Do, 11:49 Uhr
07.02.2008
Die Königin tanzt
Königliches erwartet die Zuhörer im 2. Schlosskonzert des Loh-Orchesters Sondershausen. Und da müssen wir etwas – historisch gesehen – ausholen.
Bei den Feierlichkeiten zur Krönung Elisabeths II. am 2. Juni 1953 in London erregte ein Gast besonderes Aufsehen: die hübsche Königin Salote Tupou III. von Tonga, einem Inselstaat im Südwesten Polynesiens.
Eine journalistische Darstellung dieses spektakulären Auftritts regte den amerikanischen Komponisten Dominick Argento im Jahr 1964 zu seinem Stück Royal Invitation or Homage to the Queen of Tonga an, das in eigenwilliger Weise an das denkwürdige Ereignis erinnert: Denn im dritten Teil erklingt ein Foxtrott, den die Königin von Tonga extra erlernt hatte, da er ihrer Meinung nach der modernste westliche Tanz war. Aber auch Anklänge an die Polonaise und das Menuett – den höfischen Tanz schlechthin – hat Argento in sein unterhaltsames Werk eingefügt.
Einen alten spanischen Tanz in modernem Gewand komponierte Debussy mit seiner Sarabande, dem Mittelsatz aus dem Klavierzyklus Pour le Piano. Maurice Ravel bearbeitete ihn zu einer klangschönen Orchesterfassung, mit der das Loh-Orchester das Schlosskonzert eröffnet. Durch elegische Töne besticht das Konzert von Lars-Erik Larsson für ein eher seltenes Soloinstrument, den Kontrabass. Es spielt der Solo-Bassist des Loh-Orchesters, Stefan Blum.
Einen festlichen Abschluss des Programms verspricht die Haffner-Sinfonie, die Mozart ursprünglich im Auftrag der Salzburger Familie Haffner komponierte. Es dirigiert Pit Uhden, 1. Kapellmeister der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Das Konzert findet am 17. Februar um 11 Uhr im Blauen Saal von Schloss Sondershausen statt. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Mit diesem Programm stellt sich das Loh-Orchester auch am 17. Februar um 17 Uhr im Festsaal im Stadtpark in Wiehe vor.
Autor: nnzBei den Feierlichkeiten zur Krönung Elisabeths II. am 2. Juni 1953 in London erregte ein Gast besonderes Aufsehen: die hübsche Königin Salote Tupou III. von Tonga, einem Inselstaat im Südwesten Polynesiens.
Eine journalistische Darstellung dieses spektakulären Auftritts regte den amerikanischen Komponisten Dominick Argento im Jahr 1964 zu seinem Stück Royal Invitation or Homage to the Queen of Tonga an, das in eigenwilliger Weise an das denkwürdige Ereignis erinnert: Denn im dritten Teil erklingt ein Foxtrott, den die Königin von Tonga extra erlernt hatte, da er ihrer Meinung nach der modernste westliche Tanz war. Aber auch Anklänge an die Polonaise und das Menuett – den höfischen Tanz schlechthin – hat Argento in sein unterhaltsames Werk eingefügt.
Einen alten spanischen Tanz in modernem Gewand komponierte Debussy mit seiner Sarabande, dem Mittelsatz aus dem Klavierzyklus Pour le Piano. Maurice Ravel bearbeitete ihn zu einer klangschönen Orchesterfassung, mit der das Loh-Orchester das Schlosskonzert eröffnet. Durch elegische Töne besticht das Konzert von Lars-Erik Larsson für ein eher seltenes Soloinstrument, den Kontrabass. Es spielt der Solo-Bassist des Loh-Orchesters, Stefan Blum.
Einen festlichen Abschluss des Programms verspricht die Haffner-Sinfonie, die Mozart ursprünglich im Auftrag der Salzburger Familie Haffner komponierte. Es dirigiert Pit Uhden, 1. Kapellmeister der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Das Konzert findet am 17. Februar um 11 Uhr im Blauen Saal von Schloss Sondershausen statt. Karten gibt es an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Mit diesem Programm stellt sich das Loh-Orchester auch am 17. Februar um 17 Uhr im Festsaal im Stadtpark in Wiehe vor.