Di, 10:06 Uhr
08.07.2008
Von Arbeit leben?
Der Arbeitsmarkt in Nordthüringen ist noch in Ordnung. Monat für Monat steigt die Zahl der offenen Stellen, die von den Unternehmen gemeldet werden. Doch können die Menschen von diesen Jobs auch leben? Wir haben nachgefragt...
Der Aufwärtstrend im Bereich der Nordhäuser Arbeitsagentur hält unvermindert an. Wurden im Mai dieses Jahres noch 666 offenen Stellen aus den Landkreisen Nordhausen und Eichsfeld sowie dem Kyffhäuserkreis gemeldet, so waren es im Juni schon 936. Interessant ist jedoch die Analyse der offenen stellen.
Von den Juni-Meldungen wurden seitens der Arbeitsagentur 558 als sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse eingestuft. Allein von Mai zum Juni gab es hier einen Zuwachs von 34,1 Prozent, teilte die Sprecherin der Nordhäuser Arbeitsagentur, Andrea Kraft, auf nnz-Anfrage mit. Nicht kontrollierbar für die Agentur ist die Ausgestaltung der Arbeitsverhältnisse. So kann es sich sowohl um Vollzeit, als auch um Teilzeitbeschäftigungen handeln. Wichtig jedoch: Der Arbeitgeber führt das komplette Paket der Sozialabgaben ab, auch die Arbeitslosenversicherung, die wichtig für den weiteren Anspruch von Leistungen ist.
Nicht zu verschweigen ist jedoch auch die steigende Zahl der so genannten Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs). Im Mai 2008 wurde hier in den drei Landkreisen 228 Arbeitsgelegenheiten notiert, im vergangenen Monat waren es 337. Die geringe Differenz zur absoluten Zahl resultiert zum Beispiel aus Studentenjobs.
Noch läuft der Motor bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen gut bis sehr gut. Vor allem Fachkräfte im Metallbereich werden gesucht. Doch oftmals müssen die Vermittler der Agentur, oder des Unternehmer- und Fachkräfteservice der LEG die Hände heben. Im nächsten Jahr, das wissen die Experten, kann das schon wieder anders aussehen.
Autor: nnz/knDer Aufwärtstrend im Bereich der Nordhäuser Arbeitsagentur hält unvermindert an. Wurden im Mai dieses Jahres noch 666 offenen Stellen aus den Landkreisen Nordhausen und Eichsfeld sowie dem Kyffhäuserkreis gemeldet, so waren es im Juni schon 936. Interessant ist jedoch die Analyse der offenen stellen.
Von den Juni-Meldungen wurden seitens der Arbeitsagentur 558 als sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse eingestuft. Allein von Mai zum Juni gab es hier einen Zuwachs von 34,1 Prozent, teilte die Sprecherin der Nordhäuser Arbeitsagentur, Andrea Kraft, auf nnz-Anfrage mit. Nicht kontrollierbar für die Agentur ist die Ausgestaltung der Arbeitsverhältnisse. So kann es sich sowohl um Vollzeit, als auch um Teilzeitbeschäftigungen handeln. Wichtig jedoch: Der Arbeitgeber führt das komplette Paket der Sozialabgaben ab, auch die Arbeitslosenversicherung, die wichtig für den weiteren Anspruch von Leistungen ist.
Nicht zu verschweigen ist jedoch auch die steigende Zahl der so genannten Arbeitsgelegenheiten (Ein-Euro-Jobs). Im Mai 2008 wurde hier in den drei Landkreisen 228 Arbeitsgelegenheiten notiert, im vergangenen Monat waren es 337. Die geringe Differenz zur absoluten Zahl resultiert zum Beispiel aus Studentenjobs.
Noch läuft der Motor bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen gut bis sehr gut. Vor allem Fachkräfte im Metallbereich werden gesucht. Doch oftmals müssen die Vermittler der Agentur, oder des Unternehmer- und Fachkräfteservice der LEG die Hände heben. Im nächsten Jahr, das wissen die Experten, kann das schon wieder anders aussehen.