Do, 13:55 Uhr
09.09.2010
Im Mittelfeld
Morgen wird der Welt-Suizid-Präventionstag begangen. Da zeigt ein Blick in die Statistik, dass sich im vergangenen Jahr weniger Thüringerinnen und Thüringer das Leben genommen hatten, als in den Jahren davor. Wie haben auch Zahlen aus dem Landkreis Nordhausen und dem Kyffhäuserkreis.
Im Jahr 2009 starben 327 Thüringer durch Suizid. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Welt-Suizid-Präventionstages am 10. September mitteilt, waren das 21 Menschen bzw. 6,0 Prozent weniger als im Jahr 2008. Der Anteil gemessen an allen Todesfällen betrug 1,2 Prozent.
Mit 14,5 Suiziden je 100 000 Einwohner sank die Sterbeziffer gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte. Rund drei Viertel (75,8 Prozent) aller Suizide wurden von Männern verübt.
Das durchschnittliche Sterbealter lag im Jahr 2009 bei 56,0 Jahren. Das waren 2,6 Jahre mehr als im Jahr zuvor. Frauen nahmen sich im Durchschnitt mit 56,1 Jahren das Leben, Männer mit 55,9 Jahren. Mehr als die Hälfte (186 Personen bzw. 56,9 Prozent) waren im Alter zwischen 40 und 70 Jahren. Besonders hoch war auch der Anteil in der Altersgruppe der 70 bis unter 80-Jährigen (49 Menschen).
Häufigste gewählte Todesart war 'Erhängen, Strangulieren oder Ersticken' (64,5 Prozent), vor 'Vergiftung' (11,9 Prozent) und 'Sturz in die Tiefe' (8,6 Prozent). Die meisten Suizide wurden im Jahr 2009 im April mit 39 Sterbefällen, die wenigsten im Januar mit 18 Fällen begangen.
Im Jahr 2009 nahmen sich die meisten Menschen an einem Sonntag bzw. Montag das Leben (53), während freitags die wenigsten Selbsttötungen (35) zu verzeichnen waren.
Die höchste Suizid-Sterbeziffer wurde für den Landkreis Hildburghausen ermittelt (24,9 Verstorbene je 100 000 Einwohner), die niedrigste für die kreisfreie Stadt Suhl (7,5 Verstorbene je 100 000 Einwohner). Im Landkreis Nordhausen und im Kyffhäuserkreis nahmen sich im vergangenen Jahr jeweils elf Menschen das Leben.
Autor: nnzIm Jahr 2009 starben 327 Thüringer durch Suizid. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik anlässlich des Welt-Suizid-Präventionstages am 10. September mitteilt, waren das 21 Menschen bzw. 6,0 Prozent weniger als im Jahr 2008. Der Anteil gemessen an allen Todesfällen betrug 1,2 Prozent.
Mit 14,5 Suiziden je 100 000 Einwohner sank die Sterbeziffer gegenüber dem Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte. Rund drei Viertel (75,8 Prozent) aller Suizide wurden von Männern verübt.
Das durchschnittliche Sterbealter lag im Jahr 2009 bei 56,0 Jahren. Das waren 2,6 Jahre mehr als im Jahr zuvor. Frauen nahmen sich im Durchschnitt mit 56,1 Jahren das Leben, Männer mit 55,9 Jahren. Mehr als die Hälfte (186 Personen bzw. 56,9 Prozent) waren im Alter zwischen 40 und 70 Jahren. Besonders hoch war auch der Anteil in der Altersgruppe der 70 bis unter 80-Jährigen (49 Menschen).
Häufigste gewählte Todesart war 'Erhängen, Strangulieren oder Ersticken' (64,5 Prozent), vor 'Vergiftung' (11,9 Prozent) und 'Sturz in die Tiefe' (8,6 Prozent). Die meisten Suizide wurden im Jahr 2009 im April mit 39 Sterbefällen, die wenigsten im Januar mit 18 Fällen begangen.
Im Jahr 2009 nahmen sich die meisten Menschen an einem Sonntag bzw. Montag das Leben (53), während freitags die wenigsten Selbsttötungen (35) zu verzeichnen waren.
Die höchste Suizid-Sterbeziffer wurde für den Landkreis Hildburghausen ermittelt (24,9 Verstorbene je 100 000 Einwohner), die niedrigste für die kreisfreie Stadt Suhl (7,5 Verstorbene je 100 000 Einwohner). Im Landkreis Nordhausen und im Kyffhäuserkreis nahmen sich im vergangenen Jahr jeweils elf Menschen das Leben.