Mi, 15:35 Uhr
10.02.2010
20 Jahre Freie Wähler Sondershausen
Am Samstag feierte die Freie Wählervereinigung Sondershausen (FWV) ihren 20. Jahretag. Von deren Vorsitzenden, Helmut Nüchter, erreichte kn folgender Bericht...
Am 6. Februar 1990 wurde die Freie Wähler Vereinigung - FWV - Sondershausen gegründet. In einer Zeit des totalen politischen Umbruchs auf dem Gebiet der ehemaligen DDR hatten sich acht Frauen und Männer im Pfarramt Sondershausen/ Stockhausen zusammengefunden, um als parteilose Bürgerinnen und Bürger aktiv an der gesellschaftlichen Neugestaltung ihrer Heimatstadt mitzuwirken. Viele Ereignisse aus der damaligen Zeit und auch die Wurzeln der Freien Wähler sind auch in dem Buch Die friedliche Revolution in Sondershausen von verschiedenen Autoren aus deren eigenem Erleben anschaulich dargestellt.
Zwei Gründungsmitglieder, nämlich Jürgen Hauskeller (im Foto oben re.) und Heidi Herold (leider nicht im Bild), waren dabei, als sich die Freien Wähler am vergangenen Montag trafen, um gemeinsam Rückblick auf ihre zwanzigjährige kommunalpolitische Arbeit aber auch das gemeinschaftlich gestaltete Vereinsleben zu halten. Ganz besonders herzlich wurden durch den Vorsitzenden, Herrn Helmut Nüchter, der Bürgermeister, Herr Joachim Kreyer (CDU), und die 1. Beigeordnete, Frau Cornelia Kraffzick (SPD), der Stadt Sondershausen begrüßt. Aber auch eine Abordnung der Freien Wähler aus Schernberg und Herr Marko Zelmer (FDP) waren der Einladung gefolgt und wurden herzlich willkommen geheißen.
In einer Präsentation über die Jahre seit 1990 bis heute wurden viele Erinnerungen an die Arbeit als Mitglieder des Stadtrates und berufene Bürger in den Ausschüssen, aber auch an besonders wichtige und die Stadtentwicklung prägende Entscheidungen aufgefrischt. Erinnert wurde auch an viele wichtige Anträge der Freien Wähler, wie z.B. zur Stadtentwicklungskonzeption, zur Zusatzbezeichnung Musik- und Bergstadt, zur Privatisierung des Kreiskrankenhauses, zur Einführung einer kostenlosen Vitaminpause für alle Kindergartenkinder oder zur Entwicklung einer Radwegekonzeption für die Stadt.
In ihren Grußworten betonten sowohl Herr Kreyer als auch Frau Kraffzick besonders die Verlässlichkeit und das ehrliche und engagierte Wirken der Freien Wähler zum Wohl ihrer Heimatstadt. Seit der ersten Kommunalwahl am 6. Mai 1990 gibt es ein vertrauensvolles Miteinander von CDU, SPD und FWV im Stadtrat von Sondershausen und alle Beteiligte wollen diese gute Zusammenarbeit auch künftig fortsetzen, nicht populistisch sondern kompetent und sachbezogen.
Seit der Eingliederung der Einheitsgemeinde Schernberg treten die beiden Freien Wähler Vereinigungen aus Sondershausen und Schernberg nun gemeinsam auf. Zur letzten Wahl ist man mit einer gemeinsamen Liste angetreten und konnte das Ergebnis im Vergleich zur Stadtratswahl im Jahr 2004 sogar verbessern. Annemarie Voigt und Helmut Nüchter bilden gemeinsam mit Herrn Marko Zelmer von der FDP die FWV/ FDP- Fraktion.
Aber was wäre das kommunalpolitische Engagement ohne ein geselliges Vereinsleben? Viele Fotos von gemeinsamen Tanzvergnügen, Himmelfahrtswanderungen und Grillabenden machten die Runde und riefen bei vielen Anwesenden Erinnerungen wach.
Die interessante und lebendige Veranstaltung war aber nicht nur Rückblick sondern vielmehr auch Standortbestimmung und Ausblick auf die kommenden Jahre, in denen man den eingeschlagenen Weg fortsetzen wird.
Helmut Nüchter
Vorsitzender FWV
Fotos: Dieter Busch
Autor: khhAm 6. Februar 1990 wurde die Freie Wähler Vereinigung - FWV - Sondershausen gegründet. In einer Zeit des totalen politischen Umbruchs auf dem Gebiet der ehemaligen DDR hatten sich acht Frauen und Männer im Pfarramt Sondershausen/ Stockhausen zusammengefunden, um als parteilose Bürgerinnen und Bürger aktiv an der gesellschaftlichen Neugestaltung ihrer Heimatstadt mitzuwirken. Viele Ereignisse aus der damaligen Zeit und auch die Wurzeln der Freien Wähler sind auch in dem Buch Die friedliche Revolution in Sondershausen von verschiedenen Autoren aus deren eigenem Erleben anschaulich dargestellt.
Zwei Gründungsmitglieder, nämlich Jürgen Hauskeller (im Foto oben re.) und Heidi Herold (leider nicht im Bild), waren dabei, als sich die Freien Wähler am vergangenen Montag trafen, um gemeinsam Rückblick auf ihre zwanzigjährige kommunalpolitische Arbeit aber auch das gemeinschaftlich gestaltete Vereinsleben zu halten. Ganz besonders herzlich wurden durch den Vorsitzenden, Herrn Helmut Nüchter, der Bürgermeister, Herr Joachim Kreyer (CDU), und die 1. Beigeordnete, Frau Cornelia Kraffzick (SPD), der Stadt Sondershausen begrüßt. Aber auch eine Abordnung der Freien Wähler aus Schernberg und Herr Marko Zelmer (FDP) waren der Einladung gefolgt und wurden herzlich willkommen geheißen.
In einer Präsentation über die Jahre seit 1990 bis heute wurden viele Erinnerungen an die Arbeit als Mitglieder des Stadtrates und berufene Bürger in den Ausschüssen, aber auch an besonders wichtige und die Stadtentwicklung prägende Entscheidungen aufgefrischt. Erinnert wurde auch an viele wichtige Anträge der Freien Wähler, wie z.B. zur Stadtentwicklungskonzeption, zur Zusatzbezeichnung Musik- und Bergstadt, zur Privatisierung des Kreiskrankenhauses, zur Einführung einer kostenlosen Vitaminpause für alle Kindergartenkinder oder zur Entwicklung einer Radwegekonzeption für die Stadt.
In ihren Grußworten betonten sowohl Herr Kreyer als auch Frau Kraffzick besonders die Verlässlichkeit und das ehrliche und engagierte Wirken der Freien Wähler zum Wohl ihrer Heimatstadt. Seit der ersten Kommunalwahl am 6. Mai 1990 gibt es ein vertrauensvolles Miteinander von CDU, SPD und FWV im Stadtrat von Sondershausen und alle Beteiligte wollen diese gute Zusammenarbeit auch künftig fortsetzen, nicht populistisch sondern kompetent und sachbezogen.
Seit der Eingliederung der Einheitsgemeinde Schernberg treten die beiden Freien Wähler Vereinigungen aus Sondershausen und Schernberg nun gemeinsam auf. Zur letzten Wahl ist man mit einer gemeinsamen Liste angetreten und konnte das Ergebnis im Vergleich zur Stadtratswahl im Jahr 2004 sogar verbessern. Annemarie Voigt und Helmut Nüchter bilden gemeinsam mit Herrn Marko Zelmer von der FDP die FWV/ FDP- Fraktion.
Aber was wäre das kommunalpolitische Engagement ohne ein geselliges Vereinsleben? Viele Fotos von gemeinsamen Tanzvergnügen, Himmelfahrtswanderungen und Grillabenden machten die Runde und riefen bei vielen Anwesenden Erinnerungen wach.
Die interessante und lebendige Veranstaltung war aber nicht nur Rückblick sondern vielmehr auch Standortbestimmung und Ausblick auf die kommenden Jahre, in denen man den eingeschlagenen Weg fortsetzen wird.
Helmut Nüchter
Vorsitzender FWV
Fotos: Dieter Busch

