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Di, 07:16 Uhr
05.01.2021
ifo Institut:

Lage der Autoindustrie verschlechtert

Die Geschäfte der deutschen Autohersteller und ihrer Zulieferer laufen schlechter. Im Dezember bewerteten sie ihre aktuelle Lage mit minus 5,4 Punkten, nach plus 5,0 Punkten im November. Das hat die neueste Konjunkturumfrage des ifo Instituts ergeben...

Grafik (Foto: Ifo München) Grafik (Foto: Ifo München)
Gleichzeitig erwarten die Firmen für die nächsten sechs Monate aber eine Verbesserung der Lage. Der Wert für die Erwartungen stieg auf plus 10,1 Punkte, nach minus 1,6 Punkten im November.

„Die Autobauer und ihre Zulieferer spüren den neuerlichen Lockdown, sie setzen aber auf Nachholeffekte“, sagt der Leiter der ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe.

Die Produktionserwartungen der Unternehmen stürzten kräftig ab, von minus 0,7 Punkte auf minus 20,6. Die Exporterwartungen stiegen von minus 4,0 Punkten im November auf minus 2,5. Die Zahl der Jobs wird sinken, der Indikator fiel leicht auf minus 35,2 Punkte.

Der Indikator für die Nachfrage fiel geringfügig auf 8,8 Punkte, nach 13,3 im November. Der Auftragsbestand gegenüber dem Vormonat stieg marginal auf 7,1 Punkte, nach 5,9 im November. Der Bestand im Fertigwarenlager ist geringer als saisonüblich. Der Indikator fiel leicht auf minus 5,7 Punkte.
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Kommentare

05.01.2021, 10.09 Uhr
Maerzmorgen | Zu hohe Erwartungen
Warum soll man ein Auto kaufen, wenn man sowieso nicht mehr fahren darf.
Es gibt schon Busse, die mit künstlicher Intelligenz fahren. Die brauchen kein Personal mehr.
Und: selber fahren? Sowas wird es bald nicht mehr geben. In Zukunft wird nur noch gefahren, und zwar nur noch da hin, wo es erlaubt ist.

Die Bewegungseinschränkungen, die nun in Planung sind (15 km), sind ein erster Schritt da hin.

Leute, kauft Fahrräder. Die klassische Autoindustrie wird derzeit geschrottet.

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