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Do, 12:10 Uhr
24.03.2011

nnz/kn-Horrorskop: Widder

Die Sterne lügen nicht

Widder

21.3. – 20.4.


widder (Foto: agentur) widder (Foto: agentur)

Das Zeitalter der Gehörnten beginnt

Während die Säfte allenthalben wieder sprießen, rüsten streitlustige Mitbürger zu rechthaberischen Auseinandersetzungen. Das sind die Widder. Immer mit dem Kopf voran ins Unheil. Ungestüm, unaufhaltsam.

Sollte in den nächsten Tagen ein Auto in die Mc-Drive-Ausgabestelle krachen und die Kostbarkeiten amerikanischer Ernährungskunst durch die Luft wirbeln lassen, so sitzt mit Sicherheit ein Widdergeborener am Steuer. Der Ihnen die letzten mickrigen Stiefmutterpflanzen im Baumarkt vor der Nase wegschnappt: ein Widder. Der Schreiber nervender Briefe, der zur sofortigen Zahlung irgendwelcher von Ihnen erworbener Dinge auffordert, die längst kaputt und vergessen sind: ein Widder. Der Programmierer, der durch zu hektisches Herumtippen auf seiner Tastatur den Server Ihrer Internetzeitung lahm legt und Sie damit hindert, Ihren überflüssigen Kommentar in einen überflüssigen Blog zu schreiben: ein Widder. Das Bundeskabinett: alles Widder. Unsere Politessen: Widder. Finanzamt: Widderlich.

Anmerkungen der Redaktion:

Sollten sie im Sternbild Widder geboren sein, so meiden Sie auf Ihren Frühlingsspaziergängen freie, offene Ebenen, in deren Nähe sich Jagdanstände befinden könnten. Nicht alle Jäger sind auch Widder. Und man weiß ja nie...

Dennoch ist es ein Gerücht, dass sich das Wort widerlich vom Sternbild Widder ableitet. Wir wollen ja mal nicht übertreiben hier und die Moschee schön im Dorf lassen.
Autor: nnz

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