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Di, 18:06 Uhr
24.03.2020
Frühlingssonne:

Kinderaugen vor UV- und Infrarotstrahlen schützen

Die Corona-Epidemie schränkt den Bewegungsfreirraum der Menschen zunehmend ein. Doch noch sind Spaziergänge in Familie im Freien erlaubt. bereits im sonnenreichen Frühling sollten wir besonders unsere Augen vor der starken Frühlingssonne schützen. Zur Grundausstattung sollte daher auch bei den Kleinen die Sonnenbrille gehören. Denn gerade die Augen von Kindern sind sehr empfindlich und bedürfen eines besonders hohen Schutzes...

Bei Frühlingssonne bestens geschützt: Neben der Sonnencreme gehört auch die Sonnenbrille zur Grundausstattung für Kinder. Quelle: Pixabay/franzroos_fotomacher

Sonne sorgt für gute Laune und tut gut. Jedoch kann die wärmende Lichtquelle auch irreparable Schäden an unseren Augen verursachen. Florian Gisch, Geschäftsführer des Brillenglasherstellers Wetzlich Optik-Präzision, erklärt: „Kinder, die sich noch im Wachstum befinden, haben größere Pupillen und klarere Linsen als Erwachsene, denn die Pigmentierung ist noch nicht vollständig ausgebildet. Somit blockt die Linse im Kinderauge noch nicht vollständig die UV-A-Strahlung ab, die dadurch bis zur Netzhaut vordringt. Dies kann langfristig zu bleibenden Schäden führen.“

Da also bei Kindern die Sonne viel besser ins Auge eindringen und mehr Schaden anrichten kann als bei Erwachsenen, ist es für sie bei Sonnenschein besonders wichtig, eine Sonnenbrille zu tragen.

Gläsergröße, CE-Kennzeichen und UV 400: Darauf sollten Eltern achten
Eltern sollten bei der Wahl der Sonnenbrille vor allem darauf achten, dass diese ausreichend Schutz für die Augen bietet. Idealerweise sind die Gläser groß genug, schirmen die Augen des Kindes rundherum gut ab und schützen auch vor seitlich einstrahlendem Sonnenlicht. „Generell sollte bei Sonnenbrillen darauf geachtet werden, dass das Modell der Wahl die Bezeichnung ‚UV 400‘ sowie eine ‚CE-Kennzeichnung‘ trägt. Denn nur dann können wir davon ausgehen, dass die Brille den EU-Richtlinien entspricht und das Auge ausreichend vor der Sonne geschützt ist“, erklärt Florian Gisch.

Neu: Infrarotschutz für Kinderaugen
Noch besser als ein reiner UV-Schutz ist eine Sonnenbrille, die zusätzlich einen Infrarotschutz bietet. Infrarotstrahlen sind im Sonnenlicht enthalten und machen über 40 Prozent des Sonnenlicht-Spektrums aus. Der Schutz vor Infrarotstrahlen ist vor allem bei Kindersonnenbrillen wichtig, denn hinter dem abgedunkelten Brillenglas ist das sowieso schon empfindliche Kinderauge bei Sonneneinstrahlung weit geöffnet und damit auch offen für Infrarotstrahlen.

Der Brillenglashersteller Wetzlich hat, bisher als einziger Hersteller in Deutschland, einen Infrarotschutz für Sonnenbrillengläser entwickelt Das Ergebnis: Eine Beschichtung „Saphir X IR“, die verhindert, dass die langwelligen Infrarotstrahlen ins Augeninnere gelangen und dieses erwärmen.

Florian Gisch: „Die verschiedenen Bestandteile des Auges können durch Infrarotstrahlen der Sonne deutlich erwärmt und somit langfristig geschädigt werden. Daher sollten Eltern bei ihren Kindern auf einen Rundum-Sonnenschutz setzen, der sowohl UV- als auch Infrarotstrahlen filtert. Schließlich steigt die Lebenserwartung immer weiter an und wir möchten ja, dass unsere Kinder auch im Alter noch gut sehen können.“
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Kommentare

24.03.2020, 20.23 Uhr
Starlight | Da sagt auch jeder was anderes..
... mein Sohn hat eine Sehschwäche von +7,5 Dioptrien. Trotzdem meinten Augenarzt und 2 Optiker, er bräuchte keine Sonnenbrille. Dazu ist er aber auch noch sehr lichtempfindlich. Hab ihm eine bei Fielmann machen lassen in Sehstärke, auf eigene Kosten natürlich. Kann ja nicht einfach eine im Laden kaufen, damit wäre er ja praktisch blind.

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