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Mi, 20:18 Uhr
01.10.2008

Kalilagerstätte Roßleben (2)

Ein Unternehmen aus Sondershausen, die K-UTEC AG Salt Technologies ist der zweite Bewerber um die Kalilagerstelle Roßleben. Auch hier stellt die Firma in einer Pressmittelung ihr Konzept vor. Neu für die Kaliindustrie dabei, es gibt keine Rückstandshalde und keine Abwassereinleitung...


Am 29.09.2008 übergab K-UTEC-Vorstand Dr. Holger Thoma zwei Exemplare vom „Unternehmenskonzept Bergwerk Roßleben“. Das „Unternehmenskonzept Bergwerk Roßleben“ wurde von der K-UTEC AG im Auftrag einer eigens für das Vorhaben gegründeten Projektgesellschaft, zu deren Gesellschaftern ein führender international tätiger Düngemittelproduzent und ein national tätiges Bergbauunternehmen gehören, erarbeitet.

Von der K-UTEC wurden übereicht:
die Darstellung der Gesellschaftsform und der Gesellschafterzusammensetzung,
das technisches Konzept,
das Finanzierungskonzept, das Beschäftigungskonzept und
der Kaufpreis.

Das von der K-UTEC AG Salt Technologies vorgelegte Unternehmenskonzept (140 Seiten; 8 Anhänge; 4 Abb.; 58 Tab.) beschreibt die Öffnung des Bergwerkes und die Aufbereitung des gewonnenen polyhalitischen Hartsalzes in einem innovativen mehrstufigen Verarbeitungsprozess, der aus einer Kombination „trockener“ mechanischer Aufbereitungsschritte und „nasser“ klassischer Verfahrensschritte besteht. Dabei wurde insbesondere auf eine Produktion ohne die bislang gebräuchliche Rückstandsaufhaldung und Abwassereinleitung Wert gelegt.

Dies gelingt durch die Vorabscheidung der nichtverwertbaren Salzkomponenten unter Tage und deren Übernahme in das Versatzkonzept. Die in der Aufbereitung über Tage anfallenden Rückstände und Abstoßlösungen gehen, gemeinsam mit bergbaueigenen und bergbaufremden Stoffen, ebenfalls in den Versatz.

Die im „Unternehmenskonzept Bergwerk Roßleben“ konzipierten Aktivitäten schaffen bei einem Investitionsvolumen von ca. 500 Millionen Euro in der Endausbaustufe ca. 350 direkte und noch einmal etwa ebenso viele indirekte Arbeitsplätze.
Autor: nnz/kn

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