Fr, 01:56 Uhr
06.05.2011
Gelöbnis am Kyffhäuser
Die Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen. Christine Lieberknecht (CDU) besuchte das Logistikbataillon 131 am Standort Bad Frankenhausen anlässlich des Gelöbnisses am Donnerstag, den 5. Mai 2011 auf dem Kyffhäuser...
Rund 280 Rekruten hatten am Abend am Fuße des Kyffhäuserdenkmal ihr feierliches Gelöbnis abgelegt. Es war nicht das erste Gelöbnis am Kyffhäuser, aber ein besonderes. Die Soldaten hatten ihren Dienst in den Streitkräften am 4. April 2011 aufgenommen und bestehen aufgrund der Aussetzung der Wehrpflicht erstmals ausschließlich aus Freiwilligen. Unklar war, ob es die ersten des Heeres von ganz Deutschland waren, oder nur im Freistaat Thüringen.
Die Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen, Christine Lieberknecht, maß dem Ereignis einen hohen Stellenwert bei. Begleitet wurde sie von Politikern aus der Region, wie Bundestagsmitglied Johannes Selle, Landtagsmitglied Gudrun Holbe und dem quasi Hausherren, Landrat Peter Hengstermann (alle CDU), sowie dem Bürgermeister der Garnisonsstadt Bad Frankenhausen Matthias Strejc (SPD). Der örtliche Adel wurde von der Zwiebelprinzessin aus Heldrungen vertreten, während die Fliederkönigin von Bad Frankenhausen auf "Dienstreise" bei der Gourmetgala zu Gunsten des schiefen Turmes unterwegs war.
In Doppelfunktion war heute ein Politiker aus dem Kyffhäuserkreis unterwegs. Auf der einen Seite war Maik Göllert als Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag anwesend, auf der anderen Seite der stolze Papa, dessen Sohn unter den Rekruten war, und einen wichtigen Lebensabschnitt einleitete.
Hinsichtlich der Entscheidung über den Erhalt der Bundeswehrstandorte in Thüringen, konnte die Ministerpräsidentin - wie erwartet - keine neuen Informationen beisteuern. Sie machte aber deutlich, dass sie fest an den Erhalt aller Thüringer Standorte glaubt. Sie begründete das mit
Die Bundeswehr ist in Bad Frankenhausen und der umliegenden Region als verlässlicher Partner anerkannt. Die Soldatinnen und Soldaten wurden hier durch die örtliche Bevölkerung stets als Staatsbürger in Uniform integriert, betonte der Kommandeur des Logistikbataillons, Gunnar Steinseifer. Vor allem diesem Umstand ist es zu verdanken, dass ein Gelöbnis auf dem Kyffhäuserdenkmal trotz des großen logistischen Aufwands durchgeführt werden konnte, betonte er.
Nach dem Gelöbnis beglückwünschte die Ministerpräsidentin die Rekruten. Musikalisch begleitet wurde das feierliche Gelöbnis vom Musikkorps III aus Erfurt unter der Leitung von Oberstleutnant Klas Kahle, der mit seiner Truppe auch in genau einer Woche das Benefizkonzert begleiten wird.
Autor: khhRund 280 Rekruten hatten am Abend am Fuße des Kyffhäuserdenkmal ihr feierliches Gelöbnis abgelegt. Es war nicht das erste Gelöbnis am Kyffhäuser, aber ein besonderes. Die Soldaten hatten ihren Dienst in den Streitkräften am 4. April 2011 aufgenommen und bestehen aufgrund der Aussetzung der Wehrpflicht erstmals ausschließlich aus Freiwilligen. Unklar war, ob es die ersten des Heeres von ganz Deutschland waren, oder nur im Freistaat Thüringen.
Die Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen, Christine Lieberknecht, maß dem Ereignis einen hohen Stellenwert bei. Begleitet wurde sie von Politikern aus der Region, wie Bundestagsmitglied Johannes Selle, Landtagsmitglied Gudrun Holbe und dem quasi Hausherren, Landrat Peter Hengstermann (alle CDU), sowie dem Bürgermeister der Garnisonsstadt Bad Frankenhausen Matthias Strejc (SPD). Der örtliche Adel wurde von der Zwiebelprinzessin aus Heldrungen vertreten, während die Fliederkönigin von Bad Frankenhausen auf "Dienstreise" bei der Gourmetgala zu Gunsten des schiefen Turmes unterwegs war.
In Doppelfunktion war heute ein Politiker aus dem Kyffhäuserkreis unterwegs. Auf der einen Seite war Maik Göllert als Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag anwesend, auf der anderen Seite der stolze Papa, dessen Sohn unter den Rekruten war, und einen wichtigen Lebensabschnitt einleitete.
Hinsichtlich der Entscheidung über den Erhalt der Bundeswehrstandorte in Thüringen, konnte die Ministerpräsidentin - wie erwartet - keine neuen Informationen beisteuern. Sie machte aber deutlich, dass sie fest an den Erhalt aller Thüringer Standorte glaubt. Sie begründete das mit
- den hochmodernen Standorten,
- der zentralen geografischen Lage in Deutschland,
- dem hohen Ausbildungsstand der Einheiten
- und der sehr hohen Akzeptanz der Truppe bei der Bevölkerung.
Die Bundeswehr ist in Bad Frankenhausen und der umliegenden Region als verlässlicher Partner anerkannt. Die Soldatinnen und Soldaten wurden hier durch die örtliche Bevölkerung stets als Staatsbürger in Uniform integriert, betonte der Kommandeur des Logistikbataillons, Gunnar Steinseifer. Vor allem diesem Umstand ist es zu verdanken, dass ein Gelöbnis auf dem Kyffhäuserdenkmal trotz des großen logistischen Aufwands durchgeführt werden konnte, betonte er.
Nach dem Gelöbnis beglückwünschte die Ministerpräsidentin die Rekruten. Musikalisch begleitet wurde das feierliche Gelöbnis vom Musikkorps III aus Erfurt unter der Leitung von Oberstleutnant Klas Kahle, der mit seiner Truppe auch in genau einer Woche das Benefizkonzert begleiten wird.


















































