nnz-tv Nachrichten aus Nordthüringen Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Mi, 08:04 Uhr
16.09.2020
Meldungen aus dem Landratsamt

Aktion Biotonne im Kyffhäuserkreis

Das Amt für Umwelt, Natur und Wasserwirtschaft des Kyffhäuserkreises informiert, dass zum vierten Mal in Folge auch dieses Jahr die bundesweite „Aktion Biotonne Deutschland“ startet. Dazu diese Meldung aus dem Landratsamt...

Die diesjährige Kampagne steht unter dem Motto „Auch ich werfe meine Bioabfälle in die BIOTONNE… für mehr Klima- und Umweltschutz …!

Geben Sie online Ihre Stimme ab und zeigen Sie uns, dass Sie mit der Getrenntsammlung von Bioabfällen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten! Mit Ihrer Teilnahme am Biotonnen-Versprechen erhalten Sie die Chance auf eine Reise zum UNESCO Welterbe Neusiedler See bei Wien und auf viele weitere attraktive Preise. Mitmachen lohnt sich! Besuchen Sie uns unter www.aktion-biotonne-deutschland.de.

Im Rahmen der Aktionswochen vom 14. September bis 03. Oktober 2020 möchten wir Ihnen zeigen, weshalb Bioabfälle nicht im Restmüll landen sollten. Das heutige Thema lautet:



Teil 1: Was passiert mit meinem Bioabfall?

Rund 17.000 Haushalte nutzen die Biotonne hier bei uns im Kyffhäuserkreis. Das bedeutet, dass ungefähr jeder vierte Einwohner seine Küchen- und Gartenabfälle im braunen Müllbehälter separat entsorgt und so einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Doch was genau passiert dann mit Grünschnitt, Bananenschale und Co.?

Die Entsorgungsfahrzeuge fahren die Haushalte das gesamte Jahr über im gleichbleibenden Rhythmus von 14 Tagen an. Mit einer einzigen Tour kann das Entsorgungsfahrzeug den Inhalt von mehreren hundert Biotonnen aufladen.

Im Kyffhäuserkreis wird der Großteil der angefallenen Bioabfälle zur Kompostierungsanlage in Allmenhausen transportiert. Seit dem Jahr 1994 entsteht dort Komposterde, die seit über 20 Jahren mit dem Gütesiegel der Gütegemeinschaft Kompost e.V. zertifiziert ist.

Die angelieferten Bioabfälle werden dort sortiert, zerkleinert, vermischt und zu sog. „Mieten“ angehäuft. Anschließend übernehmen Mikroorganismen die Arbeit: Mit Hilfe von Sauerstoff und Feuchtigkeit zersetzen sie die Küchen- und Gartenabfälle Schritt für Schritt zu Komposterde. Der Bioabfall dient den Mikroorganismen hierbei als Nahrung. Um den Prozess der Kompostierung zu beschleunigen, werden die Mieten jede Woche einmal durchmischt, fachmännisch ausgedrückt: umgesetzt.

In der Kompostierungsanlage Allmenhausen dauert der Kompostierungsprozess, der auch Rotte genannt wird, nur etwa sechs bis zehn Wochen, je nach Jahreszeit. Zum Vergleich: Auf einem klassischen Komposthaufen dauert der Prozess ca. ein halbes bis ein Jahr. Abschließend wird die Komposterde in verschiedene Körnungsgrößen abgesiebt. Je nach Einsatzzweck kann die gewonnene Erde dann entweder im heimischen Garten oder großflächig auf landwirtschaftlichen Feldern ausgebracht und so dem natürlichen Stoffkreislauf wieder zugeführt werden.


Den Ablauf des Kompostierungsprozesses bei uns im Kyffhäuserkreis können Sie auch online über den „Imagefilm Bioabfall“ ansehen. Klicken Sie dazu einfach auf www.abfall-kyffhaeuser.de/service/abfallarten. Auf der Webseite finden Sie außerdem auch viele weitere Informationen rund um die Abfallentsorgung im Kyffhäuserkreis.
→ Druckversion
← zum Nachrichtenüberblick

Kommentare

17.09.2020, 06.54 Uhr
DonaldT | Aktion Biotonne im Kyffhäuserkreis
Ist schon eine prima Sache, diese Biotonne.

Es wäre alles noch viel sinnvoller, wenn die entleerteen Tonnen dann nicht immer mitten auf die Fußwege gestellt werden würden.
Kommt niemand dran vorbei, man muss auf die Straße ausweichen!

Fängt auch mit B, wie Biotonne an wird aber nicht beachtet, sondern nur immer mal erwähnt, weil die Bahn es nicht schafft - Barrierefreiheit !
Dabei sollten es die Fußwege doch auch sein!
Aber anscheinend interessiert dies die Verantwortlichen beim Landkreis und bei Remondis nicht.
Hauptsache wir haben wieder eine neue Mitmachaktion.
Dabei wäre mitdenken und umsetzen ganz einfach.

1   |  1     Login für Vote
17.09.2020, 10.22 Uhr
Kobold2 | Hauptsache
wieder was zum Aufregen und Jammern.
Schon mal gesehen welche Technik eingesetzt wird? Die zu entleeren Tonnen werden schon immer sichtbar durch den Benutzer aufgestellt. und jetzt ist der Entsorger Schuld das er sie nach dem Entleeren genau da wieder hinstellt???

0   |  1     Login für Vote
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.

Wir verwenden Cookies um die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren und geben hierzu Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Website an Partner weiter. Mehr Informationen hierzu finden Sie im Impressum und der Datenschutzerklärung.