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Fr, 15:13 Uhr
02.09.2022
Fotoausstellung von Henryk Bies

Sondershausen vor der Wende

Am Dienstag, den 6. September um 16.00 Uhr, eröffnet der Bildautor Henryk Bies seine Fotoausstellung im Rathaus „Die 80er – Sondershausen vor der Wende". Die Ausstellung widmet sich der Entwicklung der Stadt in den 80er Jahren und zeigt, teils längst nicht mehr existente, Bauten und Eindrücke...

Henryk Bies (Foto: Wolfgang Böttcher 1997) Henryk Bies (Foto: Wolfgang Böttcher 1997)


Sondershausen, eine ehemalige Residenzstadt in Nordthüringen, ist geprägt durch die Musiktradition und den Kalibergbau. In den 80er-Jahren arbeiteten viele der rund 24.000 Einwohner der Stadt in den Großbetrieben Kaliwerk „Glückauf" und Elektroinstallation Sondershausen, die das wirtschaftliche Rückgrat der Region bildeten.

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Die Kaliforschung, das Lohorchester und die Schule für Bibliotheksfacharbeiter, die einzige in der DDR, sorgten für überregionale Bekanntheit. Der Bildautor Henryk Bies kam 1978 nach Sondershausen. Neben der Arbeit im VEB Elektroinstallation Sondershausen und der jungen Familie widmete er seine Zeit intensiv der Fotografie. Mit den Augen eines Zugereisten beobachtete er die Stadt, ihre Menschen und die Geschehnisse vor Ort.

Das Gesehene hielt er mit seiner Praktica auf einem Schwarzweißfilm fest, entwickelt wurden die Bilder in der improvisierten Dunkelkammer im Bad der Wohnung im Neubaublock. Auf diesem Weg entstanden Aufnahmen, die die Entstehung von Neubaugebieten, die Vernachlässigung der Altstadt, die Verschmutzung der Umwelt, aber auch die Durchdringung von Politik und Gesellschaft zeigen.

Nüchtern dokumentieren die Fotografien das Alltagsleben sowie die Veränderungen in den Jahren vor der Wende und zeichnen dabei das Bild einer Stadt, die in sich einzigartig, in der DDR aber trotzdem nicht einzig war.

WEitere Informationen über den Künstler und zu der Ausstellung können Sie hier bei uns als pdf herunterladen:


Autor: emw

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