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Di, 13:33 Uhr
22.07.2008

„Hohe Schrecke - Alter Wald mit Zukunft“

Nicht immer hat man Gutes gehört, wenn es früher um die Hohe Schrecke ging. Das soll sich aber ändern, wie der Bericht zeigt, der uns heute erreichte...

Das Waldgebiet der Hohen Schrecke umfasst rund 7.000 Hektar nahezu unzerschnittenes Waldgebiet in Nordthüringen. Das Areal des am 15. Mai 2008 im Rahmen des Bundeswettbewerbes Naturschutzgroßprojekte und ländliche Entwicklung prämierten Projektes „Hohe Schrecke - Alter Wald mit Zukunft“ mit einer Fläche von 15.400 Hektar gehört zum Kyffhäuserkreis und dem Kreis Sömmerda in Thüringen sowie dem Burgenlandkreis in Sachsen- Anhalt. Nach Jahrhunderten extensiver Bewirtschaftung und 50 Jahren als militärisches Sperrgebiet haben sich dort reich strukturierte Waldlebensräume mit einem hohen Altholzanteil erhalten.

Vierzehn Anrainerkommunen gründeten 2002 die "Kommunale Arbeitsgemeinschaft Hohe Schrecke", die sich gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, der Naturstiftung David und anderen Naturschutzorganisationen für eine naturschutzgerechte Regionalentwicklung einsetzt und das Projekt „Hohe Schrecke - Alter Wald mit Zukunft“ einreichte. Ziel des Projekts ist die Bewahrung der Natürlichkeit der Hohen Schrecke sowie deren Weiterentwicklung für den sanften Tourismus.

Seitens des Thüringer Landesregierung wurden nun Möglichkeiten zur weiteren Förderung des Projektträgers für die Erstellung eines integrierten Projektsantrages zur Teilnahme am Bundeswettbewerbes IDEE.NATUR geprüft, nachdem Abgeordnete Gudrun Holbe mehrere Gespräche mit Minister Dr. Klaus Zeh von der Thüringer Staatskanzlei, mit Minister Dr. Volker Sklenar (Landwirtschaftsministerium) sowie Minister Gerold Wucherpfennig (Bauministerium) geführt und die Wichtigkeit dieses Vorhaben für die zweite Etappe im Wettbewerb unterstrichen hat.

Laut Mitteilung aus der Thüringer Staatskanzlei ist es möglich, Konzepte und nichtinvestive Maßnahmen für die Regionalentwicklung im Rahmen der „Thüringer Richtlinie für die Förderung der Regionalentwicklung“ zu fördern.

Andreas Schmölling
Autor: khh

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