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Mi, 15:34 Uhr
25.03.2009

Mozart mit Überraschungen

Die Orchesterserenaden, von denen Wolfgang Amadeus Mozart im Laufe seines kurzen Lebens zahlreiche komponierte, bieten glänzenden Hörgenuss und erfreuen sich heute auch im Konzertsaal noch großer Beliebtheit. Vielleicht auch im Sondershäuser Schloss?


Und was man kaum ahnt: Sie bergen oft eine Fülle an Überraschungen. Die große Festmusik beispielsweise, die der 20-jährige Mozart im Jahr 1776 für die Hochzeit der Tochter des Salzburger Bürgermeisters Sigmund Haffner komponierte, enthält zwischendrin mal so eben ein komplettes Violinkonzert, das zu einiger Virtuosität herausfordert. Diese große Serenade Mozarts – die „Haffner-Serenade“ – spielt das Loh-Orchester unter der musikalischen Leitung von Kai Tietje am 29. März um 11 Uhr in seinem 3. Schlosskonzert im Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses.

Der Konzertmeister des Loh-Orchesters, Marek Adam Smentek, wird während der Serenade für dieses Violinkonzert aus dem Orchester heraustreten und den anspruchsvollen Solopart übernehmen. Die „Haffner Serenade“ ist Mozarts umfangreichste Serenade und sucht nicht nur in seinem Schaffen seinesgleichen.

An der Seite dieses Werks steht die Sinfonie des Spaniers Juan Crisóstomo de Arriaga, der als „spanischer Mozart“ in die Musikgeschichte eingegangen ist. Er wurde am gleichen Tag geboren wie Mozart und starb noch früher als dieser. Seine Sinfonie für großes Orchester aus dem Jahr 1824/1825 trägt Züge einer frühen romantischen Sinfonie und wurde eines der beliebtesten Werke des Komponisten.

Das 3. Schlosskonzert findet am 29. März 2009 um 11.00 Uhr im Blauen Saal des Sondershäuser Schlosses statt. Karten erhalten Sie an der Theaterkasse (Tel. 0 36 31/98 34 52), in der Sondershausen-Information (Tel. 0 36 32/78 81 11) und an allen Vorverkaufsstellen der Theater Nordhausen/Loh-Orchester Sondershausen GmbH.
Autor: kn

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