Mi, 11:31 Uhr
30.03.2011
Immer weniger
Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben mögliche Auswirkungen des Demografischen Wandels auf besonders demografieabhängige Themenfelder in Gemeinschaftsveröffentlichungen untersucht. Und da unterscheidet sich Thüringen erheblich vom Bundestrend...
Heute wird das Themenheft Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklung im Bund und in den Ländern herausgegeben. Die Ergebnisse der Haushaltsvorausberechnung zeigen, dass die Zahl der Privathaushalte in Deutschland bis 2030 von 40.188.000 Haushalten auf 41.020.000 Haushalte ansteigen wird, trotz rückläufiger Bevölkerungszahl.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wird in Thüringen ein gegenläufiger Trend erwartet. Die in Thüringen vorausberechnete Abnahme der Bevölkerungszahl in Privathaushalten um 18,2 Prozent bis zum Jahr 2030 bzw. um 9,8 Prozent bis zum Jahr 2020 wird sich auf die Entwicklung der Zahl der Haushalte negativ auswirken. Die Zahl der Haushalte wird bis zum Jahr 2030 in Thüringen voraussichtlich um rund 13,0 Prozent auf 985.000 Haushalte sinken. Die deutlichen Bevölkerungsrückgänge schlagen sich bereits bis zum Jahr 2020 in rückläufigen Haushaltszahlen nieder.
Im Jahr 2020 werden 1.053.000 Haushalte erwartet. Dies entspricht einem Rückgang um 7,0 Prozent. Die Entwicklung der Zahl der Haushalte bis 2030 wird - differenziert nach Haushaltsgröße - unterschiedlich ausfallen. Die größten Verluste werden bei den Haushalten mit vier und mehr Personen
erwartet (-40,5 Prozent), gefolgt von den Dreipersonenhaushalten mit einem Rückgang um 32,3 Prozent. Eine günstigere, wenn auch negative Entwicklung wird für Ein- und Zweipersonenhaushalte vorausberechnet (-8,6 Prozent; - 2,5 Prozent).
Somit setzt sich der Trend zur Verkleinerung der privaten Haushalte ungebremst fort. Betrug die durchschnittliche Haushaltsgröße im Jahr 2009 noch 1,98 Personen je Haushalt, so werden 2020 noch 1,92 Personen je Haushalt anzutreffen sein. Im Jahr 2030 wird der rechentechnisch bedingte temporäre Tiefststand mit 1,86 Personen je Haushalt erreicht.
Autor: nnzHeute wird das Themenheft Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklung im Bund und in den Ländern herausgegeben. Die Ergebnisse der Haushaltsvorausberechnung zeigen, dass die Zahl der Privathaushalte in Deutschland bis 2030 von 40.188.000 Haushalten auf 41.020.000 Haushalte ansteigen wird, trotz rückläufiger Bevölkerungszahl.
Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, wird in Thüringen ein gegenläufiger Trend erwartet. Die in Thüringen vorausberechnete Abnahme der Bevölkerungszahl in Privathaushalten um 18,2 Prozent bis zum Jahr 2030 bzw. um 9,8 Prozent bis zum Jahr 2020 wird sich auf die Entwicklung der Zahl der Haushalte negativ auswirken. Die Zahl der Haushalte wird bis zum Jahr 2030 in Thüringen voraussichtlich um rund 13,0 Prozent auf 985.000 Haushalte sinken. Die deutlichen Bevölkerungsrückgänge schlagen sich bereits bis zum Jahr 2020 in rückläufigen Haushaltszahlen nieder.
Im Jahr 2020 werden 1.053.000 Haushalte erwartet. Dies entspricht einem Rückgang um 7,0 Prozent. Die Entwicklung der Zahl der Haushalte bis 2030 wird - differenziert nach Haushaltsgröße - unterschiedlich ausfallen. Die größten Verluste werden bei den Haushalten mit vier und mehr Personen
erwartet (-40,5 Prozent), gefolgt von den Dreipersonenhaushalten mit einem Rückgang um 32,3 Prozent. Eine günstigere, wenn auch negative Entwicklung wird für Ein- und Zweipersonenhaushalte vorausberechnet (-8,6 Prozent; - 2,5 Prozent).
Somit setzt sich der Trend zur Verkleinerung der privaten Haushalte ungebremst fort. Betrug die durchschnittliche Haushaltsgröße im Jahr 2009 noch 1,98 Personen je Haushalt, so werden 2020 noch 1,92 Personen je Haushalt anzutreffen sein. Im Jahr 2030 wird der rechentechnisch bedingte temporäre Tiefststand mit 1,86 Personen je Haushalt erreicht.
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