Fr, 10:39 Uhr
24.07.2020
3. Teil-Mitgliederversammlung im WB 4
Diskussion um Bänke in der Stadt
Per Telefon hatte die "WB 4" zum zweiten Teil der Teil-Mitgliederversammlung ins Handwerkerstübchen eingeladen, natürlich unter Beachtung der derzeit geltenden Hygiene- und Abstandsregeln. Das Thema: die Bänke in Sondershausen...
Nach der Begrüßung im Handwerkerstübchen durch die OG-Vorsitzende Christa Groß, stellten wir auch heute wieder bei den nun anwesenden Mitgliedern die derzeitige Situation aus Sicht des Vorstandes und der besonderen Bedingungen unter Corona-Zeiten dar. Die Gesundheit unserer Mitglieder im WB 4 liegt uns allen sehr am Herzen und ist sicher das wichtigste Gut, was es auch zu schützen gilt. Wir erklärten, wie wir organisatorische und Vereinsfragen nach Satzung vorerst in diesem Jahr während Corona-Pandemie lösen möchten.
Thomas Leipold stellte seinen Zeitungsartikel zum Abbau von Bänken in Sondershausen vor. Dafür gab es in der anschließenden Diskussion viel Lob seitens der Mitglieder der Gruppe. Auch hier wurde wieder deutlich, dass sich unsere Seniorinnen und Senioren unbedingt Sitzgelegenheiten wünschen und diese auch bräuchten aus bekannten gesundheitlichen Gründen. Unter anderem auch Frau Hanna Dorl, nun ebenfalls seit diesem Jahr Mitglied in unserer Ortsgruppe, hatte dazu auch Anmerkungen.
Christa Groß wurde beauftragt dies über den Seniorenbeirat der Stadt (auch wenn dieser Beirat nur beratende Funktionen ausübt) wiederholt unbedingt an den Bürgermeister und unsere Stadträte heranzutragen.
Und es gab weitere Vorschläge. Mehrfach wurde geäußert, dass man auch solche Menschen (die sich bisher auf den Bänken aufhielten) doch nicht einfach nur abstempeln und ausgrenzen solle, sondern eher den Kontakt, das Gespräch suchen und Lösungen anbieten solle.
Eine Demokratie muss nach Aussage unserer Landesregierung auch eine NPD und andere rechte Gruppierungen, Herrn Höcke und Nazis aushalten können. Diese Parteien/Gruppierungen werden teils aus unseren Steuermitteln legal finanziert
Für uns gehört es aber auch zum Grundverständnis einer Demokratie, dass diese Demokratie auch in der Lage sein muss Menschen, die egal aus welchem Grund an den so genannten Rand der Gesellschaft mit Obdachlosigkeit, Alkohol und anderen Problemen geraten sind Hilfen anzubieten und diese sicher nicht nur in Form eines Obdachlosenheimes.
Es wurde auch nach den so hoch gelobten und in der Presse gefeierten Streetworkern (z. B. im Wippertor) gefragt. Was für Angebote/Hilfen/Unterstützung können diese auch für solche Menschen und Personengruppen anbieten und leisten? Offenbar waren die Bänke vor der ehemaligen Buchhandlung ja auch ein so genannter Brennpunkt?!
Wir hatten den neu gewählten Bürgermeister Grimm kurz nach seiner Amtseinführung bereits in unsere Gruppe eingeladen. Damals hatte er aus terminlichen Gründen nicht kommen können. Vielleicht findet er ja nun doch einmal etwas Zeit mit den Seniorinnen und Senioren des WB 4 aus seiner Stadt über dies und das ins Gespräch zu kommen?
Am 4.8. wird um 14 Uhr im Handwerkerstübchen – wieder unter Beachtung der gültigen Hygiene- und Abstandsregeln – die nächste Mitgliederversammlung des WB 4 der VS in Sondershausen stattfinden.
Thomas Leipold, Ortsgruppenvorstand WB 4
Autor: redNach der Begrüßung im Handwerkerstübchen durch die OG-Vorsitzende Christa Groß, stellten wir auch heute wieder bei den nun anwesenden Mitgliedern die derzeitige Situation aus Sicht des Vorstandes und der besonderen Bedingungen unter Corona-Zeiten dar. Die Gesundheit unserer Mitglieder im WB 4 liegt uns allen sehr am Herzen und ist sicher das wichtigste Gut, was es auch zu schützen gilt. Wir erklärten, wie wir organisatorische und Vereinsfragen nach Satzung vorerst in diesem Jahr während Corona-Pandemie lösen möchten.
Thomas Leipold stellte seinen Zeitungsartikel zum Abbau von Bänken in Sondershausen vor. Dafür gab es in der anschließenden Diskussion viel Lob seitens der Mitglieder der Gruppe. Auch hier wurde wieder deutlich, dass sich unsere Seniorinnen und Senioren unbedingt Sitzgelegenheiten wünschen und diese auch bräuchten aus bekannten gesundheitlichen Gründen. Unter anderem auch Frau Hanna Dorl, nun ebenfalls seit diesem Jahr Mitglied in unserer Ortsgruppe, hatte dazu auch Anmerkungen.
Christa Groß wurde beauftragt dies über den Seniorenbeirat der Stadt (auch wenn dieser Beirat nur beratende Funktionen ausübt) wiederholt unbedingt an den Bürgermeister und unsere Stadträte heranzutragen.
Und es gab weitere Vorschläge. Mehrfach wurde geäußert, dass man auch solche Menschen (die sich bisher auf den Bänken aufhielten) doch nicht einfach nur abstempeln und ausgrenzen solle, sondern eher den Kontakt, das Gespräch suchen und Lösungen anbieten solle.
Eine Demokratie muss nach Aussage unserer Landesregierung auch eine NPD und andere rechte Gruppierungen, Herrn Höcke und Nazis aushalten können. Diese Parteien/Gruppierungen werden teils aus unseren Steuermitteln legal finanziert
Für uns gehört es aber auch zum Grundverständnis einer Demokratie, dass diese Demokratie auch in der Lage sein muss Menschen, die egal aus welchem Grund an den so genannten Rand der Gesellschaft mit Obdachlosigkeit, Alkohol und anderen Problemen geraten sind Hilfen anzubieten und diese sicher nicht nur in Form eines Obdachlosenheimes.
Es wurde auch nach den so hoch gelobten und in der Presse gefeierten Streetworkern (z. B. im Wippertor) gefragt. Was für Angebote/Hilfen/Unterstützung können diese auch für solche Menschen und Personengruppen anbieten und leisten? Offenbar waren die Bänke vor der ehemaligen Buchhandlung ja auch ein so genannter Brennpunkt?!
Wir hatten den neu gewählten Bürgermeister Grimm kurz nach seiner Amtseinführung bereits in unsere Gruppe eingeladen. Damals hatte er aus terminlichen Gründen nicht kommen können. Vielleicht findet er ja nun doch einmal etwas Zeit mit den Seniorinnen und Senioren des WB 4 aus seiner Stadt über dies und das ins Gespräch zu kommen?
Am 4.8. wird um 14 Uhr im Handwerkerstübchen – wieder unter Beachtung der gültigen Hygiene- und Abstandsregeln – die nächste Mitgliederversammlung des WB 4 der VS in Sondershausen stattfinden.
Thomas Leipold, Ortsgruppenvorstand WB 4
