eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 19:48 Uhr
21.04.2020
kn-Forum

Kampf gegen Schwammspinner

Schon mehrmals wurde in den Medien über die Problematik der Bekämpfung von Forstschädlingen berichtet. Die Mitteilungen lösen wieder einmal heftige Debatten aus bis hin zur Bildung von Bürgerinitiativen...

Wer hat schon die furchtbaren Bilder der letzten Jahre vergessen, als die Bevölkerung der betroffenen Gebiete keine Fenster und Türen mehr öffnen konnte, die „Fiecher“ vollständig die Häuserwände, Gärten und Bäume besiedelten? Wer weiß schon, ob und wann die Population von selbst zusammenbricht?

In solchen Fällen sollte man sich wirklich auf die Fachleute, in dem Fall die Forstleute verlassen und auf ihre Erfahrungen im Umgang mit Schädlingen vertrauen. Reicht es nicht, dass durch jahrelanges verordnetes Nichtstun und vernachlässigte Sorgfaltspflicht unsere Fichtenbestände durch den Borkenkäfer fast vollständig vernichtet wurden? Hier hatte man schon versäumt, rechtzeitig die Probleme in den Griff zu bekommen, geeignete Maßnahmen einzuleiten und wirkungsvoll durchzuführen.

Nun sind die stolzen Eichen vom Schwammspinner in regelmäßigen Intervallen befallen worden. Sind sie durch Dürrejahre wie 2018 und 2019 geschwächt, kann der ganze Bestand absterben. Die gefräßigen Schwammspinnerraupen verhindern die Laubentwicklung im Frühjahr und behindern durch starke Vermehrung weiteren Austrieb.
Gerade jetzt sollen vorwiegend Eichen zur Wiederaufforstung der von den Borkenkäfern kahlgefressenen Flächen und als geeignetere Baumart für den Klimawandel gepflanzt werden.

Anzeige symplr (1)
Vom Wald aus können die Schmetterlinge und Raupen des Schwammspinners mit dem Wind kilometerweit in andere Gebiete getragen werden. Sie bevorzugen nicht nur Eichen, schädigen massiv Parkanlagen, Obstplantagen, Hainbuchen u.a. Laubbäume. Und - außerdem entwickeln die Raupen Brennhaare, die beim Menschen allergische Reaktionen auslösen können.

Wem ist durch Waldkrankheit geholfen, wenn ganze Eichenwälder aus unserer Heimat verschwinden und durch spätere Neuaufforstung (sehr teuer) neu begründet werden müssen?

Forstschädlinge gab es schon immer. Nur rechtzeitige Bekämpfung konnte und kann weitere Verbreitung verhindern und die Bäume und die Umwelt schützen. Der Chemieeisatz betrifft nur bestimmte Gebiete, das Gift baut sich nach einiger Zeit ab. Aus anderen, noch gesunden Wäldern wandern dann erneut die verschiedensten Insektenarten ein und das Ökosystem wird sich erholen.

Hier geht es nicht nur um viel Geld sondern um eine sachgerechte Diskussion, befreit von Ideologie und Wunschdenken.

I.U.
Vollständiger Name der Redaktion bekannt
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Anzeige symplr (6)
Kommentare
PIMI
21.04.2020, 20:54 Uhr
furchtbare Bilder ?
Ich weiß nicht weiß der Kommentator so nebenbei raucht, wenn er hier schreibt. Einfach mal informieren wie viele Hubschrauber- Piloten nach Einsätzen mit Versprühen von Insektiziden später grausam kaputt gegangen sind. Was nützt eine Gummi-Türabdichtung, wenn der Hubschrauber dauernd vibriert ? Der Schreiberling kann gern auch den Pilotenschein machen, dann den Kübel unten anhängen und davon wegsiechen, das ist den ,,Forstschädlingen" egal
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)