Sa, 08:04 Uhr
18.04.2020
Lichtblicke:
Corona schreibt Kirchengeschichte
Als vor wenigen Wochen Geschäfte, Schulen, Restaurants geschlossen wurden, zeigte uns die Härte dieser Maßnahmen, welche Gefahr auf uns zukommt. Meine ersten Gedanken waren, sich dem stellen zu müssen. Kurz dachte ich, endlich Zeit für Besuche zu haben. Da kann ich in meinen neuen Orten schnell die Menschen kennenlernen…
Dann Besuchsverbot! Der zu Besuchende muss geschützt werden. Das ist nachzuvollziehen.
Weiterhin folgte das Gottesdienstverbot! Wann gab es schon einmal Vergleichbares? Wir wissen von Gottesdienstverboten in der Urchristenheit. Diese waren verhängt, weil der christliche Glaube auf dem Index stand. Trotzdem blieb dieses Gesetz nicht ungebrochen. Heimlich im Untergrund, oft in den römischen Katakomben, wurden ungezählte Gottesdienste gefeiert. Ähnliches kennen wir auch aus Ländern, in denen Christen verfolgt werden. Auch dort feiern die Verfolgten in ihren Verstecken. Jedoch ein Gottesdienstverbot, welches wir ohne Ausnahme zum Schutz gegenüber anderen und uns selbst befolgen, ist mir aus der Kirchengeschichte nicht bekannt. Selbst zu Pestzeiten im Mittelalter oder anderen Katastrophen war der Gang in die Kirche nie verstellt.
Gegen diesen Fakt bleibt allein die Hoffnung wie ich sie ein einer Karikatur wiederfand: Der Teufel rechnet Gott vor, mit Corana die Kirchen geschlossen zu haben. Gott antwortet: Im Gegenteil, ich habe dafür jetzt Kirchen in jedem Haus eröffnet.
Bleiben Sie gesund und behütet!
Ihr Pfarrer Sterzik
Autor: redDann Besuchsverbot! Der zu Besuchende muss geschützt werden. Das ist nachzuvollziehen.
Weiterhin folgte das Gottesdienstverbot! Wann gab es schon einmal Vergleichbares? Wir wissen von Gottesdienstverboten in der Urchristenheit. Diese waren verhängt, weil der christliche Glaube auf dem Index stand. Trotzdem blieb dieses Gesetz nicht ungebrochen. Heimlich im Untergrund, oft in den römischen Katakomben, wurden ungezählte Gottesdienste gefeiert. Ähnliches kennen wir auch aus Ländern, in denen Christen verfolgt werden. Auch dort feiern die Verfolgten in ihren Verstecken. Jedoch ein Gottesdienstverbot, welches wir ohne Ausnahme zum Schutz gegenüber anderen und uns selbst befolgen, ist mir aus der Kirchengeschichte nicht bekannt. Selbst zu Pestzeiten im Mittelalter oder anderen Katastrophen war der Gang in die Kirche nie verstellt.
Gegen diesen Fakt bleibt allein die Hoffnung wie ich sie ein einer Karikatur wiederfand: Der Teufel rechnet Gott vor, mit Corana die Kirchen geschlossen zu haben. Gott antwortet: Im Gegenteil, ich habe dafür jetzt Kirchen in jedem Haus eröffnet.
Bleiben Sie gesund und behütet!
Ihr Pfarrer Sterzik
