angehoben wurden, mit ein, bis der frohe Schall in der gesamten Kirche ertönte und so zum akustischen Sinnbild des Zusammenwachsens wurde.
Der zweite Anlass für den Festgottesdienst war durch die Amtseinführungen von Pfarrerin Dr. Katharina Freudenberg und Pfarrer Dirk Sterzik markiert, die Superintendent Kristóf Bálint vollzog. Pfarrerin Freudenberg bekleidet nun eine viertel Pfarrstelle in Ebeleben sowie eine halbe Stelle für familienorientierte Arbeit in der Region Helbe-Notter. Pfarrer Sterzik ist einerseits zuständig für die Dörfer Allmenhausen, Rockstedt und Rockensußra, übernimmt Dienste im Pfarramt Schlotheim-Ebeleben und arbeitet andererseits mit einer halben Stelle Religionsunterricht in verschiedenen Schulen des Kirchenkreises.
In ihrer Predigt widmete sich Pfarrerin Freudenberg dem Thema Sehnsucht. Die Sehnsucht danach, dass Menschen Gott im eigenen Leben und in der Gemeinschaft mit anderen lebendig erleben, ist ein Leitmotiv ihrer Arbeit, kann aber auch als Überschrift für das Zusammenwachsen der Gemeinden gesehen werden. Der Aufbruch, der durch die Beschlüsse der Kreissynode ins Werk gesetzt wurde, wird im Rahmen einer nun beginnenden konzeptionellen Phase in unterschiedlichen Zusammenhängen und bei unterschiedlichen Gelegenheiten den Fragen nach der eigenen Sehnsucht und der individuellen Wunschvorstellung nach einer lebendigen Kirche Raum geben. Wie bei einem Puzzle, das sowohl in der Kirche aufgebaut war, als auch die Einladung zum Gottesdienst zierte, müssen nun einzelne Puzzle-Stücke zusammengesetzt werden, damit sich ein Bild ergeben kann. Im Falle der Einladung ist dies ein keimendes Pflänzchen, das von einer Hand mit lebenswichtigen Wassertropfen benetzt wird.
Dieser Neuanfang bedeutete allerdings auch Abschied von Pfarrerin Eilice Neuland, die neben ihrer Tätigkeit im Pfarrbereich Holzthaleben die Vakanzvertretung für Ebeleben übernommen hatte und sich nun wieder verstärkt ihrem eigenen Pfarrbereich und der Arbeit in der Region widmen kann. Der Gemeindekirchenrat Ebeleben verabschiedete Pfarrerin Neuland im Gottesdienst mit den besten Wünschen und großem Dank für Ihren Einsatz.
Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch den gemeinsamen Auftritt verschiedener Chöre der Kirchengemeinden, die bereits seit längerem auf eine gedeihliche Zusammenarbeit zurückschauen können und damit beispielgebend für das Zusammenwirken unter dem Dach christlicher Gemeinschaft in der Region sein können.
Im Anschluss an den Gottesdienst fanden sich rund 100 Besucher im Gemeindesaal zu Kaffee und Kuchen zusammen, so dass auch dieser Saal bis auf den letzten Platz besetzt war. Hier wurde unter allen Anwesenden Brot und Salz mit den besten Segenswünschen für die neu in ihr Amt eingeführten Pfarrer geteilt. Der Superintendent überreichte Katharina Freudenberg und Dirk Sterzik von der Diakonie getöpferte symbolhafte Geschenke.
Ein herzlicher Dank gilt allen, die diesen Gottesdienst vorbereitet und mitgestaltet haben sowie den vielen fleißigen Helfern und Kuchenbäckern, die alle Gemeindeglieder aus nah und fern nach dem Gottesdienst mit Kaffee und Kuchen bestens versorgten.
Sophie Voget